Ohne Musik läuft bei mir wenig. Ausser beim Sport. Selbst im tristen Kraftraum, brauche ich keine Musikalische Begleitung. Dafür leiste ich mir regelmässig „musikalische“ Auszeiten. Ich geniesse es in den Streaming Plattformen nach neuem Sound zu suchen und meine Sammlungen zu ergänzen. Das ich meinen Sound bezahle ist Ehrensache. Geiz bei Musik finde ich nicht geil! Mein musikalisches Schema geht von A(BBA) bis ZZ(Top). Mein Motto: Es gibt keine schlechte Musik. Höchstens schlecht gemachte… Ich bin zwar mit Elvis- Stones oder Beatles „aufgewachsen“ aber ehrlich gesagt interessieren mich diese „Klassiker“ nur noch am Rande. Zwar hatte ich das Glück praktisch alle „Grossen“ live erlebt zu haben. Wobei wenn ich an die damalige Konzertqualität denke muss ich schmunzeln. Als Beispiel das desaströse Rolling Stones Konzert 1973 in Bern. Ich bin mir noch heute nicht sicher ob Mick Jagger und Co. damals überhaupt wussten wo sie waren und was sie taten. Der Beste war noch Special Guest Billy Preston… Oder all die Konzerte anlässlich des Montreux Jazz Festival. Usw. und so fort.
Seit 30 Jahren „begleitet“ mich ein Musiker aus Afrika. Seydou Koné bekannt als Alpha Blondy. Der Musiker von der Elfenbeinküste, er lebt heute in Liberia, ist nicht nur ein begnadeter Musiker sondern er gehört für mich zu den Menschen die etwas zu sagen haben. Als Aktivist mit einem unermüdlichen Engagement für Frieden auf der Welt, das stetige anprangern von Korrupten Regierungen, unnötigen Bürgerkriegen, Waffen und Menschenhandel ist legendär. Das macht er übrigens in Englisch, Französisch, Hebräisch, Arabisch und zahlreichen Westafrikanischen Dialekten. Alpha ist auf eine sehr spezielle Art religiös. So reist er stets mit einer Bibel und einem Koran. Als Schmuck trägt er einen Davidsstern. Legendär ist auch sein Engagement für andere Afrikanische Musiker. Zahlreiche hat er mit einem „featuring“ unterstützt oder zu Auftritten in Europa verholfen. Egal wie mein Befinden ist, eine Prise Alpha Blondy und es geht mir (noch) besser. Vielleicht hat es auch damit zu tun dass wir beide unseren Geburtstag stets über den Jahreswechsel feiern. Alpha Blondy stets auf Tour spielt aus meiner Sicht nicht nur den besten Roots Reggea Westafrikas, nein er führt auch die jungen Jamaikanischen Musiker wieder vermehrt zurück zu den „Wurzeln“ des Reggea. Diesen Sommer spielte Alpha Blondy mit seiner Band Solar System in Zürich, (Ehrensache dass ich/wir dabei waren) und heute Abend würde er in Lausanne spielen. Alpha, vielen Dank für all die fröhlichen Stunden mit Deinem Sound im Ohr und auf weitere 30 Jahre Jahre 🙂
Alpha Blondy live…. https://open.spotify.com/user/118744476/playlist/2h6CFrYrz3GC0sGKgk7Yc0

Ich bin zugegebenermassen kein besonderer Freund des aktuellen Monats November. Oftmals neblig, trüb und nass dazu die „kurzen“ Tage und die kühlen Temperaturen sind nicht mein Ding. Aber wo Schatten ist gibt es auch Licht. In den letzten Jahren, und es scheint auch 2015 der Fall zu sein, war die Wetterlage im November stets stabil und meistens fürs Klima zu warm und zu trocken. Allerdings haben sich dadurch auch die Obergrenzen des Hochnebel verschoben. Früher reichten 6- 800m um der Nebelsuppe zu entgehen, heutzutage muss man öfters in Höhenlagen um 1100m und mehr aufsteigen bis man freie Sicht auf einen Stahlblauen wolkenlosen Himmel hat. Und ab da ist der Genuss fast grenzenlos. Mit der passenden Kleidung, in Schichten, macht speziell das (Mountain) biken richtig Spass. Da im November praktisch alle Bergbahnen geschlossen sind, gibt es kaum mehr Wanderer unterwegs und man kann auch Routen unter die Stollen nehmen die auf Grund der dichten Wanderer- Frequenz in den Sommermonaten verpönt sind. Wer sogar die Chance hat Wochentags unterwegs zu sein hat praktisch freie Bahn. A Pro Pos Bahn: auch die (zu) wenigen Velo- Plätze,
…kennt wohl jeder „Ganzjahres Biker“. Nicht wenn er die „Regen“
…nicht vor dem mitmachen. Bereits zum 19. Mal organisierte der
Das Wort „eigentlich“ benutze ich aktuell, vor allem in sportlicher Hinsicht, (zu) oft! Eigentlich hatte ich die Saison 2015 anders geplant. Eigentlich wollte ich dieses tun oder hatte jenes geplant, eigentlich stimmte alles, eigentlich… und so weiter und so fort. Wenn ich jetzt schreibe „für vieles gibt es eine Erklärung“, ist das eigentlich falsch. Denn wenn ich die Synonyme zum Wort eigentlich dazu nehme, im Grunde; im Grunde genommen; in Wirklichkeit, komme ich der (Ur)Sache viel näher. Im Grunde genommen lief die Saison gar nicht schlecht an, ich hatte aber im Grunde genommen keine Chance diese Pace durch zu stehen, da in Wirklichkeit die Voraussetzungen und gesundheitliche Basis schlichtweg nicht vorhanden war. Alles klar? Mir schon.