Etwas (zu) viel, etwas müde…

2014-12-12 14.55.57+10 Grad oder mehr sogar bei teilweise bewölktem Himmel, liessen bis anhin wenig bis gar keine Wintergefühle aufkommen. Im Gegenteil. Auch die intensiven Bemühungen von Verkaufsgeschäften oder den allgegenwärtigen Weihnachtsmärkten vermochten keine richtige Advents- Stimmung aufkommen zu lassen. Irgendwie fehlte auch da die Kälte. Wer mag schon Glühwein bei diesen Temperaturen. Die Wintersportler werden auch langsam nervös und die Organisatoren von den grossen Ski- Events studieren jeden Tag intensiv Wetterradar- und Langzeit- Prognosen.Für Rad- und Laufsportler sind bei uns die Bedingungen, der Jahreszeit entsprechend, nahezu ideal. Man kann nach wie vor problemlos 3-4 Stunden Ausfahrten ohne Erfrierungs Symptome absolvieren. Das ist zwar schön, wenn man es denn macht, aber irgendwie wäre es mir lieber Winter jetzt und +10 dann im März 2015. Auch Wetter ist kein Wunschkonzert.

Persönlich läuft es bei mir Trainingsmässig so so la la. Die Leistungen passen zwar, (gerade noch), aber das persönliche Zeit Management, vor allem bei den Ruhezeiten ist etwas aus den Fugen. Klartext ich schlafe momentan aus Gründen wie NEZ Rouge schlichtweg etwas (zu) wenig. Trotzdem geht es mir ausgezeichnet, kaum Knie- Schmerzen und auch sonst ist Physis und Psyche im grünen Bereich. Jetzt bloss beim Radfahren nicht einnicken, oder bei den Gymnastik Übungen von der Matte fallen…  😉

Das Gute liegt so nah…

2014-11-23 12.30.49 2014-11-30 13.29.43Lange war ich der Meinung dass ich das Berner Oberland wie meine Westentasche kenne. Das war eine falsche, fast überhebliche, Einschätzung. Praktisch jede Woche entdecke ich neue Wege, Routen und Trails. Manchmal sind es kleine Stücke oder Ergänzungen zu bereits bekannten Routen, manchmal ein kleiner unscheinbarer Pfad der zwei vermeintlich individuelle Routen zu einer einzigen verbindet. Bei mir um die Ecke liegen Simmen- Kander- oder Diemtigtal. Mein aktueller Favorit ist das Kandertal rund um Frutigen. Da ich oftmals am Abend ins Sportzentrum Frutigen zum Krafttraining fahre fallen mir auf beiden Talseiten, weit oben, immer wieder Lichter die auf bewohnte oder zumindest auf benutze Objekte hinweisen. Das weckt immer wieder meine Neugierde denn, so die Erfahrung, wo es nachts Licht hat, gibt es meistens auch eine Strasse oder zumindest einen (fahrbaren) Weg. Es folgt dann, meistens Online, eine kurze Analyse von Kartenmaterial und los geht es. Minutiöse Vorbereitung mit 25‘000er Karte wäre zwar sinnvoll aber dazu fehlt mir meistens die Lust und irgendwie mag ich dieses drauflos fahren und dann- mal- sehen. Selbstverständlich hätte ich mir beim genauen planen den einen oder anderen Flop sparen können, genauso wie diverse Sackgassen oder das leise fluchen beim „vorwärts der Weg zurück“. So habe ich in den vergangenen Wochen im Kandertal ein halbes Dutzend neue Routen entdeckt, praktisch eine schöner als die andere. Das Gebiet ist notabene praktisch um die Ecke und von Zuhause aus in 20- 30 „Bike Minuten“, erreichbar. Wie heisst es in einem deutschen Sprichwort; warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah….

Der Belohnungsaufschub… (2Peak.com)

2PK_Logo_Pos_HTT_CMYK_small + Ausgangslage: Gesundes Ess- und Bewegungsverhalten ist definitiv anstrengend. Gar keine Frage. Heute auf etwas Leckeres zu verzichten, um erst viel später durch ein verbessertes Gewicht belohnt zu werden, ist mühsam. Aber Verzicht heute alleine reicht nicht. Das Mühsal muss viele Tage wiederholt werden und nachhaltig ist es erst dann, wenn die Lebensgewohnheiten verändert worden sind, also eine einschneidende Sache. Und bei Rückfall droht der Verlust des ganzen „Einsatzes“. Analog verhält es sich mit der Bewegung, welche genauso wichtig für die Fitness ist und entsprechend auch in den neuen nachhaltigen Lifestyle einbezogen werden muss. Sport ist anstrengend, denn es bedingt den berühmt berüchtigten „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Auch dies wiederum nicht nur heute sondern regelmässig. Erst wer dies über längere Zeit tut, erntet die Früchte mit einer höheren Fitness.

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Das passende Chassis…

Krafttraining

Mal angenommen man baut in einen Opel Corsa einen Motor von Maserati ein, ich weiss zwar nicht ob der Platz hätte, wäre das Ergebnis vermutlich nicht erfolgversprechend. Aber genau dieses tun, im übertragenen Sinn, viele Ausdauersportler. Am Motor, sprich der Ausdauer wird gefeilt und getunt was das Zeug hält. Aber „Chassis“ und „Karosserie“ (Muskulatur, Sehnen und Bänder) werden oftmals vernachlässigt. Früher oder später holt einem die Realität ein und die muskulären Dysbalancen verursachen dann so unangenehme „Nebenwirkungen“ wie Rücken- Schulter- oder auch Nackenschmerzen.

Ich setze bei mir persönlich seit langem auf regelmässiges Krafttraining. Meine Vorteile: Besserer Schutz der Gelenke, bessere Haltung, beste Verletzungsprophylaxe auch im Alltag, Rückenschmerzen, nicht nur beim biken, sind für mich ein Fremdwort und meine Kraftausdauerwerte haben sich deutlich verbessert. Weiterlesen „Das passende Chassis…“

Gespräch im Büro…

Man(n) hat einen Termin mit Personen die man zwar kennt aber schon eine Zeit lang nicht mehr gesehen hat. Rasch, zum Glück, ist der Geschäftliche Teil absolviert und man unterhält sich so über dieses und jenes…

Roland: Hast Du abgenommen?
Ich: nein ist eigentlich immer gleich

Aha, treibst Du immer noch so intensiv Sport?
Ja

Ehrlich? Hast Du keine gesundheitlichen Probleme, ich meine Du bist ja auch nicht mehr der jüngste?
Nein, es geht mir gut

Macht dir das noch Spass?
ja, schon

Wie viel trainierst Du denn so?
12-15 Stunden
pro Monat?
Nein pro Woche?

Was? Du spinnst ja! (Walter betritt den Raum) Walti hast Du gehört, er trainiert immer noch 15 Stunden in der Woche..
12-15 Stunden 15 ist eher die Ausnahme Weiterlesen „Gespräch im Büro…“