Heute habe ich mir beimLaufen eine richtige Klatsche eingefangen. Oder einfach die Quittung für das vernachlässigte Lauftraining in den letzten Wochen. Frustriert, nach Gründen suchend, (Das Wetter, die Schuhe, die kurzen Hosen etc. 😉 bin ich durch Feld, Wald und Wiesen gestapft und dabei innerlich vor mich hingejammert. Laufen sieht irgendwie anders aus. Zum Glück hat es (fast) niemand gesehen. Manchmal wundere ich mich schon wie andere, Altersgenossen die nach eigenen Aussagen eigentlich nie gelaufen sind, (zumindest die letzten Jahre) plötzlich loslegen und 12km- Runden und mehr mit einem 9er oder 10er –Schnitt hinlegen. Was sagt mir dass? Die haben Talent, ich habe davon (zu) wenig und muss wieder mehr Lauftraining machen 😉
Kategorie: Alltag
„Die Kondition“
Der Begriff „Kondition“ (Sport) ist allgegenwärtig, nicht nur unter Sportlern. Die sportliche „Kondition“ ist ein Überbegriff für die Physischen Leistungsfähigkeit in den Bereichen Ausdauer, Beweglichkeit und Kraft. Ausdauer allein bringt noch keine gute Kondition. Wie auch, man kann zwar 3 Stunden am Stück laufen, aber um die Schuhe zu schnüren muss man sich hinsetzten weil die Beweglichkeit fehlt. Viele Ausdauersportler sind so beweglich wie eine Gartenforke. Genauso verhält es sich mit der Kraft. Als Radsportler, ganz besonders Mountainbiker sollte man den beiden Komponenten besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen. Häufig wird über den Winter gezielt das Krafttraining forciert und ab dem Frühjahr nach den ersten Trainingseinheiten kläglich vernachlässigt. Die erzielten Reize gehen langfristig verloren und das speziell im MTB-Sport so wichtige Kraftniveau entwickelt sich zurück. Ausgedehnte Bergauffahrten verbessern zwar die spezifische Kraftausdauer, aber sie ersetzen nicht das individuelle Kraftvermögen, das sich weiterentwickeln sollte. Daher sind Phasen mit gezieltem Krafttraining für den ganzen Körper über den gesamten Jahresverlauf zu empfehlen. Für mich war es klar dass ich im März wieder eine solche Kraftphase einlege. Bis jetzt kam ich im März auf 10 Spezifische Kraft- und 7 Beweglichkeitstrainings. (Ich besuche seit 3 Wochen, regelmässig einen Yoga-Kurs (8 Frauen 2 Männer) Grosses Gaudi für alle). Resultat: Es funktioniert bestens und „die Kondition“ wird immer besser.
Alltägliches…
Das Rennrad beherrscht momentan meine Trainingsaktivitäten. Ich arbeite hauptsächlich an meiner Grundlage. In den letzten Tagen konnte ich jedoch immer wieder „zügige“ Einheiten oder richtig steile Rampen einbauen. Das war zwar nicht im Plan aber ich habe es trotzdem, so aus „dem Bauch heraus“, gemacht und fühlte mich gut dabei. Bis jetzt konnte ich im 2012 rund 80 Trainingseinheiten absolvieren. Vergangenen Dienstag habe ich erstmals im 2012, ein Training abgebrochen. Grund: Nach rund „5 Tonnen Eisen“ hatte ich keine Lust mehr und habe mich kurzerhand in die Sauna gelegt. Obwohl mir Krafttraining aktuell Spass macht. Zum ersten Mal habe ich jetzt, auf Grund der modernen Technik, eine detaillierte Auswertung am Ende jedes Kraft- Trainings. Sämtliche Geräte sind vernetzt und zeichnen, nachdem man sich mittels Chip, beinhaltet auch persönlichen (Körper) Daten, eingeloggt hat jedes Training detailliert auf. Selbstverständlich enthält der Chip auch sämtliche Einstellungs- Daten für jedes Gerät, Position, Gewicht, Anzahl Übungen usw. Skeptiker werden jetzt bestimmt wieder Fragen zum Datenschutz stellen. Dazu so viel: es ist alles freiwillig! 😉
