Das eine Blutvergiftung nicht harmlos ist, war mir bewusst. Trotzdem bin ich erstaunt wie sich die Rekonvaleszenz hinzieht. Die Wunden an der Hand sind zwar verheilt und es gibt auch kaum Schmerzen oder etwelche „mechanischen“ Probleme. Es sind vielmehr die Nebenwirkungen welche mich erstaunen. Nach dem Abklingen der Entzündung und der intensiven Antibiotika- Kur war ich erst mal kaputt und sehr müde. Soweit so gut. Nach acht Tagen setzte ich mich erstmals für eine kurze Runde aufs Rad. Da war von der vorher recht ansprechenden Form schlichtweg nichts mehr da. Was mich auch nicht gross beunruhigte. Einfach sorgfältig weiter aufbauen war meine Devise und um ja nicht in die „roten Bereiche“ vorzustossen verlegte ich meinen Bewegungsdrang aufs Wandern. Passte wunderbar zu meinem Projekt #Talwandern. Also wanderte ich drei Tage auf dem Jakobsweg von Romont via Fribourg und Schwarzenburg nach Amsoldingen. Allerdings ohne Pilgerambitionen und in der verkehrten Richtung. Trotz 1 1/2 Tagen Dauerregen fühlte ich mich gut und war auch gut unterwegs. Die Zuversicht das ganze überwunden zu haben stieg ja ich war sogar überzeugt davon. Nach zwei Ruhetagen zurück aufs Bike und gleich die Ernüchterung. (Fast) nichts geht. Nach knapp einer Stunde ist Schluss und der Tank war leer. Erst gestern ein erster (kleiner) Lichtblick. es ging etwas besser und immerhin schon mal 75 Minuten ohne Probleme. Fazit es gibt viel zu tun aber der Spass ist wieder da!
Kategorie: Sport
Kopfsache…
Der aktuelle Trend beim Radfahren einen Helm zu tragen geht in die richtige Richtung. Es werden immer mehr. Trotzdem sind es immer noch keine 20% die regelmässig mit Helm unterwegs sind. Unbesehen dessen ob anspruchsvolle Mountain Bike Tour oder bei der kurzen Fahrt zum Bäcker um die Ecke. Oftmals „Helmlos“ unterwegs ist auch die Spezies der E-Biker. Ausgerechnet die Gruppe welche, ausgerüstet mit Antriebshilfe, und meistens suboptimaler Fahrtechnik, sehr (zu) schnell unterwegs ist. Wenn es bei den E-Bikern knallt, dann meistens heftig. Gibt man bei Google den Suchbegriff: e-biker verunfallt ein gibt es mehrere 1’000 Ergebnisse …
Ich bin gegen ein generelles Helmobligatorium. Aber wenn wir weiter aus Frisur- und anderen Gründen lernresistent bleiben, lasse ich mir ein Obligatorium gerne gefallen. Weiterlesen „Kopfsache…“
1000ender…
An sich interessieren mich die absolvierten KM, egal in welchem Zeitraum, eher weniger. Zumal sie so gut wie gar nichts über Training, Form und Performance aussagen. Schon gar nicht über die Trainings- Qualität. Trotzdem freut es mich diesen Monat bereits einen 1000ender in den Beinen haben… 🙂
Zwischenbilanz…
Irgendwie „riecht“ es auch bei uns oben etwas nach Frühling. Zumindest manchmal. (Das auch nur wenn die Sonne scheint 😉 Beim Blick auf den Kalender wird mir unmissverständlich klar dass es langsam aber sicher Zeit wird meine Leistungen zu checken, mit dem Plan zu vergleichen/abzustimmen und eine aktuelle Standortbestimmung zu machen. Klar ist dass es auf Grund der Wetterbedingungen im vergleichbaren Zeitraum weniger Km als im Vorjahr gibt. Auch die Trainingsstunden sind etwas weniger. Dafür ist die Anzahl der absolvierten Einheiten höher. Das hat auch mit dem Angepassten Trainingsplan zu tun. Motto: Mehr Qualität statt Quantität. Details werden gerade ausgewertet. Das Positivste in der bisherigen Vorbereitung, nebst vielen guten Trainings, keine Krankheiten keine Verletzungen und trotz schwierigen Straßenverhältnissen erst einen „Abflug“ zu verzeichnen. Was will man mehr…
Winter halt…

Nach einem „warmen“ Dezember und einem „milden“ Januar, zumindest teilweise, hat uns im Februar der Winter voll erwischt. Vor der Haustüre liegt mehr als ein halber Meter Schnee und die Temperaturen bewegen sich dauernd, auch Tagsüber, im Minusbereich. (Nachts sogar zweistellig). Meine Faible für kalte Temperaturen hält sich in Bekannter weise in Grenzen und da sich die Sonne rar macht, ist es manchmal schwierig geplante Trainingseinheiten voll umfänglich durch zu ziehen. Ich habe mir lange die Anschaffung eines „Fatbike“ überlegt. Weiterlesen „Winter halt…“
