… ist es aktuell da draussen. Zuerst war da der Regen dann wurde es Schnee und alle frohlockten über den tollen Start in den Winter. Ich war schon unterwegs in den Keller zum Ski wachsen, respektive entstauben, als der Föhn das Szepter übernahm. Die Temperaturen schnellten nach, oben aus dem Schnee wurde Wasser usw usw.. Der Winter zog sich zurück auf Feld eins. Seit ein paar Tagen versucht er ein Comeback. Zumindest was die Temperaturen anbetrifft. Bei den Niederschlagsmengen bewegt er sich bei 0,00. Praktisch wie in der Wüste nur eben viel kälter. Die anhaltenden Minustemperaturen haben den Vorteil dass vielerorts die Schneekanonen Tag und Nacht röhren und so dafür sorgen das zumindest unseren Gästen während den Weihnachtsferien Pisten zur Verfügung stehen. Aber wer weiss vielleicht kommt er ja noch dieser Schnee..
Training auf dem Rad ist aktuell problemlos möglich. Sogar im Gelände da in der Zwischenzeit sämtliche Schlammlöcher ausgetrocknet oder gefroren sind. Persönlich habe ich allerdings Mühe mehr als 2-3 Stunden am Stück bei diesen Temperaturen unterwegs zu sein. Zum Glück haben wir oft Sonne während im Tal der Nebel ganztags liegen bleibt. Entsprechend unangenehm ist es dort zu trainieren. Da hilft auch die beste Winterausrüstung nur beschränkt. Irgendwann wird es „frisch oder eben knusprig“. Bei tiefen Temperaturen gibt es bei mir immer einen Bekleidungsmix von Assos (Handschuhe/Hosen), Mavic (Jacke), Odlo (Unterwäsche), Scott (Helm) und Northwave (Schuhe). Dazu Accessoires von Adidas, Buff usw. Bikes (Scott) und Bereifung (Maxxis oder Onza) ändere ich nicht, ausser bei schneebedeckten Strassen. Aber eben der fehlt ja aktuell, dieser Schnee… Gut „verpackt“ konnte ich mein Training, zuzüglich vieler „Indoor-Einheiten“, bis jetzt ohne Probleme durchziehen. Sollte es demnächst schneien auch kein Problem. Langlaufen, Schneeschuh etc. mach mir auch Spass. Erstaunen tut mich immer wieder wie wenig polysportiv sich Radsportler betätigen? In den Sommermonaten kann ich es nachvollziehen aber im Winter? Wenn ich beobachte wie viel sich z.B. Skisportler im Winter den Kraftraum aufsuchen oder Eishockeyspieler während der Saison Kondition büffeln wundere ich mich schon. Wenigstens habe die MTB- Profs begriffen dass Athletik immer öfters über Sieg oder Niederlage entscheidet. So ein Relikt aus der Vergangenheit ist auch die Winterpokal- Wertung bei einem Online- Portal. Sarkastisch gesagt: Wer nur Rad fährt, das möglichst lang(sam), ist vorne mit dabei… 😉

Zugegeben der Eingriff am rechten Auge wäre schon längst fällig gewesen. Aber eben man(n) müsste es auch machen. Irgendeinen Grund dass es jetzt gerade nicht passt findet sich relativ leicht und schwups ist wieder ein Monat vorbei. Bis zum Moment wo man zum dritten Mal eine Treppenstufe verpasst und sich, zum Glück unversehrt, vor der Keller Türe wiederfindet. Terminanfrage, Untersuchung, (warum kommen sie erst jetzt?) und Terminierung für OP ging Ruckzuck genau so wie die OP an sich. 14:10 rein in die Klinik um 15:30 Uhr wieder raus und alles ist gut. Kurzer, sehr kurzer Unterbruch was die sportlichen Aktivitäten anbetrifft und nach zwei Tagen geht es, wenn auch vorsichtig, mit vollem Durchblick wieder los. Offen bleibt die Frage warum man so etwas ein Jahr vor sich herschiebt? Angst oder Bequemlichkeit? Wohl von allem etwas. Auf jeden Fall hat das
…und wie. So richtig mit allen Facetten. Bloss auf den „goldenen Oktober“ warte ich immer noch. Es gab zwar einzelne Tage wo dieser Begriff passte, aber eben nur einzelne Tage. Mein Sportjahr endet immer im Oktober und meistens lasse ich es dann mit „Tourenbiken“ sanft ausklingen. Dieses Jahr hat das nicht so richtig geklappt. Der Terminkalender und der Wetterbericht hatten ein Kommunikationsproblem. Wenn es mit der Zeit gepasst hätte, war das Wetter weg und umgekehrt. Ok. ein paar Tage bleiben noch bevor am 07.11.2016 die #saison2017 beginnt. Machen wir das beste daraus.


Der Rio Countdown – Nino Schurter: Gold ist das Ziel, aber nicht alles