Der Morbus D …

2015-11-23 12.20.51Auf Grund einer Morbus Dupuytren Erkrankung an beiden Händen bin ich in meinen Aktivitäten momentan etwas eingeschränkt. Nach dem notwendigen operativen Eingriff an der rechten Hand, die linke folgt später, und dem, mittels Gipsschiene, „ruhig stellen“ des gesamten Unterarms bin ich aktuell sportlich etwas eingeschränkt. Nach 4 Tagen völliger Ruhigstellung ist der Heilungsverlauf jedoch soweit fortgeschritten dass ich zumindest die verdammte Gipsschiene tagsüber zu Hause los bin. Ich muss diese zum Schutz nur noch nachts und ausser Hause tragen. Ach ja Autofahren sollte ich auch nicht … Sportlich war da erst mal nichts aber seit gestern darf ich mich, sogar mit ärztlicher Genehmigung, zumindest auf dem Ergometer und zu Fuss (marschierend) wieder bewegen. In einer Woche bin ich, voraussichtlich, auch „Fadenfrei“ und dann schauen wir mal weiter. Das Motto bis dahin: Etwas geht immer (wenn man(n) denn will)

Seydou Koné? (oder Musik und Sport)

Alpha-Blondy.web1a_res_w413Ohne Musik läuft bei mir wenig. Ausser beim Sport. Selbst im tristen Kraftraum, brauche ich keine Musikalische Begleitung. Dafür leiste ich mir regelmässig „musikalische“ Auszeiten. Ich geniesse es in den Streaming Plattformen nach neuem Sound zu suchen und meine Sammlungen zu ergänzen. Das ich meinen Sound bezahle ist Ehrensache. Geiz bei Musik finde ich nicht geil! Mein musikalisches Schema geht von A(BBA) bis ZZ(Top). Mein Motto: Es gibt keine schlechte Musik. Höchstens schlecht gemachte… Ich bin zwar mit Elvis- Stones oder Beatles „aufgewachsen“ aber ehrlich gesagt interessieren mich diese „Klassiker“ nur noch am Rande. Zwar hatte ich das Glück praktisch alle „Grossen“ live erlebt zu haben. Wobei wenn ich an die damalige Konzertqualität denke muss ich schmunzeln. Als Beispiel das desaströse Rolling Stones Konzert 1973 in Bern. Ich bin mir noch heute nicht sicher ob Mick Jagger und Co. damals überhaupt wussten wo sie waren und was sie taten. Der Beste war noch Special Guest Billy Preston… Oder all die Konzerte anlässlich des Montreux Jazz Festival. Usw. und so fort.

Seit 30 Jahren „begleitet“ mich ein Musiker aus Afrika. Seydou Koné bekannt als Alpha Blondy. Der Musiker von der Elfenbeinküste, er lebt heute in Liberia, ist nicht nur ein begnadeter Musiker sondern er gehört für mich zu den Menschen die etwas zu sagen haben.  Als Aktivist mit einem unermüdlichen Engagement für Frieden auf der Welt, das stetige anprangern von Korrupten Regierungen, unnötigen Bürgerkriegen, Waffen und Menschenhandel ist legendär. Das macht er übrigens in Englisch, Französisch, Hebräisch, Arabisch und zahlreichen Westafrikanischen Dialekten. Alpha ist auf eine sehr spezielle Art religiös. So reist er stets mit einer Bibel und einem Koran. Als Schmuck trägt er einen Davidsstern. Legendär ist auch sein Engagement für andere Afrikanische Musiker. Zahlreiche hat er mit einem „featuring“ unterstützt oder zu Auftritten in Europa verholfen. Egal wie mein Befinden ist, eine Prise Alpha Blondy und es geht mir (noch) besser. Vielleicht hat es auch damit zu tun dass wir beide unseren Geburtstag stets über den Jahreswechsel feiern. Alpha Blondy stets auf Tour spielt aus meiner Sicht nicht nur den besten Roots Reggea Westafrikas, nein er führt auch die jungen Jamaikanischen Musiker wieder vermehrt zurück zu den „Wurzeln“ des Reggea. Diesen Sommer spielte Alpha Blondy mit seiner Band Solar System in Zürich, (Ehrensache dass ich/wir dabei waren) und heute Abend würde er in Lausanne spielen. Alpha, vielen Dank für all die fröhlichen Stunden mit Deinem Sound im Ohr und auf weitere 30 Jahre Jahre 🙂

