Nichts müssen…

IMG_20160602_140131…aber vieles dürfen. So mein aktuelles (sportliches) Motto. Obwohl ich mir Sport ohne messbare Ziele (noch) nicht vorstellen bin ich aktuell recht „locker“ unterwegs. Zwar meistens im Plan aber nicht verbissen und schon gar nicht stur. Flexible Trainingsplanung sei Dank. Da die für mich wichtigen Events alle im August stattfinden darf durchaus die eine oder andere Trainingseinheit etwas kürzer ausfallen. Die momentane Wetter Situation trägt ebenfalls dazu bei. 4 Stunden im Regen überlasse ich denen die wirklich grosse Ambitionen haben. In der ersten Juniwoche wurde ausschliesslich im Südtirol trainiert. Dort hatte ich das Glück dass es zwar auch jeden Tag geregnet hat, das aber immer erst nach 176:00 Uhr… J Tagsüber war es stets sonnig und zeitweise auch sehr warm. Jedenfalls hat diese Abwechslung meiner „Form“ gut getan und ich durfte wieder mal in den bekannten Gefilden im „Alto Adige“ unterwegs sein. Was mir dort aufgefallen ist, wie im Mai in Tirol, sind die immer zahlreicheren E- Bikes. Nicht unbedingt die im Alltagsgebrauch eingesetzten E-Bikes, sondern die sportlichen Versionen, also Mountain- Bikes mit „Motor“ haben
dort heftig zugelegt. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. Aktuell beschränken sich die „Motor-Biker“ noch vorwiegend auf Radwege und Forststrassen. (Ausnahme Gardasee) Sobald kalterer-see-radweg-1aber diese Geräte auch auf den Trails auftauchen könnte es „eng“ werden. Ich bin gespannt wann dieser Trend, in diesen Dimensionen, in die Schweiz überschwappt. Muss nicht wird aber…

Zwar etwas überzogen aber…. Trotzdem mal reinschauen/lesen…

 

Ich habe einen Freund verloren…

garyNein es war nicht der Freitag der 13. sondern Donnerstag der 12. als mein Freund Gary den Weg über die Regenbogenbrücke unter die Pfoten nahm. Gary war ein Freund, ein Kumpel und schlichtweg ein toller Typ. Er hat mich mit allen Facetten, Launen oder Macken ertragen, aufgemuntert oder war einfach da. Egal ob man am frühen Morgen oder mitten in der Nacht nach Hause kam, Gary war zur Begrüssung stets vor Ort. Egal was man gerade anstellte er war da schaute zu oder döste in sicheren Abstand vor sich hin.  Stets verfolgte er aufmerksam das Geschehen im „Längenboden“. keine noch so kleine Veränderung blieb ihm verborgen. Gary... _ Flickr - Photo Sharing!.htmlDie wurden dann stets aufmerksam studiert, geprüft und je nach Interesse akzeptiert oder ignoriert. Gary ein feingliedriger, wirbliger und liebenswerter „Macho“ den einfach jeder mochte obwohl er „fremden“ Personen gegenüber sehr zurückhaltend war. Gary liebte und lebte seine Freiheit wann, wo und wie er es wollte. So suchte er sich, als er von seinen „Besitzern“ im Stich gelassen wurde, auch seine „neuen Menschen“ sorgfältig aus. Ich war unendlich stolz dass er, nach ausgiebiger „Testphase“ ausgerechnet mich ausgewählte. Nie werde ich die gemütlichen Sommerabenden vergessen wenn wir gemeinsam im Liegestuhl in die Dämmerung dösten. Oder wie oft ich im Winter bei Minusgraden Spätnachts nochmals raus musste weil“Monsieur“ sich verspätet hatte… Jetzt ist Gary unbegreiflicherweise einfach nicht mehr da und nichts ist mehr wie es war. R.I.P Gary ich vermisse Dich und vielen Dank für die tolle Zeit und Freundschaft…

