Wieder im „Wintermodus“ …

Langsam kehrt die Normalität im Alltag zurück. Die Skepsis und Vorsicht bleibt. Zum Glück ist das so und abgesehen von einigen demonstrierenden Gruppen, teilweise mit abenteuerlichen Thesen, und ein paar unverbesserlichen  Partyfreaks verlaufen die ganzen Lockerungen mehr oder weniger moderat. Teileweise hat man den Eindruck das bereits vieles wieder in Vergessenheit geraten ist. Nicht mehr die Gesundheit steht im Vordergrund, eher die Wirtschaftlichen Folgen der ganzen Pandemie 2020. Und die sind bedenklich. Wenn ich da an eine mögliche Arbeitslosenquote von über 10% denke…
In der Zwischenzeit wird auch der weitere Verlauf der sportlichen Events immer etwas klarer. Zusammengefasst steht uns vermutlich ein, aus sportlicher Sicht, hektischer Herbst bevor. Wir werden sehen ob dem so ist. Für mich, respektive für meine Trainingsplanung, bedeutet die ganze Entwicklung nichts aussergewöhnliches. Es ist einfach wieder „Februar“. Ruhige Einheiten auf dem Rad dazu alternative Sportarten wie Laufen und Krafttraining um meine Athletik zu halten oder gar zu bessern. Das Wetter spielt aktuell meistens auch mit so das dieses aktuelle „Wintertraining“ um einges angenehmer als im Februar ist. An sich negative Dinge haben ab und an auch Vorteile…

Weiter gehts …

Es ist schon eine verrückte Zeit und sie wird wohl noch länger andauern. Nicht so krass wie die letzten Wochen mit Lockdown, wir haben es selbst in der Hand, trotzdem mit Einschränkungen und Anpassungen. Kein Grund zum jammern und schon gar nicht wer wie ich gesund und munter ist. Also halte ich mich an die Empfehlungen und passe mich an. Anpassen muss ich, wie alle,  meine Saison 2020. Das nachdem mal alle Termine Juni und Juli abgesagt werden mussten. Für den August gibt es noch viele Fragezeichen aber wenigstens keimt etwas Hoffnung für den Herbst auf. Heute in genau 99 Tagen, am 19. September soll im Unterengadin (Scuol) der Nationalpark- Bikemarathon statt finden. Zwar auf einer Ersatzstrecke was definitiv keine Rolle spielt. Selbstverständlich werde ich, wenn gesund,  auch in diesem Jahr teilnehmen. Ich freue mich jetzt schon und mein Fokus liegt nun erst mal auf eben diesem 19. September. Trainingsplanung steht und mit der Erfahrung von X Jahren Rennsport wird das sicher gelingen 😉

Auf geht’s …

In genau 101 Tagen wird zum 19. Nationalpark-Bike-Marathon gestartet. Zwar nicht auf der Original- Strecke da dieses grenzüberschreitend via Italien verläuft, sondern auf einer Ersatz- Strecke im Engadin. Diese hat es aber auch in sich und ist mit 107km und 2’771hm ein mehr als würdiger Ersatz. Von der eh grossartigen Landschaft im Unterengadin mal abgesehen. Jetzt hoffe ich das die Organisatoren für ihren Einsatz und ihre Anstrengungen auch belohnt werden und das Rennen tatsächlich durchgeführt werden kann. 2020 ist ja wie uns die vergangenen Wochen gezeigt haben irgendwie alles möglich… Vielleicht auch ein toller Bike-Marathon im Engadin. Ich bin, wenn gesund, auf jeden Fall mit dabei! Später mehr…

Abgesagt…

Es war zu erwarten und trotzdem … Meine erste Saisonhälfte ist ist somit erledigt. Ich habe volles Verständnis für diese Entscheidungen und trotzdem stimmt es mich traurig. Auch wenn ich Sport nicht unbedingt nur wegen den Wettkämpfen bestreite, sind diese jedoch für mich Motivation regelmässig konsequent Sport zu treiben und mir macht es zudem Spass meine persönlichen Grenzen immer wieder neu auszuloten. Ein kleine Hoffnung bleibt ja noch für die zweite Saisonhälfte im August und September. Und sonst? Gesund bleiben und abwarten was die Zukunft bringen wird … (Und ich mache jetzt erst mal Pause)

Wie weiter?

…ist momentan wohl eine der häufigsten Fragen und Gedankengänge. Wie geht es weiter nach der Corona-Krise? Klar ist, Covid-19 hat die Wucht die Welt zu verändern – wie wir arbeiten, kommunizieren, reisen, investieren, essen uns informieren, unterhalten oder auch Sport treiben. Wir stehen vor einem Bruch, der härter und einschneidender sein dürfte als die globale Finanzkrise 2008/09 oder andere einschneidende Krisen wie SARS etc.

Sport ist ein Teil unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Sport spielt bei einer Krise dieses Ausmasses aber eine absolut untergeordnete Rolle. Da bei meinem Blog der Sport im Mittelpunkt steht möchte ich auch nicht zu tief in die Wirtschaft- und Gesellschaftlichen Dinge eingehen. Zurück zum Sport. Ich habe mir, wie (fast) alle ambitionierten Hobby- Sportler, auch für 2020 einen Wettkampf- Plan zurecht gelegt. Festgelegt habe ich mich auf insgesamt 3 A- Wettkämpfe und möglicherweise den einen oder anderen B- Event zur Vorbereitung. Kurzum ich wollte mir nochmals eine tolle Saison mit insgesamt 4 MTB- Marathons der Extraklasse gönnen. Das war im September 2019 und Corona weit, weit weg…

Da meine Wettkampfsaison erst im Juli (in 93 Tagen) so richtig los geht und ich noch keine Absage erhalten habe, Bleibt die Hoffnung dass sich alles zum Guten wendet. . Kritisch wird es zumindest für das erste Highlight trotzdem. Die Veranstalter kämpfen noch… Für die Events im August bin ich zuversichtlicher. Motto: Abwarten und ruhig bleiben. Und nochmals: Es gibt aktuell viel Wichtigeres als meine Wettkampfplanung!! Andere kämpfen um ihr Leben ihre Gesundheit, ihre Existenz oder alles zusammen. Die werden sich (zu recht) sagen meine Güte hast du Probleme…

Selbstverständlich halte ich mich konsequent an die Vorgaben unserer Behörden. Denen ich Vollumfänglich vertraue und die einen ausgezeichneten Job machen. Vielen Dank!