„Uwe“ …

wetter…heisst das Hochdruckgebiet das seit mehr als zwei Wochen, zumindest in meiner Region, für eine stabile Wetterlage sorgt. Stabil heisst trocken, kalt, unten (oft) Nebel, oben (fast) immer klar und Sonnenschein. Temperatur so zwischen 0 und +6 Grad. Schnee ist nach wie vor Mangelware, ausser, den auf Grund der tiefen Temperaturen technisch beschneiten Skipisten. Ich nutze das gute Wetter und bin praktisch täglich auf zwei Rädern unterwegs. Dazu Krafttraining, meistens als Circuit und tägliche Einheiten auf dem Powerboard. Bis jetzt konnte ich auch allen Viren und Bakterien ohne Probleme ausweichen. Mein Beitrag dazu: Grosse Menschenansammlungen meiden, ÖV ist gestrichen genau so wie der Besuch von Hallenbäder öder ähnliches.  In diesen „Bakterienkulturen“ besuche ich „nur“ die Sauna. So besehen alles im wortwörtlich „grünen“ Bereich 😉 PS: Uwe darf bleiben…

 

„Knusprig“ frisch…

img_20161205_155532… ist es aktuell da draussen. Zuerst war da der Regen dann wurde es Schnee und alle frohlockten über den tollen Start in den Winter. Ich war schon unterwegs in den Keller zum Ski wachsen, respektive entstauben, als der Föhn das Szepter übernahm. Die Temperaturen schnellten nach, oben aus dem Schnee wurde Wasser usw usw.. Der Winter zog sich zurück auf Feld eins. Seit ein paar Tagen versucht er ein Comeback. Zumindest was die Temperaturen anbetrifft. Bei den Niederschlagsmengen bewegt er sich bei 0,00. Praktisch wie in der Wüste nur eben viel kälter.  Die anhaltenden Minustemperaturen haben den Vorteil dass vielerorts die Schneekanonen Tag und Nacht röhren und so dafür sorgen das zumindest unseren Gästen während den Weihnachtsferien Pisten zur Verfügung stehen. Aber wer weiss vielleicht kommt er ja noch dieser Schnee..

Training auf dem Rad ist aktuell problemlos möglich. Sogar im Gelände da in der Zwischenzeit sämtliche Schlammlöcher ausgetrocknet oder gefroren sind. Persönlich habe ich allerdings Mühe mehr als 2-3 Stunden am Stück bei diesen Temperaturen unterwegs zu sein. Zum Glück haben wir oft Sonne während im Tal der Nebel ganztags liegen bleibt. Entsprechend unangenehm ist es dort zu trainieren. Da hilft auch die beste Winterausrüstung nur beschränkt. Irgendwann wird es „frisch oder eben knusprig“. Bei tiefen Temperaturen gibt es bei mir immer einen Bekleidungsmix von Assos (Handschuhe/Hosen), Mavic (Jacke), Odlo (Unterwäsche), Scott (Helm) und Northwave (Schuhe). Dazu Accessoires von Adidas, Buff usw. Bikes (Scott) und Bereifung (Maxxis oder Onza) ändere ich nicht, ausser bei schneebedeckten Strassen. Aber eben der fehlt ja aktuell, dieser Schnee… Gut „verpackt“ konnte ich mein Training, zuzüglich vieler „Indoor-Einheiten“,  bis jetzt ohne Probleme durchziehen. Sollte es demnächst schneien auch kein Problem. Langlaufen, Schneeschuh etc. mach mir auch Spass. Erstaunen tut mich immer wieder wie wenig polysportiv sich Radsportler betätigen? In den Sommermonaten kann ich es nachvollziehen aber im Winter? Wenn ich beobachte wie viel sich z.B.  Skisportler im Winter den Kraftraum aufsuchen oder Eishockeyspieler während der Saison Kondition büffeln wundere ich mich schon. Wenigstens habe die MTB- Profs begriffen dass Athletik immer öfters über Sieg oder Niederlage entscheidet. So ein Relikt aus der Vergangenheit ist auch die Winterpokal- Wertung bei einem Online- Portal. Sarkastisch gesagt: Wer nur Rad fährt, das möglichst lang(sam), ist vorne mit dabei… 😉

