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Ich finde E-Bikes gut!


E-Bikes sind im Trend. Schon geht das Geheule bei den selbst ernannten  „Mountainbikprofis“ und „Rennradfahrern“ los. „Das fehlt uns noch, es wird zu eng, die haben hier nichts zu suchen, das sind Weicheier“, usw. Selbstverständlich kommen auch schon die ersten „Siegesmeldungen“ von HeldenInnen denen es gelungen ist einen E-Biker zu „versägen“. Meistens heulen eh die am lautesten, welche vor ein paar Monaten nicht einmal wussten wie sich ein Mountainbike oder Rennrad überhaupt anfühlt. Solch unqualifizierten und emotionalen Meinungsäusserungen bringen mich zum schmunzeln. Liebe sich aufregende Rad- und MTB- Puristen. Was soll das Gejammer und die gehässigen Bemerkungen? Lasst doch die Leute mit E-Bikes Ihren Spass haben! Dank den E-Bikes steigen wieder Leute aufs Rad welche das auf einem herkömmliche Rad nie tun würden. Die E-Bikes bringen viele dazu sich wieder, auch im Alltag, aktiv draussen zu bewegen. (Liebe Radprofis spart Euch die Proteste auch bei einem E-Bike muss man treten!) Das E-Bike ist sicher (noch) nicht das ideale Gerät um sich im Gelände zu bewegen. Zumindest nicht im wirklichen MTB-Gelände. Wobei bei vielen „Mountainbikern“ die Forststrasse in den Erzählungen bereits zum Trail mutiert! Ich habe bis heute noch nie einen E-Biker im wirklich schweren Gelände angetroffen. Aber ich wurde bergauf auf der Forst- oder Asphaltstrassen, von schelmisch grinsenden E-BikerInnen, ein und überholt. (Vermutlich bin ich der einzige der das auch noch zugibt). Mich darüber aufregen? Nie im Leben, warum auch? Ich fahre weiter und warte bis der Akku leer ist 😉 Sollten es E-Biker trotzdem im schwierigen Gelände versuchen, lasst sie machen. Die meisten von Euch sind eh froh um eine Verschnaufpause wenn sie dann grinsend zuschauen können wie die E-Biker ihre 25kg Kolosse letztendlich durchs Gelände schieben müssen. Meistens nur einmal und nie wieder…  Für mich sind E-Bike’s einfach eine weitere Möglichkeit das Leben auf zwei Rädern geniessen zu können. Ich setze mich übrigens ab und zu, meistens Sonntag’s, auf das E-Bike meiner Frau um beim Bäcker frisches Brot und am Kiosk die Sonntagszeitung zu holen. Dabei habe ich schon, in Jeans, Flipp Flops und still vor mich hingrinsend, „Rennradler“  überholt…

  1. Erich, da kann ich nur zustimmen. Die Suppe wird nicht so heiss gegessen, auch wenn es nun ziemlich emotional zu und her geht…

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    15. April 2011
  2. Auch wenn ich selber noch so lange wie möglich ohne Motorenhilfe biken möchte, denke ich, dass jeder Elektrovelofahrer mehr ein Autofahrer weniger ist.
    Gruss
    Peter

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    11. April 2011
  3. Scale-Stefan #

    Ich mag die Dinger auch nicht, aber wo es passt z.B. beruflich bei Roger bzw. wenn sie dort fahren wo sie hin gehören ist es o.k.

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    6. April 2011
  4. Silent #

    Schau mal hier:
    http://www.mountainbike-magazin.de/news/eurobike-2010/corratec-bringt-carbon-e-bike-mit-80-km-h-maximalspeed.452147.2.htm
    Nur ein Beispiel. Sieht aus wie ein MTB, fährt aber ohne Muskelkraft

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    5. April 2011
    • Lieber Silent. ich kenne diese Teile. (Auch wenn wir in der Schweiz leben, in Sachen Mountainbike sind wir mit Sicherheit mehr als fit). Solche Auswüchse wird es geben wie in allen Bereichen. Bei uns darf man auf der Autobahn max. 120 fahren. Wir haben jede Menge an Fahrzeugen die 280kmh und mehr fahren könnten usw. In der Schweiz müsste man übrigens solche Bikes als Moped anmelden mit einer entsprechenden Nummer, und wären dann auf Feld, Wald und Wiesenwegen gar nicht mehr zugelassen. Ich sehe da kein Problem. Zudem in dem aktuellen Beispiel 50 Stück à 10’000.- Euro… Auch wenn die Dinger billiger werden wird die Streuung relativ dünn bleiben.

