…heisst Gelassenheit. Wir haben Winter im 2021. Ganz im Gegensatz zum Vorjahr. Aber nicht nur das ist anders, nein, da ist ja auch noch dieses Covid-19 Thema plus die neu dazugehörigen Mutationen. Ich denke, darüber wird bereits genug geschrieben, gepostet, spekuliert und diskutiert, so dass auf meine persönliche Meinung gut verzichten kann.
Bei mir läuft es in sportlicher und gesundheitlicher Hinsicht hervorragend und ich bin mit meinen Vorbereitungen voll im Plan. Welcher Plan es denn genau ist, kann ich heute noch nicht sagen. Viele Termine von Events stehen zwar im Kalender, aber praktisch alle sind mit einem Fragezeichen markiert. Kein Veranstalter kann aktuell mit absoluter Sicherheit sagen, ob sein Event planmässig durchgeführt werden kann. Verschiebungen und/oder auch schon Absagen sind bereits Tatsache. Das ist so, gilt es zu akzeptieren und sich entsprechend darauf einzustellen (oder eben: Gelassenheit). In der Zwischenzeit und nach ein paar Jahrzehnten Erfahrungen, nicht mit Covid-19 dafür mit Trainingsplanung, weiss ich, was für mich optimal ist. Aktuell befasse ich mich ausschliesslich (meistens) mit Grundlagentraining und regelmässigen kurzen Intervallen plus Kraft. Ausgehend von 100% (was ich kaum erreiche) ist mein Ziel, bis Ende März ca. bei 75% zu stehen und diese dann, bis Event- Termine fix stehen, zu halten. Erfahrungsgemäss brauche ich ab dann noch ca. 5- 6 Wochen intensives Training um bestens vorbereitet (+90%) am Start zu stehen. Selbstverständlich immer vorausgesetzt, dass die Gesundheit passt und keine Verletzungen dazu kommen. Wie schnell dass es gehen kann, habe ich gerade heute Vormittag erlebt, als ich auf einem schneebedeckten Weg auf einer Eisplatte voll auf den Allerwertesten geknallt bin.
Ich habe neu, seit Dezember 2020, mein Lauftraining intensiviert. Das trotz ramponiertem Knie links und künstlichem Kniegelenk rechts. Es wird immer besser dank mehr Stabilität im Rumpfbereich und intensiver Gymnastik und Laufschule. Was mir aktuell wirklich fehlt ist das regelmässige Krafttraining mit Geräten und dem Sensopro. Mein Verständnis dafür, dass Fitnesszentren mit beispielhaften Sicherheitskonzepten geschlossen bleiben müssen, hält sich in Grenzen! Auch hier hilft, wie eingangs erwähnt: Gelassenheit. In diesem Sinne – bleibt gesund und gelassen!

Mitte Dezember startete ich, wenn auch gemächlich, meine sportlichen Vorbereitungen für die kommende Saison 2021. Trotz viel Motivation dauerte es länger als gedacht bis ich in Schwung kam oder zumindest etwas konzentrierter an die Sache rangegangen bin. Einmal mehr bestätigte sich die alte Weisheit, dass der wichtigste Part beim Sport nicht unbedingt die Muskulatur ist, sondern eher die Neuronen im Kopf. Wenn der Kopf (noch) nicht so recht will, sind die Ausreden nicht weit. Zu kalt, zu windig, zu glatt und und und…
Wie wird das Jahr 2021? Diese Frage kann aktuell wohl kaum jemand seriös beantworten. Trotzdem oder gerade deshalb gehe ich meine Saison 2021 nicht planlos an. Aber sicher
Ab März 2021 beginne ich mit der gezielten Vorbereitung auf den ersten Event im 2021, dem
Normalerweise schaue ich kaum zurück. „Vorwärts“ schauen ist eher mein Ding. Um das 2021 zu planen bedingt es jedoch vorab einen Rückblick in die Saison 2020. Ich begann im vergangenen Oktober 2019 mit meinen Vorbereitungen für die geplanten MTB- Marathons in Italien, der Schweiz und in Frankreich. Die ersten Wochen meiner Vorbereitungen, Schwerpunkt Grundlagen verliefen, auch auf Grund der hervorragenden Wetterverhältnissen nach Plan und absolut ohne nennenswerte Probleme. Wie jedes Jahr streute ich regelmässige Kraftintervalle und Laufeinheiten mit ein. Einzig die geplanten Langlauf- Trainings musste ich wegen Schneemangel ausfallen lassen. Dafür gab es umso mehr Bike Km. Ich fühlte mich richtig gut. Anfangs Februar holte ich mir einen Motivationsschub bei der
Gesprächen mit Sportlern und Kollegen zum ersten Mal auf das
stzeit, aber mental war ich am Ende. Ausgelaugt, frustriert und unendlich müde. Noch etwas abtrainieren im September/Oktober aber mein Bike stellte ich ab Mitte Oktober für 3 Wochen in den Keller. Zum Glück blieb mein Umfeld und ich selbst bis jetzt von Covid-19 verschont und hoffe dass es dabei bleibt. Wie es sportlich weiter geht? Ich weiss es aktuell noch nicht. Irgendwie schon aber wie genau…. Demnächst hier zu lesen. Bleibt gesund und passt auf Euch auf!
…und statt im Herbst noch die tollen Events in Italien mitzunehmen ist die Marathon- Saison auch schon wieder zu Ende. 2020 eben, ein bisher sehr spezielles Jahr. Hatte ich im Frühjahr noch die Hoffnung das spätestens ab August die „Normalität“ (was ist das?) einkehrt müssen wir uns bereits damit auseinander setzen das auch das 2021 speziell und ander sein wir. Oder noch wahrscheinlicher es wird nie mehr so wie es mal war. Ok. wenn man mal abgesehen vom vorher und nachher ist bei einem Rennen gar nicht sooo viel anders. Maskenpflicht und Distanz vor und nach dem Rennen, limitierte Teilnehmerzahlen, sprich weniger Startplätze, wenig Zuschauer und Stimmung sind die auffälligsten Merkmale. Im Rennen selbst ist man, zumindest ich, so mit sich selbst und der Strecke beschäftigt das einem das kaum auffällt. Ganz speziell auch das Teilnehmerfeld. Auf Grund des sehr ausgedünnten Wettkampf- Kalenders sind plötzlich die Top- Cracks auch an kleineren Events interessiert und am Start. Entsprechend auch das Niveau. Es ist schon hart wenn Du in einem Streckenabschnitt, ca. 15km, mit einem Schnitt von über 23 kmh fast 14 Minuten verlierst… obwohl Du eine persönliche Bestzeit hinknallst… Ok. Ich bin auch ein alter Mann