Zu empfehlen ist…

…der Outdoorblog vom Tagesanzeiger.

Etwas zwischen Medizinischem, Fitness oder Trainings- Ratgeber, aber auch Reisemagazin oder Testberichte. Auf jeden Fall spannend und von renomierten AutorenInnen mit Können und Liebe zum Detail gemacht.

Viel Grundlage…

Trainingslager? Nein die vielen Km und Trainingsstunden in den vergangenen Tagen haben nichts mit einem Trainingslager zu tun. Ich habe einfach die mir zur Vefügung stehende Zeit, auf Grund der Wetterlage, optimal nutzen können. Zwar kalt, ab und zu weht eine „giftige“ Bise (Ostwind), aber sonst trocken und schön. Ausser in tiefen Lagen wo sich der zähe Hochnebel oft nicht aufzulösen vermochte. Was im Moment (noch)nicht möglich ist, sind die ganz langen Aufstiege da oberhalb 1000m der Winter durchaus noch präsent ist. Für’s GA-Training und 5- 600hm reicht es allemal. Da es in unserer Region zahllose Anstiege in dieser Grössenordnung gibt könnte man trotzdem Höhenmeter hobeln so viel man will. Aber ich will gar nicht 😉 Vielmehr nutze ich die trockenen Strassen erneut für Rennrad-GA- Einheiten bis zu 4 Stunden. Mir, AK5, reichen 4 GA-Stunden (mit max. 10 „Leerminuten“) im März vollumfänglich.  

 

Fast ein Frühlingstag…

Wunderbares Wetter, bis 5 Plusgrade, dazu bereits etliche schneefreie Wege machten das heutige Training zur regelrechten Spasstour. Ich war in diesem Jahr zum ersten mal im Kandertal und es hat sich allein schon wegen der tollen Bedingungen gelohnt. Das beste kommt noch, das Wetter bleibt und die Temperatur steigt. Das wäre dann der zweite Frühlingseinbruch in diesem Jahr. Mein Knie hält auch und wird täglich besser. Ich lasse mein Knie momentan von Prof. Yongjun Zhao intensiv behandeln. Allerdings bin ich momentan ausser Form. Das Knie, zu wenig Schlaf, zu viel unterwegs und allgemein viel „um die Ohren“. Das wird wieder, denn in 154 Tagen will ich samt Topform in Villabassa an den Start gehen. Nach Villabassa folgt dann gleich der nächste Einsatz bei der Salzkammergut-Trophy. Dies als Mitglied des „Wadiki-Teams‘. Einem MTB-Marathon-Team, bestehend aus vier leuten aus drei Nationen, das sich via „Social-Media“, Twitter/Facebook,  gefunden hat. Total spannend und ich freue mich darauf. Ich werde hier noch mehr darüber berichten.

Joggen an der Binnenalster…

Die vergangene Woche verbrachte ich vorwiegend in Hamburg. Das Timing war perfekt auf meine Zwangspause wegen der lästigen Kniegeschichte abgestimmt. Kaum Training auf dem Rad, ausser einer kurzen Einheit auf dem Ergometer im Hotel, dafür war jeden Tag eine kurze Jogging-Runde angesagt. Mit Dutzenden „einheimischen“ JoggerInnen bewegte ich mich also um die Binnenalster. Total spannend und auch der Unterhaltungswert war beachtlich. Viele der joggenden Damen benutzten diese Gelegenheit als Laufsteg, es war zwar aus meiner Sicht grausam kalt, und trotzdem wurde teilweise in kurzen! Hosen gelaufen. Oder Manager die joggenderweise die letzten Anweisungen ins Büro telefonierten, plus die Hunde welche ihre Besitzer an der Leine führten und hinterherzogen. Dazwischen und daneben selbstverständlich jede Menge Radfahrer meist ohne Licht. Ich benötigte mehrere Kilometer und einige „Zurufe“ und Klingelorgien, um zu realisieren, dass die eine Nuance helleren Verbundsteine eigentlich den Radweg markieren. Schweizer halt… Ok. ich habe es jetzt kapiert. Nebst joggen, gut essen und viel verhandeln, habe ich, das war der eigentliche Grund meiner Hamburgreise, im Auftrag der UCI die neue Streckenführung der Vattenfall Youngclassic homologiert und abgenommen. Selbstverständlich wird man in und um Hamburg nie eine Bergetappe „bauen2 können. Allerdings konnten wir für die zweite Etappe bei Hollenstedt eine ausgezeichnete und harte Strecke finden und abnehmen. Die Jungs werden da bestimmt hart gefordert. Die Organisatoren der Youngclassic leisten einen ausgezeichneten Job in einem anspruchsvollen Umfeld! Leider finden die Organisatoren bei Behörden und Verbänden nicht immer die Unterstützung die sie eigentlich verdienen würden. Trotzdem ich freue mich auf den August wo ich zwischendurch wieder an der Binnenalster joggen oder radfahren darf.

Rückwärts oder Vorwärts?

Was konnte ich in den vergangenen Tagen an sogenannten Rückblicken lesen, (Fern) sehen und (Radio) hören. Es wurden die unmöglichsten Dinge wieder ausgegraben, Statistiken gewälzt und auch entsprechend veröffentlicht.  Wer, was, wo, wann und wieviel, inklusive der eigenen Blogs, wurde analysiert.  Es braucht also definitiv keinen weiteren Jahresrückblick aus meiner Tastatur. Also Schluss mit 2010! Auf Grund meiner momentanen körperlichen Verfassung blicke ich zuversichtlich ins 2011. Die (grobe) Planung steht und einer guten Saison 2011 steht, ausser mir selbst,  eigentlich nichts im Weg. Ins Wettkampfgeschehen werde ich mit der Teilnahme an zwei oder mehr Skilanglaufwettbewerben bereits in den kommenden Wochen eingreifen. Allerdings laufe ich momentan, sowohl Klassisch wie auch im freien Stil,  noch Grottenschlecht und wenig überzeugend. Ganz im Gegensatz zum Radtraining. Warum weiss ich nicht, ausser dass es auch im Vorjahr am Anfang auch nicht besser war. Wenn ich beim LL-Training sehe, wie auch ein Sieger von Paris-Roubaix  auf den LL-Skis zu kämpfen hat, bin ich etwas beruhigt 😉 . Nochmals allen einen guten Start ins neue Jahr, ganz besonders dem Wadiki-Bike-Team.