Woche 5

In der Ruhe liegt der Erfolg…

Nach den letzten 4 guten Trainingswochen bin ich diese Woche etwas kürzer getreten.
In der jetzigen Grundlagenphase wähle ich die 4 Wochen-Variante: 4 Wochen intensiv, 1 Woche ruhiger. Ab März 2024 geht es dann im 3 zu 1 Wochen Rhythmus weiter.

Warum dieser Aufwand? Ich habe 2024, nebst meiner allgemeinen Gesundheitspflege, verschiedene sportliche Ziele. Ausgerichtet ist alles auf 2 bis 3 Highlights. Eines davon möchte ich hier näher vorstellen. Es ist der Dolomiti Superbike 2024, das legendärste Bike-Rennen in den Dolomiten IT.

Seit 29 Jahren steht dieser tolle Anlass auf der To-do-Liste von ambitionierten Mountainbikern weltweit und bietet anspruchsvolle Strecken durch die atemberaubende Berglandschaft der Dolomiten. Mit verschiedenen Distanzen und Schwierigkeitsgraden ist er sowohl für erfahrene Mountainbiker als auch für Einsteiger geeignet. Das Rennen ist nicht nur sportlich herausfordernd, sondern bietet auch eine Möglichkeit, die malerische Umgebung der Dolomiten zu erleben. Das Rennen gilt in der Mountainbike-Welt in Bezug auf die Streckenführung durch das raue Gelände der Dolomiten als anspruchsvoll.

www.dolomitisuperbike.com Mehr Infos gibt es hier

AktivitätenZeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss5:17:0016,77
Outdoor: auf dem Rad1:20:0015,64
Indoor: an den Hanteln3:14:00
Indoor: Anderes1:35:00
Saison #sp0rt2024

Fazit der Woche: Alles plangemäss.

Woche 4

Es war eine nasse Woche

Obwohl Petrus diese Woche die Schleusen voll offen hatte, kamen doch einige Trainingskilometer bei mir zusammen:

AktivitätenZeit / h:mDistanz / Km
Outdoor: zu Fuss6:27:0036,83
Outdoor: auf dem Rad5:51:0088,91
Indoor: an den Hanteln2:28:00
Indoor: Anderes0:35:00
Saison #sp0rt2024

Fazit dieser Woche: Ich habe gut trainiert; die Umfänge stimmen. Der Fokus ist nachwievor auf meine MTB-Sommersaison gerichtet. Weiter so!

Draussen oder „Drinnen“?

Für mich ist es klar das ich, wann immer es von den äusseren Bedingungen her passt, meine Trainings draussen absolviere.


Road to Iseltwald

Mein Sportjahr 2021

Kann ich mein Jahr 2021 lediglich auf den Sport reduzieren? Nein, das will ich auch gar nicht. Für mich war das 2021, trotz allen Widrigkeiten rund um die Covid-Situation, ein gutes Jahr, ganz OK. Das Wichtigste vorab: ich war nie krank oder verletzt. Zumindest bis vor zwei Wochen…
Aktuell laboriere ich an einer lästigen Verletzung am Aussenrist des linken Fusses. Schmerzt in jedem Schuh und verheilt sehr langsam. Nervig.

Punkto Training und Trainingsaufbau bin ich zufrieden, mit den Ergebnissen an den Events auch einigermassen. Nichts Überragendes, aber ok. Ich habe Neues ausprobiert. Vieles war gut, Anderes weniger.
Nur diese Pandemie-Geschichte blieb konstant präsent. Sei es aufgrund den Einschränkungen, den zahlreichen Verschiebungen oder Absagen oder der steten Unsicherheit, was kommt als Nächstes. Planen war und ist nachwievor schwierig. Da ich meinen Rennfokus hauptsächlich südwärts ausrichte, wird es noch schwieriger mit dem Planen. Die meist unterschiedlichen Bestimmungen in Italien, Frankreich und der Schweiz lassen grüssen. Zum Glück gibt es in der CH genügend grossartige Events. Meine Alterskategorie ist speziell in Italien viel besser abgestuft und entsprechend gut besetzt. Hierzulande gibt es nur Ü50 in einer Kategorie. Leider hält das verständlicherweise viele Ü60er von einer Teilnahme ab. Sich mit Sportlern zu duellieren, die teilweise meine Söhne sein könnten, gelingt mir zwar ganz ordentlich. Sich aber aufgrund der fehlenden Altersabstufung immer in der zweiten Hälfte der Rangliste zu finden, ist auf die Dauer nicht prickelnd.

Der Reihe nach.
Ich beginne meine Saison meistens im Verlaufe des Novembers und schliesse diese jeweils im Oktober des kommenden Jahres ab. So auch im 2021. Nach der Erfahrung mit Übertraining im 2020 liess ich es bis Mitte Dezember ruhig angehen. Bei relativ guten äusseren Bedingungen trainierte ich so vor mich hin. Ohne grosse Begeisterung und verunsichert, was die Saison wohl bringen würde. Kurz nach dem Jahreswechsel kamen auch schon die ersten Renn-Absagen und Verschiebungen. Dies war für die Motivation nicht gerade förderlich. Trotzdem fand ich im Verlauf des Frühjahrs und Sommer meinen Trainings-Rhythmus und auch einen ansprechenden Formstand. Nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“ änderte ich, in Zusammenarbeit mit meinem Coach, in der zweiten Jahreshälfte verschiedene Dinge. Nichts Fundamentales, ein Detail hier und eines dort. Mit jeder Änderung ging es mir besser, so dass ich den angestrebten Formstand im August/September auch tatsächlich erreichte. Im Herbst gönnte ich mir neue Erfahrungen – zu Fuss und auf dem Gravel-Bike. Beides mit mässigem Erfolg. Besonders mein erstes Gravelbikerennen war ein richtiges „Aha-Erlebnis“. Ich stiess bereits nach wenigen KM an Grenzen, was die Fahrtechnik auf diesem Gerät anbetraf. Fazit: Was auf dem MTB problemlos funktioniert, kann nicht 1:1 aufs Gravelbike übertragen werden.
Im Verlauf des Herbstes nahm ich die Intensität raus, war aber darauf bedacht, meinen Formstand nicht unter 70% fallen zu lassen. Dies konnte ich auch problemlos umsetzen.
Mit Beginn der Saisonvorbereitung 2022 legte ich mir gleich, wie bereits erwähnt, eine vermeintlich kleine, aber lästige Fussverletzung am Aussenrist zu. Nichts Schlimmes. Da man in unseren Regionen nun mal auf Schuhe tragen angewiesen ist, verläuft der Heilungsprozess schleppend. Dazu kamen auch noch die Nebenwirkungen der Booster-Impfung sowie ein heftiger Wintereinbruch mit ca. 60 cm Schnee und Minusgraden. Ideale Langlaufbedingungen, käme dann nur in die Schuhe rein. Inzwischen würde das passen, dafür ist der Schnee erst mal wieder weg…

Allen, die mich immer wieder motivieren und unterstützen ganz herzlichen Dank. Vor allem bedanke ich mich bei meiner Frau, die mich stets unterstützt und meine sportlichen Eskapaden (nicht nur die 😉 stetig mit grossem Engagement mitträgt.

Im neuen Jahr gehts weiter mit viel Zuversicht und mit noch viel mehr Motivation.

Allen einen guten Rutsch ins 2021 viel Erfolg, Glück und Gesundheit !

Ein guter Start in den August… 😀