Wenig Radkilometer dafür viele zu Fuss. So das Credo in den vergangenen Tagen. Da der Sommer in diesem Jahr anscheinend bereits im April losgeht, nutzte ich die Gelegenheit zu einigen Touren in den CH-Alpen. Schnee gab es ja auch nicht in rauen Mengen, trotzdem oder gerade deswegen, sind die Schneeprofile ungünstig. Klartext: Lawinengefahr. Also Vorsicht. Ich konnte in der letzten Woche bereits bis zu Mittelstation der Niesenbahn laufen, man nennt das jetzt ja Trailrunning, oder auch bis fast auf Stockhorn. Umkehr kurz nach der Mittelstation wegen der o.e. Schneesituation. Interessanterweise fahre ich, je mehr ich laufe oder „Skitoure“, immer besser Rad. Irgendwie tut es gut, respektive es bringt mir momentan anscheinend mehr, als Km hobeln ohne Ende. Wobei mir bewusst ist dass ich für diese Schnee- und Trailaktivitäten, im Gegensatz zu den meisten anderen, eine ideale Wohnlage habe. Am Vormittag Skifahren und am Nachmittag Rennrad, in kurz/kurz, ist möglich. Fazit: Ich habe es gut und weiss das zu schätzen 😉
Autor: erichvonallmen
Je länger, je laufen…

…nein ein Läufer werde ich mit Bestimmtheit nicht. Aber seit mir mein Trainer Benoit regelmässige Laufeinheiten verordent hat, fahre ich dafür z.B. besser bergauf. Ohne wenn und aber, Lauftraining bringt mir viel und vor allem auch Abwechslung. Ganz klar wenn die Zeit beispielsweise mal knapp ist, bringt eine Laufeinheit mehr als statt eine hastige Stunde auf dem Rad oder auf der Rolle. Wettermässige Ausreden gibt es (leider) auch wenige. Was stört ist, dass ich bei mir zuhause praktisch keinen flachen Meter, ausser meinem Laufband, zur Verfügung habe. Entweder rauf oder runter. Meine Lieblingsstrecke, ca. 12 km hat fast 400hm. Da grenzt schon fast an Arbeit. Arbeiten hätte noch nie jemandem geschadet, und zudem hätte ich eine gigantische Aussicht, meint der Benoit. So besehen muss ich dem Kerl schon wieder recht geben. Grrrr….
Ich finde E-Bikes gut!
E-Bikes sind im Trend. Schon geht das Geheule bei den selbst ernannten „Mountainbikprofis“ und „Rennradfahrern“ los. „Das fehlt uns noch, es wird zu eng, die haben hier nichts zu suchen, das sind Weicheier“, usw. Selbstverständlich kommen auch schon die ersten „Siegesmeldungen“ von HeldenInnen denen es gelungen ist einen E-Biker zu „versägen“. Meistens heulen eh die am lautesten, welche vor ein paar Monaten nicht einmal wussten wie sich ein Mountainbike oder Rennrad überhaupt anfühlt. Solch unqualifizierten und emotionalen Meinungsäusserungen bringen mich zum schmunzeln. Liebe sich aufregende Rad- und MTB- Puristen. Was soll das Gejammer und die gehässigen Bemerkungen? Lasst doch die Leute mit E-Bikes Ihren Spass haben! Dank den E-Bikes steigen wieder Leute aufs Rad welche das auf einem herkömmliche Rad nie tun würden. Die E-Bikes bringen viele dazu sich wieder, auch im Alltag, aktiv draussen zu bewegen. (Liebe Radprofis spart Euch die Proteste auch bei einem E-Bike muss man treten!) Das E-Bike ist sicher (noch) nicht das ideale Gerät um sich im Gelände zu bewegen. Zumindest nicht im wirklichen MTB-Gelände. Wobei bei vielen „Mountainbikern“ die Forststrasse in den Erzählungen bereits zum Trail mutiert! Ich habe bis heute noch nie einen E-Biker im wirklich schweren Gelände angetroffen. Aber ich wurde bergauf auf der Forst- oder Asphaltstrassen, von schelmisch grinsenden E-BikerInnen, ein und überholt. (Vermutlich bin ich der einzige der das auch noch zugibt). Mich darüber aufregen? Nie im Leben, warum auch? Ich fahre weiter und warte bis der Akku leer ist 😉 Sollten es E-Biker trotzdem im schwierigen Gelände versuchen, lasst sie machen. Die meisten von Euch sind eh froh um eine Verschnaufpause wenn sie dann grinsend zuschauen können wie die E-Biker ihre 25kg Kolosse letztendlich durchs Gelände schieben müssen. Meistens nur einmal und nie wieder… Für mich sind E-Bike’s einfach eine weitere Möglichkeit das Leben auf zwei Rädern geniessen zu können. Ich setze mich übrigens ab und zu, meistens Sonntag’s, auf das E-Bike meiner Frau um beim Bäcker frisches Brot und am Kiosk die Sonntagszeitung zu holen. Dabei habe ich schon, in Jeans, Flipp Flops und still vor mich hingrinsend, „Rennradler“ überholt…
Vive la France…
Während sich meine Kollegen an diesem Weekend meistens auf 2 Rädern unterwegs waren, habe ich mich in den Schnee nach Savoyen zurückgezogen, und dort mal eine andere Herausforderung angenommen. Triathlon! Laufen 7km, Biken 19km und zuletzt Skitourengehen. Dabei wurden 2’550hm „vernichtet“. Meine „Frühform“ übrigens auch. Fazit: Unglaublich hart und ganz speziell war der Skitourenteil. Im Vergleich dazu, wird aus manchem Bike-Marathon ein „Marathönchen“. Intensiv und wahnsinnig schön war auch die Kollegialität unter den TeilnemernInnen. Da wurde geholfen und angefeuert egal ob es Konkurrent oder Freund war. So schön dass ich nächste Woche gleich nochmals auf die Touren-Rennski gehe. So es denn das Wetter zulässt. Heute war erst mal Massge und ein ausgiebiger Bürotag angesagt. Vor allem das Thema Rechnungen schreiben hatte es mir angetan 😉
„Hopp Schwiiz“ beim Cape Epic…
| Gesamtwertung Cape Epic 2011, nach 5 Etappen, Herren: | ||
| 1. Christoph Sauser (SUI) & Burry Stander (RSA) | 21:3:45 | +00.00.00 |
| 2. Hannes Genze (GER) & Jochen Käß (GER) | 21:11:54 | +00.08.09 |
| 3. Karl Platt (GER) & Stefan Sahm (GER) | 21:19:4 | +00.15.19 |
| 4. Nicolas Vermeulen (BEL) & Kevin van Hoovels (BEL) | 21:39:22 | +00.35.37 |
| 5. Andreas Kugler (SUI) & Markus Kaufmann (GER) | 21:54:36 | +00.50.51 |
| 6. Lukas & Mathias Flückiger (SUI) | 21:57:21 | +00.53.36 |
| 7. Bart Brentjens (NED) & Jeroen Boelen (NED) | 22:0:23 | +00.56.38 |
| 8. Alex Moos (SUI) & Balz Weber (SUI) | 22:19:18 | +01.15.33 |
| 9. Mannie Heymans (NAM) & Adrien Niyonshuti (RSA) | 22:21:4 | +01.17.19 |
| 12. Urs Huber (SUI) & Konny Looser (SUI) | 22:42:19 | +01.38.34 |
Das populäre MTB-Etappenrennen in Südafrika ist fest in Schweizer Hand. Das Cape Epic geht insgesamt acht Tage und hat eine Gesamtdistanz von 707 Kilometer.
