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Das war’s…


KalenderMülleimer

In wenigen Stunden ist das 2013 bereits Geschichte. Positives behalte ich mit Freude und hoffentlich lange in Erinnerung, negatives habe ich bereits „entsorgt“. Selbstverständlich gehört so zu einem Jahresende auch der eine oder andere Gedanke an vergangene Tage, an Menschen die nicht mehr unter uns sind, an Erlebnisse oder Begegnungen. Sportlich besehen war es ein gutes Jahr, wenn auch kein überragendes. Gesundheitliche Probleme und kleine Verletzungen verhinderten bessere Resultate. Was ich nicht (mehr) veröffentliche sind Statistiken über meine sportlichen Aktivitäten. Die interessieren eh „kein Schwein“. Also lasse ich es bleiben. Wenn jemand meine Kennzahlen braucht, bitte melden 😉

Ein Jahr ist in der heutigen schnelllebigen Zeit in vielen Dingen oder Themen praktisch einem Jahrzehnt früherer Zeiten gleich zu setzen. Man stelle sich vor jemand hätte vor 20 Jahren behauptet, dass man in absehbarer Zeit auf seinem mobilen Telefon überall und zu jeder Zeit  Zeitung lesen könne… (Träume mal weiter du Spinner…)

Das Jahr 2013 hat(te) wie schon die vorangegangenen Jahre, auch 365 Tage. (Schaltjahre mal ausgenommen). Aber im Zeitalter von Smartphone, Social Media, digitalem Fernsehen, der pausenlosen News Berieselung oder der 24h- Erreichbarkeit an praktisch jedem Punkt dieses Planeten, kommt bei mir ab und zu das Gefühl auf, dass wir doch verdammt schnell, wohin auch immer, unterwegs sind. Ich bin mir bewusst dass es (auch) eine Alterserscheinung ist. Damit habe ich einerseits zwar null Probleme, andererseits sehe ich in meinem Umfeld, sowohl beruflich wie privat, wie sich auch junge Leute mit dieser Entwicklung schwer tun.  Zumal ihnen zunehmend die Zeit ausgeht. „Keine Zeit“ ist eine der häufigsten, aber auch dümmsten Argumentationen in der heutigen Zeit. Für was wurden denn all diese modernen Errungenschaften der heutigen Zeit geschaffen? Nur um den Gewinn zu maximieren? Ja auch, aber blöd dass viele keine Zeit haben diese Gewinne auch zu geniessen. Dafür eröffnen sich neue Möglichkeiten und Angebote beispielsweise für „Entschleunigung“…

Mein Grossvater selig, eines meiner Jugend Idole, hätte sich angesichts der heutigen Zeit kurz am Kopf gekratzt, die Zipfelmütze aufgesetzt den Kopf geschüttelt und mit ausgeprägter Gründlichkeit seine Tabakpfeife gestopft und angezündet (also den Tabak;). Dann hätte er die Mistgabel gepackt und etwas vor sich hin brummend langsam Richtung Stall gelaufen. Das Gebrumm hätte sich bestimmt irgendwie wie „Spinnsieche“ oder ähnlich angehört.

 

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