Der Herbst ist da…

img_20161025_094239…und wie. So richtig mit allen Facetten. Bloss auf den „goldenen Oktober“ warte ich immer noch. Es gab zwar einzelne Tage wo dieser Begriff passte, aber eben nur einzelne Tage. Mein Sportjahr endet immer im Oktober und meistens lasse ich es dann mit „Tourenbiken“ sanft ausklingen. Dieses Jahr hat das nicht so richtig geklappt. Der Terminkalender und der Wetterbericht hatten ein Kommunikationsproblem.  Wenn es mit der Zeit gepasst hätte, war das Wetter weg und umgekehrt. Ok. ein paar Tage bleiben noch bevor am 07.11.2016 die #saison2017 beginnt. Machen wir das beste daraus.

Schwachsinn…

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Beim morgendlichen Zeitunglesen ist mir diese schwachsinnige Meldung aufgefallen. Der Journalist J.L. bezeichnet die Leistung von 2:11:23 eines Athleten beim Chicago- Marathon schlichtweg als schwach! Selbstverständlich werden heutzutage Marathons serienweise unter 2:08 und noch weniger gelaufen. Aber 2:11 als schwach zu bezeichnen finde ich frech, wenig sachlich und vor allem total daneben. In jedem „Revolverblatt“ wird im Normalfall Spitzenleistungen und ganz bestimmt sämtliche Rekordzeiten/Leistungen als verdächtig und Zweifelhaft dargestellt. Man möchte ja im Fall eines Falles bei jedem Skandal von Anfang an dabei gewesen sein. Motto: Wir haben es ja gleich gesagt… Und nun gewinnt ein Kenianer den nicht ganz einfachen Chicago- Marathon in einer „normalen“ Zeit und schon ist es eine schwache Leistung? Leute vom Blick.ch das ist schwach, ganz schwach, verfasst von einem sportlichen Schwachmat…

Die Details 01…

Details 2Bei Erfolgen bleiben meistens, im Gegensatz zum Misserfolg, kaum Fragen offen. Höchstens wie kann ich meine gute Leistung optimieren oder zumindest halten. Wobei das nur „halten“ beim nächsten Event vielleicht, meistens ganz sicher, nicht mehr reicht. Was kann ich tun? Die Planung und Vorbereitung war gut, die Form war da, das Material hat gepasst und die zurechtgelegte Strategie ist aufgegangen. Plan B wurde nicht benötigt. Und jetzt? Jetzt ist es sinnvoll erst den Erfolg zu geniessen. Punkt. Es ist aber auch die Zeit zu reflektieren was ich zukünftig (noch) besser machen kann. Meistens sind es Details. (Wie heisst es im Volksmund: „Der Teufel liegt im Detail“). Wenn ich zurück blicke habe ich in den vergangenen zwei/drei Jahren nur Details geändert. Ausser beim Material. Der Wechsel auf die 1×11 Schaltung war die grösste Veränderung. Dazu kamen aber einige Details. Tiefere/breitere Lenkerposition, Änderung bei der Sattelhöhe, Neue Reifendimensionen/ Profile inkl. Markenwechsel, neue Helm Varianten usw. Da ich das Privileg habe, mein Material selbst finanzieren zu können ohne auf „sogenannte Sponsoren“ Rücksicht zu nehmen, kann ich stets das Optimum und die für mich ideale Lösung zurückgreifen. Wichtig ist für mich auch die unmittelbare Rennvorbereitung. Stressfreie nicht zu frühe Anreise, einfaches Hotel ohne den ganzen Spa- Schnickschnack, dafür ein gutes Bett, anständiges Essen, einen abschliessbaren Radkeller/Raum und möglichst weg vom ganzen Trubel. Den ganzen Pasta- Party Mist, das mehr oder weniger endlos langweilige Gequatsche über soll ich den 40er oder 42er, das Dauerjammern über die fehlende Form oder sonstige Gebrechen (um dann beim Start, welch ein Wunder, lospreschen zu können wie die berüchtigte „Sau“) noch ein Bierchen kann nicht schaden usw. und so fort, habe ich von meiner To do- Liste gestrichen. Startunterlagen abholen, weg Beine hochlagern, fokussieren und fertig. Seit ich diese Details stetig optimiere und verbessere habe ich zwar zu tun aber viel weniger Stress. Und ja, es läuft mir besser. Mehr Details in Folge 02…