„Hopp Schwiiz“ beim Cape Epic…

Gesamtwertung Cape Epic 2011, nach 5 Etappen, Herren:
1. Christoph Sauser (SUI) & Burry Stander (RSA) 21:3:45 +00.00.00
2. Hannes Genze (GER) & Jochen Käß (GER) 21:11:54 +00.08.09
3. Karl Platt (GER) & Stefan Sahm (GER) 21:19:4 +00.15.19
4. Nicolas Vermeulen (BEL) & Kevin van Hoovels (BEL) 21:39:22 +00.35.37
5. Andreas Kugler (SUI) & Markus Kaufmann (GER) 21:54:36 +00.50.51
6. Lukas & Mathias Flückiger (SUI) 21:57:21 +00.53.36
7. Bart Brentjens (NED) & Jeroen Boelen (NED) 22:0:23 +00.56.38
8. Alex Moos (SUI) & Balz Weber (SUI) 22:19:18 +01.15.33
9. Mannie Heymans (NAM) & Adrien Niyonshuti (RSA) 22:21:4 +01.17.19
12. Urs Huber (SUI) & Konny Looser (SUI) 22:42:19 +01.38.34

Das populäre MTB-Etappenrennen in Südafrika ist fest in Schweizer Hand. Das Cape Epic geht insgesamt acht Tage und hat eine Gesamtdistanz von 707 Kilometer.

Nur noch 100 Tage…

…bleiben mir für meine Vorbereitungen zum Dolomitisuperbike. Wenn ich den momentanen Trainingsrhytmus beibehalten kann, gesund und unverletzt bleibe, dann wird das eine tolle Sache. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Event im Pustertal. Im Mai werde ich, sobald die Strecke schneefrei ist, ein paar Tage in Villabassa verbringen und die Strecke öfters abfahren. Besonders den Streckenteil rund um Sexten. Den habe ich (bis jetzt) definitiv nicht im Griff. In den letzten Tagen habe ich es mit Training und Ernährung etwas „schleifen“ lassen. Ich war nach den letzten beiden Ausdauerwochen müde und zudem war mir wieder mal nach viel Pizza, Rotwein und Eis. Dafür  „mosert“ jetzt die blöde Waage 😉 Am Wochenende bestreite ich einen Triathlon. Laufen -> biken -> und zum Schluss Skitourengehen bis 2’500m. Besonders aufs Skitoturengehen freue ich mich. Stand ich diesen Winter doch gerade zweimal auf den Tourenbrettern. Zum Glück geht es nur rauf. Am 11. April geht’s mit den Skis, sofern es das Wetter erlaubt, nochmals über die Alpen. Von Zermatt nach Breuil. Um es richtig hart zu machen habe ich mir heute einen absoluten Tourenprofi, in den TopTen der Weltrangliste, als Begleiter zugelegt. Dann dürfte meine Frühform definitiv weg sein 😉

Winterpokal adieu…

Vom November bis gestern konnte man als Team oder als einzelner beim virtuellen Winterpokal für Radsportler mitmachen. Es gab die Möglichkeit seine Trainingseinheiten auf dem Rad, Laufen, Skilanglauf oder bei anderen Sportarten zu erfassen. Die erfasste Zeit wurde in Punkte umgerechnet etc.. Gedacht als Motivationshilfe in den kalten und dunklen Wintermonaten, die eine oder andere halbe Stunde zusätzlich durchzuhalten, oder die eigenen Trainingszeiten mit vielen anderen Teilnehmern zu vergleichen und als Team sich gegenseitig anzustacheln oder zu unterstützen. Ich konnte in dieser Zeit rund 360 Stunden eintragen. Die Punkte, obwohl massgebend für die Rangierung, waren mir eigentlich egal. Mit diesen 360 Stunden schafft man es übrigens nicht unter die Top zu kommen! Für die Top Ten musste man übrigens pro Tag ca. 3 Stunden trainieren. (Ohne Ruhetag). Es gab Teilnehmer, besonders zu Beginn und am Schluss des Winterpokals, die locker mal eine Woche jeden Tag mehr als 10 Stunden unterwegs waren. Oder Skitourengehen und Skifahren wurde selbstverständlich unter Skilanglauf eingetragen. (Gibt mehr Punkte als die Alternative Sportarten). Aber eigentlich ist es vollkommen egal. Wer das braucht soll sich ruhig selbst bescheissen. Unsere „Alpen-Oldie-Junior-Team war unterschiedlich unterwegs. Die einen viel, andere weniger bis hin zu kaum erwähnenswert (eigentlich gar nicht). So oder so, bei mir hinterlässt der Winterpokal einen zwiespältigen Eindruck und ich werde im kommenden Jahr, sprich Wintersaison, höchstens noch „zuschauen“. Motto: Verarschen kann ich mich auch alleine 😉

Der kleine Unterschied…

Gestern tat es weh...

Am Montag bin ich bei meinem MTB-Training förmlich geflogen. Es ist dieses Gefühl wo alles leicht geht, die Beine drehen locker, die Steigung macht Spass und man könnte „ewig“ weiter fahren. Fazit: man nennt es wohl „in Form sein“. Gestern die (fast) gleiche Strecke aber in den Steigungen musste ich kämpfen, die Beine schmerzten und ich war froh als ich meine Trainingsrunde beenden durfte. In ein Rennen wäre ich froh gewesen einfach ins Ziel zu kommen. Fazit: die Form war zwar da aber… Was machte den Unterschied? Am Montag war ich locker, hatte gut und genug geschlafen, gut und richtig gegessen, kein Stress und Lust aufs biken. Gestern war ich müde, zuwenig Schlaf, viel zu tun und unterwegs (280 Auto-km) wenig Zeit und zu essen gab es auch nur „zwischendurch“ und auf die schnelle. Kleine Dinge eigentlich, aber spürbare Wirkung…

Früher…

Momentan komme ich (wieder) ganz gut die Berge hoch. Allerdings nach 3-4 harten Trainings brauche ich eine Pause oder zumindest einen Ruhetag. Leider kann ich mit vielen Kollegen in meiner „Alterskategorie“ nicht mehr trainieren oder auf  Tour gehen. Regelmässig bekomme ich von den gleichaltrigen Kollegen Absagen und zugleich versteckte Hinweise auf mein Alter und auf meinen anscheinend übermässigen Bewegungsdrang. Dazu kommen die, aus ihrer Sicht,  abnormen sportlichen Zielsetzungen. Meistens tönt es so: Pass auf Du bist auch keine dreissig mehr, gib Dir mehr Sorge, ich warne Dich ich kenne einen der ist tot umgefallen usw. usw… Weiterlesen „Früher…“