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      6. April 2011
  5. Hier in Thüringen spielen Pedelecs derzeit noch keine Rolle, ihr Anteil liegt (gefühlt) im Promillebereich. Die wenigen von mir beobachteten E-Biker waren schon recht betagt und in ihrem Fahrverhalten sehr unbeholfen, um nicht zu sagen eine Gefahr für sich und andere. Das sind genau die Biker, die man nicht in Massen erleben will.
    Einer hat ungewollt auf eine gewisse Problematik aufmerksam gemacht. Er hatte sich mit der Strecke übernommen, der Akku war leer und er hatte am Rande völliger Erschöpfung noch ein paar ordentliche Anstiege mit dem schweren E-Bike vor sich. Er hat Verwandte angerufen, die ihn dann abholten. Das kann es einfach nicht sein.
    Vielleicht ändert sich meine Meinung zum E-Bike, wenn eine größere, weiter gefächerte und insgesamt vielleicht auch jüngere Klientel zum E-Bike wechselt. Vorher nicht.

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    5. April 2011
    • Jeder macht mal Fehler. Anfänger oder „Ungübte“ gibt es auch unter Bikern oder Rennradlern. Ich kenne da etliche die bei einer simplen Reifenpanne „Mutti’s Abholdienst“ in Anspruch nehmen müssen… 😉

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      5. April 2011
      • Naja, wie gesagt, hier gibt es noch wenige E-Bikes samt Fahrer und die bilden sicherlich auch keinen signifikanten Querchnitt der E-Biker-Szene ab. Bleibt zu hoffen, daß die Neuen sich gut machen und daß mich keiner von denen jemals überholt 😉

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        5. April 2011
  6. Silent #

    Du liegst etwas falsch.
    Es gibt mittlerweile Modelle bei denen eben nicht mehr mitgetreten werden muss.
    Klar, im rechtlichen Sinn sind sie keine Pedelecs, aber optisch nicht von denen zu unterscheiden. Spitzengeschwindigkeiten jenseits der 50 km/h
    Ich schließe mich demnach Christian an, mir graut es vor dem Tag an dem die MTB’ler durch solche Gefährte in Verruf geraten.

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    5. April 2011
  7. Christian #

    Für ältere Leute und Menschen mit körperlichen Einschränkungen, sehe ich Pedelecs (so heißen die dinger!) eine hervorragende Möglichkeit sich an der frischen Luft zu bewegen. Auf Trails haben die Dinger m. M. nach nichts zu suchen. Mit den Tourenbikes Marke Flyer/Kalkhoff ist das sicher auch nicht möglich. Aber der Trend wird sich im MTB Bereich fortsetzen und Menschen die sich das leisten können auch die Möglichkeit bieten sich auch untrainiert auf die Trails zu wagen. Und genau da liegt für mich die Gefahr. Da das Image des MTBlers dadurch sicher nicht besser wird. Ich seh schon die ersten Meldungen wo ein Wanderer umgenietet wird, weil der „MTBler“ zu doof zum bremsen war, da hab ich gar keinen Bock drauf. Des Weiteren werde ich nicht „schmunzelnd“ denjenigen beobachten, wie dieser sein Bike hochschiebt, ich werde den eher anbrüllen, dass wenn er keinen Schmalz in den Beinen hat, sich mit seinem komischen „Bike“ aus dem Wald entfernen sollte!!!
    So, dass war jetzt mal meine Meinung…….;-)

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    5. April 2011
    • Ich sehe die Gefahr eher bei untoleranten, unnötig aggressiven, im Wald brüllenden und ums Image besorgte „Erlebnispädagogen“!

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      5. April 2011
      • Christian #

        Bin doch gar nicht agressiv 😉 Wird jeder der mich kenn auch bestätigen, der Sat war vielleicht ein bissel überzogen.

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        5. April 2011
  8. Klar sind Elektrovelos eine super Sache! Auch ich als ambitionierter Biker kaufe mir in den nächsten Tagen eines 🙂 Dadurch absolviere ich meine geschäftlichen Kilometer an der frischen Luft, mit Bewegung und ohne Abgas. Was will man noch mehr?
    Und dass sie unsere Trails im Gelände streitig machen glaube ich nicht. Das werden die Ausnahmen sein. Übrigens kenne ich in unserer Gegend sehr viele älter Menschen die sich dank einem Elektrovelo bewegen und sich mobiler fühlen. Genial!

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    5. April 2011

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