Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.
Hier ist ein Auszug:
Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 5.900 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 5 Fahrten nötig.
…im Sattel, Laufschuhen oder an den Geräten. Auch wenn Hand und Beine schmerzen. Aber es gibt schlimmeres. (z.B. mit einer Gipsschiene „bewaffnet“ untätig rumsitzen usw). Eines vorne weg. Dr. Bochud und sein Team haben einen tollen Job gemacht. Ganz herzlichen Dank! Ich bin immer wieder begeistert welch tolle Infrastruktur, auch im Medizinischen Bereich. unsere Region zu bieten hat. Der Wettergott muss ebenfalls mein Freund sein. Genau am Tag nach der Operation kam das schlechte Wetter inklusive Wintereinbruch und sobald ich wieder einigermassen fit war, war auch die Sonne zurück. Also nix wie (vorsichtig) los und ran an den nächsten Trainingsblock.
Auf Grund einer Morbus Dupuytren Erkrankung an beiden Händen bin ich in meinen Aktivitäten momentan etwas eingeschränkt. Nach dem notwendigen operativen Eingriff an der rechten Hand, die linke folgt später, und dem, mittels Gipsschiene, „ruhig stellen“ des gesamten Unterarms bin ich aktuell sportlich etwas eingeschränkt. Nach 4 Tagen völliger Ruhigstellung ist der Heilungsverlauf jedoch soweit fortgeschritten dass ich zumindest die verdammte Gipsschiene tagsüber zu Hause los bin. Ich muss diese zum Schutz nur noch nachts und ausser Hause tragen. Ach ja Autofahren sollte ich auch nicht … Sportlich war da erst mal nichts aber seit gestern darf ich mich, sogar mit ärztlicher Genehmigung, zumindest auf dem Ergometer und zu Fuss (marschierend) wieder bewegen. In einer Woche bin ich, voraussichtlich, auch „Fadenfrei“ und dann schauen wir mal weiter. Das Motto bis dahin: Etwas geht immer (wenn man(n) denn will)
Ohne Musik läuft bei mir wenig. Ausser beim Sport. Selbst im tristen Kraftraum, brauche ich keine Musikalische Begleitung. Dafür leiste ich mir regelmässig „musikalische“ Auszeiten. Ich geniesse es in den Streaming Plattformen nach neuem Sound zu suchen und meine Sammlungen zu ergänzen. Das ich meinen Sound bezahle ist Ehrensache. Geiz bei Musik finde ich nicht geil! Mein musikalisches Schema geht von A(BBA) bis ZZ(Top). Mein Motto: Es gibt keine schlechte Musik. Höchstens schlecht gemachte… Ich bin zwar mit Elvis- Stones oder Beatles „aufgewachsen“ aber ehrlich gesagt interessieren mich diese „Klassiker“ nur noch am Rande. Zwar hatte ich das Glück praktisch alle „Grossen“ live erlebt zu haben. Wobei wenn ich an die damalige Konzertqualität denke muss ich schmunzeln. Als Beispiel das desaströse Rolling Stones Konzert 1973 in Bern. Ich bin mir noch heute nicht sicher ob Mick Jagger und Co. damals überhaupt wussten wo sie waren und was sie taten. Der Beste war noch Special Guest Billy Preston… Oder all die Konzerte anlässlich des Montreux Jazz Festival. Usw. und so fort.
Seit 30 Jahren „begleitet“ mich ein Musiker aus Afrika. Seydou Koné bekannt als Alpha Blondy. Der Musiker von der Elfenbeinküste, er lebt heute in Liberia, ist nicht nur ein begnadeter Musiker sondern er gehört für mich zu den Menschen die etwas zu sagen haben. Als Aktivist mit einem unermüdlichen Engagement für Frieden auf der Welt, das stetige anprangern von Korrupten Regierungen, unnötigen Bürgerkriegen, Waffen und Menschenhandel ist legendär. Das macht er übrigens in Englisch, Französisch, Hebräisch, Arabisch und zahlreichen Westafrikanischen Dialekten. Alpha ist auf eine sehr spezielle Art religiös. So reist er stets mit einer Bibel und einem Koran. Als Schmuck trägt er einen Davidsstern. Legendär ist auch sein Engagement für andere Afrikanische Musiker. Zahlreiche hat er mit einem „featuring“ unterstützt oder zu Auftritten in Europa verholfen. Egal wie mein Befinden ist, eine Prise Alpha Blondy und es geht mir (noch) besser. Vielleicht hat es auch damit zu tun dass wir beide unseren Geburtstag stets über den Jahreswechsel feiern. Alpha Blondy stets auf Tour spielt aus meiner Sicht nicht nur den besten Roots Reggea Westafrikas, nein er führt auch die jungen Jamaikanischen Musiker wieder vermehrt zurück zu den „Wurzeln“ des Reggea. Diesen Sommer spielte Alpha Blondy mit seiner Band Solar System in Zürich, (Ehrensache dass ich/wir dabei waren) und heute Abend würde er in Lausanne spielen. Alpha, vielen Dank für all die fröhlichen Stunden mit Deinem Sound im Ohr und auf weitere 30 Jahre Jahre 🙂
Ich bin zugegebenermassen kein besonderer Freund des aktuellen Monats November. Oftmals neblig, trüb und nass dazu die „kurzen“ Tage und die kühlen Temperaturen sind nicht mein Ding. Aber wo Schatten ist gibt es auch Licht. In den letzten Jahren, und es scheint auch 2015 der Fall zu sein, war die Wetterlage im November stets stabil und meistens fürs Klima zu warm und zu trocken. Allerdings haben sich dadurch auch die Obergrenzen des Hochnebel verschoben. Früher reichten 6- 800m um der Nebelsuppe zu entgehen, heutzutage muss man öfters in Höhenlagen um 1100m und mehr aufsteigen bis man freie Sicht auf einen Stahlblauen wolkenlosen Himmel hat. Und ab da ist der Genuss fast grenzenlos. Mit der passenden Kleidung, in Schichten, macht speziell das (Mountain) biken richtig Spass. Da im November praktisch alle Bergbahnen geschlossen sind, gibt es kaum mehr Wanderer unterwegs und man kann auch Routen unter die Stollen nehmen die auf Grund der dichten Wanderer- Frequenz in den Sommermonaten verpönt sind. Wer sogar die Chance hat Wochentags unterwegs zu sein hat praktisch freie Bahn. A Pro Pos Bahn: auch die (zu) wenigen Velo- Plätze, RhBZentral und Matterhorn-Gotthard-Bahn mal ausgenommen, sind Wochentags (fast) immer frei. Ausser wenn sie von engagierten, gestressten und genervten Müttern plus deren „Kinderkampfwagen“ mit Inhalt belegt sind. Fazit: Nutzt die tolle Zeit und raus an die frische Luft. Mit dem Fully im Grundlagen- Tempo durch bunte Herbstwälder fahren hat was.