Punkto Material bin ich verwöhnt. Mein „Fuhrpark“ ist umfangreich und recht kostspielig (auch im Unterhalt). Trotzdem habe ich mir, oder gerade deswegen, ein zusätzliches Winter- Trainingsgerät (Bike) angeschafft. Meine Kriterien: Günstige Anschaffung, Hardtail, Scheibenbremsen, passende Grösse, 29er ist für mich selbstverständlich, Wintertauglich zurechtgemacht und wenn es allenfalls im Frühling „Schrott“ sein sollte, auch ok. Seit diesem Weekend pflüge ich mit einem Bike der Marke BiXS durch den (noch milden) Winter. Ich bin total überrascht „wieviel Bike“ man für so wenig Geld bekommt und wie gut sich so ein „Billig“ Bike fährt. Wie lange das Teil durchhält? Darauf bin ich auch gespannt aber es würde mich nicht wundern wenn es länger ist als ich denke…
Autor: erichvonallmen
No news good news…
Keine Neuigkeiten zum Training, Gesundheit oder sonstigem. Es läuft, respektive es rollt rund. Manchmal muss ich aufpassen dass mich das nicht verunsichert. Das einzige was in den letzten Wochen schmerzte waren die Füsse beim „auftauen“ unter der Dusche. Ab und zu verlege ich meine Trainingsstarts ins Tal um nicht schon total durchfroren unten anzukommen. Bei -5 Grad plus dem Windchill-Faktor in der Abfahrt kühlt man, trotz optimaler Bekleidung, rasch aus und die folgenden „Aufwärm“ Kilometer sind auch nicht besonders vergnüglich. Aber das ist jammern auf hohem Niveau und aktuell wird es eh jeden Tag wärmer. Weihnachten naht, und wie üblich in den vergangenen Jahren, auch das Tauwetter.
Auch versuche ich bei der Wahl der Trainingsstrecken möglichst viel Abwechslung rein zu bringen. Für mich völlig unverständlich wenn ich lese dass die einen praktisch die ganze Zeit nur um den See hobeln oder das Tal rauf und runter Pedalen. A pro Pos Tal. Eines meiner Lieblingstrainingsgebiete, das Haslital, zeigt sich jetzt im Dezember als eine äusserst garstige Gegend. Kaum Sonne und scheußlich kalt. Dadurch bleiben Wege und Trails schneebedeckt und vereist. Gut für die Fahrtechnik aber sonst. Wir sehen uns im Frühling wieder. Auf geht’s.
Qualität und SensoPro Trainer…
…nicht Quantität. Mein aktuelles Trainings- Motto. Also kein stundenlanges „GA- Gehobel“ inkl. Hintern abfrieren, sondern zügige Fahrten mit passenden Steigungen und viele Kraftausdauereinheiten. Auf Grund der aktuellen Klimatischen Bedingungen, bei uns herrschen seit einer Woche Minustemperaturen, absolviere ich die Kraftausdauer und Intervall- Einheiten meistens Indoor. Auf Grund der Schneefälle vom letzten Weekend haben wir etwas schwierige Bedingungen auf Trail’s und Wegen. Zwar liegt wenig Schnee aber dieser Rest ist gefroren oder vereist und meistens auch voller (vereister) Spuren. Vorsichtige Fahrweise ist angesagt. Man will ja die Saison nicht beenden bevor sie angefangen hat. Beim Indoor- Training liegt mein Fokus auf der Vielseitigkeit und Abwechslung. Dank vielen und intensiven Intervallen beim Krafttraining haben sich meine Werte bereits deutlich verbessert. Woran ich aktuell ebenfalls intensiv arbeite ist die Rumpfstabilität. Das selbstverständlich mit unserem neuen und genialen SensoPro- Trainer. (Im Berner Oberland exklusiv nur bei uns! Wer mehr darüber wissen möchte einfach fragen…)
Zoot…
Wer regelmässig Sport treibt, oft unterwegs ist und auch da gerne, z.B. in Pausen, Sport treibt kennt das Problem vom packen so dass man auch alles dabei hat. Eine Mountain Bike Runde kann enden bevor sie begonnen hat wenn die Schuhe zuhause im Regal stehen. Wie läuft es in der Praxis? Bike im Kombi verladen ok. Den ganzen Rest, Bekleidung, Schuhe usw. geht oftmals (Zeitdruck) nach dem Motto: Tasche auf, alles rein und los geht’s. Meistens schon beim wegfahren beschleicht mich das ungute Gefühl habe ich auch wirklich alles. Unterlagen, Dokumente plus „Elektronik“ für den Termin? Ok. passt. Zum biken? Bekleidung, Schuhe, Helm, Brille und und und…??? Meistens klappt’s ja. Aber wenn man letztendlich die Brille mit den korrigierten Gläsern Zuhause gelassen hat kann es nerven. Zudem ist es mir auch schon passiert dass ich vermeintlich etwas vergessen habe, dieses aber in den unendlichen Tiefen und Durcheinander in der (zu) grossen Tasche nicht gefunden habe. Nach dem Training werden die verschwitzten Sachen zwar in einen Beutel gepackt, die restliche Unordnung bleibt erhalten. Zeitdruck tut das seinige dazu. Oder beim reisen was gehört ins Handgepäck, was nicht usw. Genervt habe ich mich auf die Suche nach einer vernünftigen Tasche mit Rucksack- Tragegurten, mit vielen Fächern, Handgepäck- und Radsport- tauglich, gemacht. Viele Modelle geprüft und für zu wenig tauglich befunden. Entweder keine oder nur wenige (2) Fächer, nicht Reisetauglich (Masse/Gewicht) usw. Fündig wurde ich bei den Triathleten. Eigentlich klar bei deren stetigen Materialschlacht. Das Produkt heisst Zoot Ultra Tri Bag. Ein Rucksack, auch als Tasche einsetzbar, Handgepäcktauglich, mit einer genialen Aufteilung, inkl. Hardshell- Helmfach, Schmutzwäsche- Einsatz usw. Fazit: Genial, nicht ganz billig (CHF 155.-) aber jeden Franken wert! Der Rucksack ist zudem auch ideal bei 1- Tages Events. Alles hat Platz, alles ist, mit einem Blick kontrolliert, komplett übersichtlich angeordnet mit dabei. Auch bei grösseren, z.B. Mehrtages- Events. Dein BetreuerIn wird Spass haben wenn ihnen alles so geordnet übergeben wird. 🙂
(Bemerkung: Das ist kein „Social-Media-Testbericht“! Das Produkt wurde normal, ohne Rabatte, im Handel gekauft)
Eigentlich…
…hatte ich null Lust aufs Outdoor-Training. Minus 4 Grad zuzüglich Ostwind und wenig Sonne. Nein Danke! In Gedanken war ich schon auf dem Ergo und anschliessend im Kraftraum. Also los, aber zuerst noch schnell ins Dorf eine Kleinigkeit einkaufen, zurück und dann ab nach Frutigen…. und genau jetzt sah ich ihn, den Weltmeister der Marathon-Biker. Zwar dick eingepackt aber wie immer locker, elegant und zügig den Berg hoch fahren. „Oh hallo, ja ich ähm ja das Bein ist ok, ich heute auch noch, ja ja Leadville usw… also dann tschüss….
Der Erich fuhr, ganz kleinlaut, nach Hause zog sich inklusive Suche der Winterhandschuhe in Rekordzeit um und schon war er auch auf dem Bike unterwegs…. Geht ja! 😉