Alpha Blondy live…. https://open.spotify.com/user/118744476/playlist/2h6CFrYrz3GC0sGKgk7Yc0

 

Nutz die Zeit …

2015-11-02 14.58.13Ich bin zugegebenermassen kein besonderer Freund des aktuellen Monats November. Oftmals neblig, trüb und nass dazu die „kurzen“ Tage und die kühlen Temperaturen sind nicht mein Ding. Aber wo Schatten ist gibt es auch Licht. In den letzten Jahren, und es scheint auch 2015 der Fall zu sein, war die Wetterlage im November stets stabil und meistens fürs Klima zu warm und zu trocken. Allerdings haben sich dadurch auch die Obergrenzen des Hochnebel verschoben. Früher reichten 6- 800m um der Nebelsuppe zu entgehen, heutzutage muss man öfters in Höhenlagen um 1100m und mehr aufsteigen bis man freie Sicht auf einen Stahlblauen wolkenlosen Himmel hat. Und ab da ist der Genuss fast grenzenlos. Mit der passenden Kleidung, in Schichten, macht speziell das (Mountain) biken richtig Spass. Da im November praktisch alle Bergbahnen geschlossen sind, gibt es kaum mehr Wanderer unterwegs und man kann auch Routen unter die Stollen nehmen die auf Grund der dichten Wanderer- Frequenz in den Sommermonaten verpönt sind. Wer sogar die Chance hat Wochentags unterwegs zu sein hat praktisch freie Bahn. A Pro Pos Bahn: auch die (zu) wenigen Velo- Plätze, RhB Zentral und Matterhorn-Gotthard-Bahn mal ausgenommen, sind Wochentags (fast) immer frei. Ausser wenn sie von engagierten, gestressten und genervten Müttern plus deren „Kinderkampfwagen“ mit Inhalt belegt sind. Fazit: Nutzt die tolle Zeit und raus an die frische Luft. Mit dem Fully im Grundlagen- Tempo durch bunte Herbstwälder fahren hat was.

Vorwärts…

IMG_20150928_231325…der Weg zurück. So, oder ähnlich kamen mir die letzten Tage vor. Irgendwie wurde es vermeintlich von Tag zu Tag etwas besser mit meiner Fitness, aber so ein wirklich markanter ist nach wie vor nicht zu erkennen.  Immerhin ist das Wetter nach wie vor (fast) perfekt. Das einzige was nervt ist eine lästige Bise. Das diese, gefühlt, stets von vorne kommt ist klar. Die Temperaturen sind auch noch erträglich obwohl der Wind aus dem Osten, diese konstant unter 20 Grad hält. Bein- und Ärmlinge sind gegeben. Auch in den kommenden Tagen werde ich mein Programm durchziehen und weiter nach der Spätform Herbst 2015 suchen. Speziell auf den CC- Trails rund ums Haus. Allerdings machen mir die Obligaten Höhenmeter bei den Hausrunden nach wie vor bös zu schaffen. Also dann, Tschüss September und mit Vollgas in den Oktober 2015.

Antibiotika statt Feeriding …

2015-09-05 20.12.11Hilfsbereitschaft und Tierliebe lohnt sich (fast) immer. Wie geschrieben „fast“. Für mich endete es mit einer veritablen Blutvergiftung. Dank (viel) Antibiotika und einem operativen Eingriff um das verletzte Gewebe zu entfernen. Jetzt übe ich mich gerade in „geduldig Abwarten“. Ausgerüstet mit dickem Verband, Kunstoffschiene und grossen Mengen von Antibiotika, um die verletzte Hand zu schützen-, heilen und zu schonen, bin ich sportlich besehen, gerade zum Nichtstun angehalten. Dabei stelle ich fest das mein Talent in dieser Disziplin überschaubar ist. Leider ist damit auch die Saison 2015 gelaufen. Nicht weiter schlimm aber trotzdem gesamthaft etwas enttäuschend. Wenn der Heilungsprozess weiterhin positiv verläuft werden aber mindestens ein paar schöne Herbst Touren und zwei tolle Projekte doch noch realisiert. Also dann: Abwarten und viel Wasser trinken…