Aus beruflichen Gründen konnte ich in der vergangenen Woche wenig auf dem Rad trainieren. Dafür habe ich jede Möglichkeit genutzt um zu laufen. Nebst dem täglichen Lauftraining am frühen Morgen, respektive nach dem aufstehen, bin ich zusätzlich auch Abends oder Tagsüber wann immer es möglich war, gelaufen. Nach der Rückkehr am Weekend konnte ich am Montag erstmals wieder aufs Rad. Fazit: Verlernt habe ich nichts, die Form ist nach wie vor gut und laufen bringt’s wirklich. Kompliment an meinen Trainer der mir diese Lauferei schmackhaft gemacht hat! 😉 In den nächsten 10 Tagen werde ich aber vorwiegend auf dem Rennrad unterwegs sein. Selbstverständlich wird auch jeden Tag gelaufen. Zumindest die 30 Minuten am Morgen nach dem Aufstehen.
Kategorie: Alltag
Materialverschleiss…
Momentan habe ich etwas (zu) viel Materialverschleiss. Vor den Ostertagen steht mein halber Fuhrpark beim Mechaniker. Bremsen entlüften, Bremsbeläge ersetzen, Antrieb ersetzen, Lenker auswechseln, Reifen wechseln, Schaltung neu einstellen, Dämpfer prüfen etc. etc… Zusätzlich müssen beim 29er noch Kleinigkeiten angepasst werden. Aber bis Mittwoch ist alles wieder so wie es sein soll. Peter und sein Team werden es schon richten und ich trage etwas mehr Sorge 😉 Dazu absolvierte ich heute meinen obligatorischen Bürotag und liess sämtliche sportlichen Aktivitäten aussen vor. Ausser einem kurzen Ausflug nach Thun, es war eine neue Brille, für den ganz normalen Alltag, fällig und meine bestellten Fachbücher mussten abgeholt werden, wurde am Stück gearbeitet.
Ich finde E-Bikes gut!
E-Bikes sind im Trend. Schon geht das Geheule bei den selbst ernannten „Mountainbikprofis“ und „Rennradfahrern“ los. „Das fehlt uns noch, es wird zu eng, die haben hier nichts zu suchen, das sind Weicheier“, usw. Selbstverständlich kommen auch schon die ersten „Siegesmeldungen“ von HeldenInnen denen es gelungen ist einen E-Biker zu „versägen“. Meistens heulen eh die am lautesten, welche vor ein paar Monaten nicht einmal wussten wie sich ein Mountainbike oder Rennrad überhaupt anfühlt. Solch unqualifizierten und emotionalen Meinungsäusserungen bringen mich zum schmunzeln. Liebe sich aufregende Rad- und MTB- Puristen. Was soll das Gejammer und die gehässigen Bemerkungen? Lasst doch die Leute mit E-Bikes Ihren Spass haben! Dank den E-Bikes steigen wieder Leute aufs Rad welche das auf einem herkömmliche Rad nie tun würden. Die E-Bikes bringen viele dazu sich wieder, auch im Alltag, aktiv draussen zu bewegen. (Liebe Radprofis spart Euch die Proteste auch bei einem E-Bike muss man treten!) Das E-Bike ist sicher (noch) nicht das ideale Gerät um sich im Gelände zu bewegen. Zumindest nicht im wirklichen MTB-Gelände. Wobei bei vielen „Mountainbikern“ die Forststrasse in den Erzählungen bereits zum Trail mutiert! Ich habe bis heute noch nie einen E-Biker im wirklich schweren Gelände angetroffen. Aber ich wurde bergauf auf der Forst- oder Asphaltstrassen, von schelmisch grinsenden E-BikerInnen, ein und überholt. (Vermutlich bin ich der einzige der das auch noch zugibt). Mich darüber aufregen? Nie im Leben, warum auch? Ich fahre weiter und warte bis der Akku leer ist 😉 Sollten es E-Biker trotzdem im schwierigen Gelände versuchen, lasst sie machen. Die meisten von Euch sind eh froh um eine Verschnaufpause wenn sie dann grinsend zuschauen können wie die E-Biker ihre 25kg Kolosse letztendlich durchs Gelände schieben müssen. Meistens nur einmal und nie wieder… Für mich sind E-Bike’s einfach eine weitere Möglichkeit das Leben auf zwei Rädern geniessen zu können. Ich setze mich übrigens ab und zu, meistens Sonntag’s, auf das E-Bike meiner Frau um beim Bäcker frisches Brot und am Kiosk die Sonntagszeitung zu holen. Dabei habe ich schon, in Jeans, Flipp Flops und still vor mich hingrinsend, „Rennradler“ überholt…
Der kleine Unterschied…

Am Montag bin ich bei meinem MTB-Training förmlich geflogen. Es ist dieses Gefühl wo alles leicht geht, die Beine drehen locker, die Steigung macht Spass und man könnte „ewig“ weiter fahren. Fazit: man nennt es wohl „in Form sein“. Gestern die (fast) gleiche Strecke aber in den Steigungen musste ich kämpfen, die Beine schmerzten und ich war froh als ich meine Trainingsrunde beenden durfte. In ein Rennen wäre ich froh gewesen einfach ins Ziel zu kommen. Fazit: die Form war zwar da aber… Was machte den Unterschied? Am Montag war ich locker, hatte gut und genug geschlafen, gut und richtig gegessen, kein Stress und Lust aufs biken. Gestern war ich müde, zuwenig Schlaf, viel zu tun und unterwegs (280 Auto-km) wenig Zeit und zu essen gab es auch nur „zwischendurch“ und auf die schnelle. Kleine Dinge eigentlich, aber spürbare Wirkung…
Früher…
Momentan komme ich (wieder) ganz gut die Berge hoch. Allerdings nach 3-4 harten Trainings brauche ich eine Pause oder zumindest einen Ruhetag. Leider kann ich mit vielen Kollegen in meiner „Alterskategorie“ nicht mehr trainieren oder auf Tour gehen. Regelmässig bekomme ich von den gleichaltrigen Kollegen Absagen und zugleich versteckte Hinweise auf mein Alter und auf meinen anscheinend übermässigen Bewegungsdrang. Dazu kommen die, aus ihrer Sicht, abnormen sportlichen Zielsetzungen. Meistens tönt es so: Pass auf Du bist auch keine dreissig mehr, gib Dir mehr Sorge, ich warne Dich ich kenne einen der ist tot umgefallen usw. usw… Weiterlesen „Früher…“