Muskelkater…
Ich habe Muskelkater. Ein Gefühl das ich seit „Ewigkeiten“ aus meiner Erinnerung gestrichen habe. Auslöser ist ein Trainigsgerät das ich bis jetzt, mehr oder weniger, kaum eines Blickes gewürdigt, aber viele dazu ermuntert habe, es in Gebrauch zu nehmen. Die Rede ist von einem Crosstrainer (ist doch nur für Mädchen). Drauf gestanden, und losgetreten. Selbstverständlich, was soll denn da schon speziell sein. Meinen beiden anwesenden Kumpels angekündigt dass ich das locker eine Stunde hinbekomme und zwar auf einer Stufe die mindesten 1200hm entsprechen. Resultat: Ich habe es geschafft, sogar ein paar hm mehr. Aber nach dreissig Minuten wurde es hart und nach 45 Minuten war es eine Art Überlebenskampf den ich, von den lieben Kollegen hämisch lächelnd und mit entsprechenden Kommentaren untermalt, geschafft habe. Fazit: Man(n) lernt nie aus… (Einmal mehr).
Unter anderem Yoga…
Irgendwann im Januar habe ich von einer Studie betreffend Senioren und Sport gehört. Beim Thema Seniorensport werde ich immer hellhörig, zumal dieser oftmals ein regelrechtes Mauerblümchen- Dasein fristet. Nicht weil die Angebote fehlen, nein es sind die Senioren die Angebote und Möglichkeiten nicht nutzen. (Sie „nutzen“ lieber ihre Krankenkasse!). Die Studie wird National durchgeführt. Eine gute Sache auch wenn diese von einem der beiden Grossverteiler der Schweiz finanziert wird und u.a. die Absicht neue Mitglieder für Ihre Fitness-Center zu gewinnen auch erkennbar ist. Mein Interesse genügte dass mich die Organisatoren gleich als Teilnehmer für diese Studie rekrutieren wollten. Nach langem Zögern gab ich mein Ok und so stand ich gestern pünktlich vor meinem Betreuer Daniel der mich während des Tests betreuen wird. Unter seiner Anleitung absolvierte ich einen Eintrittstest in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Dazu wurde ich intensiv zu meinen Ernährungsgewohnheiten, Beruf, Lebenssituation und Freizeitgestaltung befragt. Selbstverständlich habe ich alle Fragen wahrheitsgemäss beantwortet ausser bei der Freizeitgestaltung und Beruf. Ich habe zwar keine Unwahrheiten gesagt aber etliches weggelassen 😉 Den Eintrittstest bestanden stellte mir Daniel ein Trainingsprogramm im Bereich Kraft zusammen. Fazit: Hat er ausgezeichnet gemacht, passt! Für den Bereich Beweglichkeit wurde ich von ihm u.a. zu der der Yoga- Gruppe eingeteilt! Jesses das gibt am nächsten Mittwoch eine Gaudi. Zum Ergänzung des Ausdauertrainings muss ich zum Spinning. Na ja Daniel meint Radfahren sei gut für mich. Wenn er meint… Dazu kommen regelmässig Sauna und Massage (Freude herrscht). Meine Aktivitäten werden mittels eines individuellen Batch erfasst und ausgewertet. Nach 6 Wochen gibt es dann den Abschlusstest und eine Auswertung der gesamten Studie folgt anschliessend. Schweiz weit sind wir 170 Personen in diesem Projekt. Ich bin auf die Erlebnisse und Ergebnisse dieses Projektes gespannt. Für meinen persönlichen Zeitplan wird es etwas eng denn selbstverständlich ziehe ich mein normales Trainingsprogramm weiter durch. Braucht der Daniel nicht zu wissen 😉
