Wintersport….

2013-01-26 11.20.32In den vergangenen 10 Tagen hatte uns Väterchen Frost gut im Griff. Die anhaltende Temperaturen im, teilweise im zweistelligen Bereich, liessen keinen geregeltes Radsporttraining zu. Also ausweichen auf die Wintersportdisziplinen. Zum Glück gibt es in nächster Nähe zahllose Möglichkeiten zum Touren und laufen. Mein absoluter Favorit ist eine Alp in der Nähe von Interlaken. Einsam auf 1600m  gelegen, schwierig zu erreichen (Allradfahrzeug von Vorteil), meistens wenig besucht und grenzenlos schön. Eine tolle Loipe und zahlreiche Schneeschuh- und Tourenrouten stehen zur Verfügung. Also Geländegang einschalten und hoch auf die Alp. (Egoistisch wie ich es nun mal bin verrate ich den Namen nicht sonst ist es bald vorbei mit der Einsamkeit 😉 Fazit GA-Training im Schnee und die Intensiven Einheiten Indoor auf der Rolle oder dem Ergo. Heute Vormittag noch Schneefall, am Nachmittag bereits Sonne  und am Mittwoch Temperaturen im zweistelligen Bereich lassen auf ein Radsport-Comeback hoffen denn in 128 Tagen geht es los…

 

Januarloch…

In den letzten Tagen wurde ich immer wieder auf das Theme „Lance Armstrong“ angesprochen. Ich habe dazu folgende Aussage gemacht:

Lance ist wieder da! Jetzt hat er also gestanden der grosse Lance Armstrong. Bloss was hat er gestanden? Nichts was man nicht schon gewusst hat, nichts was andere Organisationen oder Personen mit reinzieht und vor allem nichts was ihn noch mehr belasten könnte oder noch nicht verjährt ist. Fazit: Lance hat das Ruder wieder in der Hand. Ab heute bestimmt er wieder selber was über ihn gesagt oder nicht gesagt wird. Ich möchte gar nicht wissen was im Hintergrund bereits gedealt worden ist. Das keine Organisationen, keine Personen oder Namen genannt wurden lässt nur diesen Schluss zu. Indem er alle Schuld nur auf sich nimmt bringt er viele direkt oder Indirekt Beteiligen wieder unter Kontrolle. Ich halte die Schnauze und von Euch will ich das oder jenes, bis hin zur Aufhebung seiner Sperre, sonst… Ganz der alte Lance! 

Dabei bleibt es. Mehr habe ich und will ich dazu nicht sagen. Genervt haben mich allerdings verschiedene Kommentare in den unterschiedlichsten Foren und Medien. Da werden Dinge erzählt, Analysen gemacht oder gar Schlüsse gezogen die weder Hand noch Fuss haben und vor allem dazu dienen sich wichtig zu machen. Berichte oder Beiträge von Personen, sie bezeichnen sich zwar als Radsportler, besitzen aber nicht einmal ein Rennrad, sind in Ihrem Leben noch nie 1000hm am Stück gefahren oder wurden gerade mal bei einem Volksrennen, unter ferner waren auch dabei, rangiert. Diese „Radsportler“ fühlen sich dann von LA betrogen und verraten. Zum brüllen, fahren gerade mal eine Handvoll Jahre Rad und LA hat sie betrogen und haben in Ihrer Karriere noch keinen Finger für den Radsport bewegt.  Oder die Forderungen den Profi-Radsport abzuschaffen, pausieren zu lassen usw. Nur noch Amateure am Start usw. Wer soll das bezahlen, welche Sponsoren lassen sich dafür gewinnen usw. Der Radsport, übrigens nicht mehr oder weniger „verseucht“ als andere Ausdauersportarten ist auf dem richtigen Weg aber solange gerade bei unseren nördlichen Nachbarn, die mit am lautesten schreien, immer noch Doper als Teamchefs arbeiten und „Schmutzige Geschäfte“ von Unikliniken etc. unter den Teppich gekehrt wird, oder die Fernsehanstalten, die zu den übelsten Dopingzeiten, stets aus der ersten Reihe berichteten, sich lediglich auf die Negativmeldungen stürzen wird es langsam vorangehen. Selbstverständlich muss die UCI in ihren Reihen einege auswechseln und Ordung schaffen. Das wird auch geschehen. Einfach nicht in zwei Wochen aber in zwei Jahren wird sich erneut vieles ändern. Genau so wie sich in den letzten zwei Jahren bereits vieles verbessert hat. Aber das bekommen diese „Experten“ nicht mit die beschränken sich aufs „Stammtischgebrüll“ und fühlen sich betrogen.

Mein Training lief gut aber ich habe in den letzten Tagen meinen Plan sausen lassen und bin kurzerhand anderweitig und sehr lange unterwegs gewesen. Es war toll, hat gut getan aber jetzt ist definitiv Schluss damit und die nächsten 130 Tage sind fix geplant und zwar ohne wenn und aber!

