Über das Wetter des Sommers 2014 wurde bereits genug geschrieben und gelästert. Ich lasse es bleiben. Im Herbst 2013 habe ich mir ein „Winterbike“ zugelegt. Also ein Bike welches ich vor allem im Winter, zwecks Schonung des restlichen Materials, einsetzen wollte und auch eingesetzt habe. Kurzerhand habe ich mich für ein Bike der Marke BiXS entschieden. Meine (schnelle) Wahl ohne gross zu recherchieren fiel auf das Modell Core 500 „29“ Hardtail . Motto: Im Frühling wird das Ding für CHF…. verscherbelt….
BiXS Core 500: Rahmen aus dreifach konifizierten, hydrogeformten Aluminiumrohren und konischem Steuerrohr, ein XCR LO Air-Federgabel von Suntour kann blockiert werden. Schaltung Shimanos Alivio- Gruppe und ein Deore-Schaltwerk. Die hydraulische Bremsanlagestammt von Shimano mit einer 180mm-Bremsscheibe vorne und Schwalbe Bereifung. Insgesamt 12,5kg. Das alles für sagenhafte CHF 999.-!!
Ich habe mit diesem Bike im Winter ohne das geringste Problem, ohne jeglichen Service ca. 1‘200 km zurückgelegt. Eingesetzt habe ich das Core zudem nur bei misslichen Bedingungen, sprich Regen, Schnee und Matsch. Zurück zum Sommer 2014. Auf Grund der Wetterbedingungen habe ich mein BiXS Core reaktiviert. Ich gebe zu es war nicht mal geputzt und vom Winterschmutz befreit 😦 . In den vergangenen Wochen habe ich damit rund 1‘500 km zurückgelegt. Meistens im „Schiff“ oder zumindest im Schlamm. Mein Core hat das alles problemlos weggesteckt ohne jegliches Versagen irgendeiner Komponente. Lediglich die Bremsbeläge habe ich gewechselt. Sonst rein gar nichts! Keine Schaltung nach justiert, keine quietschende Bremsen usw. Einfach nix! Für mich ein sensationelles Preis-Leistungsverhältnis und ein Beispiel dafür, das sehr gutes nicht immer teuer sein muss. Selbstverständlich werden jetzt die „Hobby-Profs“ wieder melden WAS 12,5 kg ist ja Wahnsinn. Meine Antwort: Zuerst auf die Waage stehen und in den Spiegel schauen. Und wenn das alles passt siehe Titel… (Zudem ist es herrlich den Unterschied zwischen 9 kg und fast 13 kg zu spüren 😉
PS: Jetzt, August 2014, hat mein Core 500 endlich einen Service verdient und verscherbelt wird es auch nicht versprochen!

Radfahrer und das Gewicht ist wohl eine „never ending Story“. Das Dilemma Essen macht Spass, sollte es zumindest, und Kalorien zählen definitiv nicht. Trotzdem, wer mehr „tankt“ als „verbrennt“ hat als Radfahrer früher oder später ein Problem. Ganz bestimmt bei der nächsten mehrprozentigen Steigung. Dieser Kampf um Kilos kann manchmal frustrierend sein. Ist bei mir auch so. Wenn es nicht Einladungen Feiern, Partys, Familienfeste oder Geschäftsapéros- Essen sind, so erwischt es mich an Feiertagen oder vor allem beim einkaufen im Supermarkt. Überall gibt es feines zum Essen, dutzende von Köstlichkeiten, einladende Buffets – natürlich auch reichlich Süssigkeiten Backwaren und Alkohol. Wie soll man da auf die Dauer widerstehen. Geht (leider) nicht immer.
… zumindest in der letzten Woche. Nach meinem Abstecher ins Südtirol plus viel Arbeit und hunderte von Reisekilometern war ich müde und ausgebrannt. Also habe ich es beim Training etwas ruhiger, sprich kürzer, weniger intensiv angehen lassen und einen zusätzlichen Ruhetag eingelegt. Mal sehen ob die erhoffte Wirkung in Form von frischen Beinen auch eintrifft. Müde war, nebst den Beinen, auch der Kopf. Um meine Trainingsmöglichkeiten werde ich oft (zu Recht) beneidet und Abwechslung ist eigentlich genügend vorhanden. Trotzdem macht sich manchmal etwas Langeweile breit. Wenn man in einem halben Jahr etwa 130x den Aufstieg nach Aeschi b.Spiez absolviert hat, auch wenn das in mehreren Varianten möglich ist, kommt eben diese verflixte Langeweile auf. Motto: Irgendwann habe ich es gesehen. (So tönt Jammern auf höchstem Niveau 😉 Ab heute werde ich wieder mit den intensiven Vorbereitungen für die 2. Saisonhälfte fortfahren. Die Basis ist da und der Trainingsplan optimiert. So werde ich zusätzlich, zum Radtraining, ab und zu den
Der Abschnitt „effektiv“ ist selbstverständlich frei erfunden! 😉
Pfingsten 2014: Sommerliche Temperaturen und Sonnenschein satt. Ist das schon der Sommer 2014 oder bloss ein Vorgeschmack dessen was auf uns zukommt? Egal vorerst geniesse ich das warme Wetter und die tollen Trainingsbedingungen. Bei der Umstellung von „Normalen“ zu heissen Temperaturen muss ich immer wieder aufpassen dass ich vor Trainings genügend und regelmässig trinke. Wenn ich damit erst beim trainieren beginne ist es eh zu spät und ich komme kaum auf Touren. Beim Training vom letzten Samstag musste ich schon unterwegs und vor allem beim Schlussanstieg nach Hause für meine Nachlässigkeit bös bezahlen. Von Mülenen herkommend fährt man mehr als 2km einer hohen Stützmauer entlang die sich ab Vormittag so richtig aufheizt. Mein Garmin zeigte 36 Grad und das Wasser in der Trinkflasche war nicht viel kühler. Also kühlen Kopf bewahren und gleichmässig weiterfahren. Immer mit dem Bild vor Augen dass es oben im Dorf einen Brunnen hat. Vis a vis hätte es zudem auch noch ein Hallenbad, Kiosk plus Restaurants usw. Geht nicht weil kein Geld dabei… Zum Glück waren es nur noch 1,3km bis zum Keller @Home. Übrigens: Gestern gab es beim ersten Rennen der