…aber vieles dürfen. So mein aktuelles (sportliches) Motto. Obwohl ich mir Sport ohne messbare Ziele (noch) nicht vorstellen bin ich aktuell recht „locker“ unterwegs. Zwar meistens im Plan aber nicht verbissen und schon gar nicht stur. Flexible Trainingsplanung sei Dank. Da die für mich wichtigen Events alle im August stattfinden darf durchaus die eine oder andere Trainingseinheit etwas kürzer ausfallen. Die momentane Wetter Situation trägt ebenfalls dazu bei. 4 Stunden im Regen überlasse ich denen die wirklich grosse Ambitionen haben. In der ersten Juniwoche wurde ausschliesslich im Südtirol trainiert. Dort hatte ich das Glück dass es zwar auch jeden Tag geregnet hat, das aber immer erst nach 176:00 Uhr… J Tagsüber war es stets sonnig und zeitweise auch sehr warm. Jedenfalls hat diese Abwechslung meiner „Form“ gut getan und ich durfte wieder mal in den bekannten Gefilden im „Alto Adige“ unterwegs sein. Was mir dort aufgefallen ist, wie im Mai in Tirol, sind die immer zahlreicheren E- Bikes. Nicht unbedingt die im Alltagsgebrauch eingesetzten E-Bikes, sondern die sportlichen Versionen, also Mountain- Bikes mit „Motor“ haben
dort heftig zugelegt. Ich bin gespannt wie sich das weiter entwickelt. Aktuell beschränken sich die „Motor-Biker“ noch vorwiegend auf Radwege und Forststrassen. (Ausnahme Gardasee) Sobald
aber diese Geräte auch auf den Trails auftauchen könnte es „eng“ werden. Ich bin gespannt wann dieser Trend, in diesen Dimensionen, in die Schweiz überschwappt. Muss nicht wird aber…
Zwar etwas überzogen aber…. Trotzdem mal reinschauen/lesen…

Nein es war nicht der Freitag der 13. sondern Donnerstag der 12. als mein Freund Gary den Weg über die Regenbogenbrücke unter die Pfoten nahm. Gary war ein Freund, ein Kumpel und schlichtweg ein toller Typ. Er hat mich mit allen Facetten, Launen oder Macken ertragen, aufgemuntert oder war einfach da. Egal ob man am frühen Morgen oder mitten in der Nacht nach Hause kam, Gary war zur Begrüssung stets vor Ort. Egal was man gerade anstellte er war da schaute zu oder döste in sicheren Abstand vor sich hin. Stets verfolgte er aufmerksam das Geschehen im „Längenboden“. keine noch so kleine Veränderung blieb ihm verborgen.
Die wurden dann stets aufmerksam studiert, geprüft und je nach Interesse akzeptiert oder ignoriert. Gary ein feingliedriger, wirbliger und liebenswerter „Macho“ den einfach jeder mochte obwohl er „fremden“ Personen gegenüber sehr zurückhaltend war. Gary liebte und lebte seine Freiheit wann, wo und wie er es wollte. So suchte er sich, als er von seinen „Besitzern“ im Stich gelassen wurde, auch seine „neuen Menschen“ sorgfältig aus. Ich war unendlich stolz dass er, nach ausgiebiger „Testphase“ ausgerechnet mich ausgewählte. Nie werde ich die gemütlichen Sommerabenden vergessen wenn wir gemeinsam im Liegestuhl in die Dämmerung dösten. Oder wie oft ich im Winter bei Minusgraden Spätnachts nochmals raus musste weil“Monsieur“ sich verspätet hatte… Jetzt ist Gary unbegreiflicherweise einfach nicht mehr da und nichts ist mehr wie es war. R.I.P Gary ich vermisse Dich und vielen Dank für die tolle Zeit und Freundschaft…
…aber nicht nur. Schnell mal ein paar Sträucher verpflanzen, Brennholz verarbeiten, Zaun erstellen, Sitzplatz bauen, Tiere versorgen und so weiter und so fort. Dazwischen, meistens am Abend, Administration, Kundentermine und etwas Büroarbeit. Da fehlt doch was oder? Richtig das ganz normale Training respektive die Vorbereitung für die Saison 2016. Trotz allen Aktivitäten konnte ich meine Saisonvorbereitung bisher praktisch lückenlos durchziehen. Das allerdings auf Kosten der Regeneration. Notabene
… Warum machst Du das- tust du dir das an- oder warum bist du noch dabei, wann hörst Du auf? Das sind Fragen oder Hinweise welche ich oft höre. (Oft von gleichaltrigen Kollegen). Berechtigt? Kann sein. Aber diese Fragen stelle ich mir nie. Ausser vielleicht früh am Morgen, schlotternd in irgendeinem Startblock. Sport ist meine Leidenschaft und Leidenschaft geht nie in Pension!
…statt Daunen oder lassen wir doch den Gänsen ihr Federkleid. Neu ist Primaloft nicht. Das Material wurde in den 80er Jahren ursprünglich für die US-Army entwickelt, die auf der Suche nach einem Ersatz für Daunen war. Gefunden wurde Primaloft. Die bauschende Kunstfaser ist leicht, robust, atmungsaktiv, stark komprimierbar, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit und bietet hervorragende Isolationseigenschaften – für mich ein Volltreffer. Im Bergsport ist Primaloft seit geraumer Zeit kaum mehr wegzudenken und neu wird das Material mehr und mehr auch in anderen Sportarten spezifisch eingesetzt. Selbstverständlich auch im Radsport. Sportler (nicht nur) die das ganze Jahr unterwegs sind, haben in der Zwischenzeit bereits eine beachtliche Auswahl an Jacken, Westen und neu auch Hosen. Erfreulich; auf Grund der Nachfrage führen immer mehr Hersteller Produkte mit dem Primaloft- Material in Ihrem Sortiment. Konkurrenz belebt das Geschäft, senkt die Preise und lässt den Gänsen ihr Federkleid.