müde Beine…

IMG_20160410_142057…aber nicht nur. Schnell mal ein paar Sträucher verpflanzen, Brennholz verarbeiten, Zaun erstellen, Sitzplatz bauen, Tiere versorgen und so weiter und so fort. Dazwischen, meistens am Abend, Administration, Kundentermine und etwas Büroarbeit. Da fehlt doch was oder? Richtig das ganz normale Training respektive die Vorbereitung für die Saison 2016. Trotz allen Aktivitäten konnte ich meine Saisonvorbereitung bisher praktisch lückenlos durchziehen. Das allerdings auf Kosten der Regeneration. Notabene eine der wichtigsten Trainingseinheiten! Aktuell sind nicht nur die Beine müde sondern auch die übrigen Körperteile. Ausser „dem Kopf“. Mental stimmt s und die Motivation für die Saison 2016 ist hoch. 🙂  Diese besteht zwar lediglich aus drei A-Events, alle anderen, wenn überhaupt, dienen lediglich zur Vorbereitung und werden nach dem Lust und Laune Prinzip absolviert. Trotz, oder gerade wegen der guten (mentalen) Verfassung,  heisst es ab sofort zurückschalten und Prioritäten setzen. Die erste heisst Regeneration…

Warum?

fragezeichen… Warum machst Du das- tust du dir das an- oder warum bist du noch dabei, wann hörst Du auf? Das sind Fragen oder Hinweise welche ich oft höre. (Oft von gleichaltrigen Kollegen). Berechtigt? Kann sein. Aber diese Fragen stelle ich mir nie. Ausser vielleicht früh am Morgen, schlotternd in irgendeinem Startblock. Sport ist meine Leidenschaft und Leidenschaft geht nie in Pension!

Sport ist nicht nur Wettkampf und Ergebnisse. Sport ist mehr. Sport sind Emotionen, leben, Erfahrungen und Antrieb. Wenn ich (endlich) oben auf dem Berg angelangt bin, ist es nicht zu Ende sondern es geht weiter zum nächsten Gipfel. Aber zuerst heisst es wieder runter kommen, Kraft und Moral tanken um den nächsten Anstieg in Angriff zu nehmen. Nur weil ich bereits einen Gipfel geschafft habe heisst es noch lange nicht dass ich auch den zweiten oder gar den dritten schaffe. Genauso verhält es sich mit seinen „Konkurrenten“. Nur weil ich irgendwo schneller/besser war, bin ich nicht der bessere Athlet und Hochmut bekommt einem selten gut. Was ist wenn z.B. der andere einfach seine Kräfte besser eingeteilt und beim letzten Anstieg lächelnd an mir vorbei zieht? Ein Scheissgefühl und meistens fehlt die (mentale) Kraft zum kontern. Sport hilft ungemein dabei nicht abzuheben und auf dem Boden zu bleiben. Besonders bei Erfolgen. Wenn ich den Gipfel erreicht habe, selbst wenn es der Mount Everest wäre und es nicht mehr höher geht, muss ich da wieder runter und unten angelangt beginnt (fast) alles von vorne. Das einzige was zählt ist die Erfahrung. Bei allem andern heisst es wieder von vorne anfangen. Fazit: Sport ist genauso wie das „richtigen“ Leben.

Primaloft…

PrimaLoft_Funktionsweise…statt Daunen oder lassen wir doch den Gänsen ihr Federkleid. Neu ist Primaloft nicht. Das Material wurde in den 80er Jahren ursprünglich für die US-Army entwickelt, die auf der Suche nach einem Ersatz für Daunen war. Gefunden wurde Primaloft. Die bauschende Kunstfaser ist leicht, robust, atmungsaktiv, stark komprimierbar, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und bietet hervorragende Isolationseigenschaften – für mich ein Volltreffer. Im Bergsport ist Primaloft seit geraumer Zeit kaum mehr wegzudenken und neu wird das Material mehr und mehr auch in anderen Sportarten spezifisch eingesetzt. Selbstverständlich auch im Radsport. Sportler (nicht nur)  die das ganze Jahr unterwegs sind, haben in der Zwischenzeit bereits eine beachtliche Auswahl an Jacken, Westen und neu auch Hosen. Erfreulich; auf Grund der Nachfrage führen immer mehr Hersteller Produkte mit dem Primaloft- Material in Ihrem Sortiment. Konkurrenz belebt das Geschäft, senkt die Preise und lässt den Gänsen ihr Federkleid.

Einen ausgezeichneten Artikel zu Primaloft findet man hier –>