Weiter gehts…

2013-01-11 14.43.36Bereits ist es Mitte Januar und bis zum 1. Saisonhöhepunkt sind es nur noch ca 140 Tage. Bis jetzt läuft alles nach Plan und die Zusammenarbeit mit „Benoit“ im Bereich Trainingsplanung und Überwachung läuft ebenfalls gut. Jetzt hoffe ich einfach gesund zu bleiben, respektive die letzten Verletzungs- Beschwerden noch loszuwerden. Das heisst die Beschwerden, die ich noch loswerden kann. Beim rechten Knie, Arthrose, bleibt es wohl eher ein Wunsch. Egal, ich nehme es wie es ist. Das zum Teil schon recht Frühlingshafte Wetter der vergangenen Wochen konnte ich gut nutzen und etliche Trainingsstunden auf dem Bike absolvieren. Die in der aktuellen Periodisierung fälligen Intervalltrainings von bis zu einer Stunde, habe ich allerdings Indoor auf der Rolle absolviert. Ich habe einfach „Schiss“ mir wie gewohnt im Januar eine Erkältung einzufangen. Die letzten Jahre konnte ich das leider nie vermeiden. Vielleicht gelingt es mir im 2013 allen Viren „auszuweichen“ zumal ich im Februar möglichst gesund und fit in mein erstes diesjähriges Trainingslager reisen möchte. Völlig ausser acht lasse ich seit dem 01.01.2013 diese Winterpokal Geschichte, da lediglich die Quantität bewertet wird. Das Motto des WP: langsam und lange gibt viele Punkte, passt nicht zu meinen Zielsetzungen. Trotzdem werde ich meine Einheiten weiter eintragen. Das bin ich dem Alpen-Oldie-Team schuldig.

R.I.P.

Burry StanderWieviele Tragödien erträgt der Mountainbikesport noch? Der Weltranglisten-Zweite Burry Stander ist heute Donnerstag im Training mit einem Auto kollidiert und dabei ums Leben gekommen. Der Südafrikaner galt noch bei den Olympischen Spielen in London als einer der Topfavoriten und war als Specialized-Fahrer Christoph Sausers regelmässiger Sparringpartner beim Cape Epic.

Burry Stander sei heute Donnerstag auf dem Fahrrad in Shelly Beach mit einem Minibus-Taxi kollidiert und habe sich dabei tödliche Verletzung zugezogen haben. Laut ersten Mitteilungen soll der Unfallverursacher flüchtig sein. Entgegen ersten Meldungen war Burry nicht mit seiner Frau Cherise sondern mit seinem Vater unterwegs. Diese Information ist aber noch nicht bestätigt.

Der 25-jährige Stander galt als einer der härtesten Konkurrenten von Nino Schurter und sicherte sich im Jahr 2009 das Weltmeister-Trikot in der U23-Klasse. Bei den Olympischen Spielen in London fuhr Stander das ganze Rennen über in der Spitzengruppe und beendete das Rennen schliesslich als Fünfter.

Inaki  wildhaber_erwin_wm08-mi_03Erst vor zwei Wochen hat der Mountainbikesport einen anderen Spitzenfahrer bei einem Verkehrsunfall verloren. Der Spanier Inaki Lejarreta ist am 16. Dezember ebenfalls im Training von einem Auto angefahren worden und in der Folge seinen Verletzung erlegen. Kurz zuvor ist der Scott-Swisspower-Mechaniker Erwin Wildhaber bei einer Wanderung im Kanton Schwyz tödlich abgestürzt. Der Mountainbikesport verliert in nur wenigen Tagen drei seiner ganz grossen Charakteren und durchlebt eine der tragischsten Phasen in seiner Geschichte.

 

Geschrieben von: tg , 03. Januar 2013

Guter Start…

2peaks…ins 2013. Nach den Problemchen mit Knochhautentzündung und Rückenschmerzen geht es mir von Tag zu Tag besser. Gestern hatte ich bei (fast) Frühlingshaften Bedingungen mein bisher bestes Training in den vergangenen Wochen. Im Diemtigtal absolvierte ich ein GA2- Training mit 3 6 Minuten- Intervallen ohne Probleme. Im Gegenteil ich musste bereits richtig schnell fahren um die Pulsbereiche von +142 zu erreichen. Seit ich wieder, wenn auch nur langsam, laufen (joggen) kann, geht es aufwärts. Aktuell kein Thema sind für mich Wintersport- Aktivitäten. Ich mag dem Schnee nicht hinterherlaufen und nutze lieber die Frühlingshaften Bedingungen rund um den Thunersee. Der Winter kommt wieder, wetten! Zur Erinnerung rund um den  12.02.2012 habe ich in meinem Trainingstagebuch Temperaturen von -12 bis -18 Grad notiert…

Per 01.01.2013 habe ich mich wieder mit meinem Trainer „Beniot“ zusammengetan. Ich mag mich nicht mehr mit meiner Planung, Auswertung etc. herumplagen. Zudem brauche ich ab und zu ein „schlechtes Gewissen“. Das erste was er angeordnet hat, ist mit den ultralangen Einheiten sofort aufzuhören. Grund: Meine körperliche Verfassung und meine Zielsetzungen lassen keine 6 Stunden und längere Trainings zu. Und für meine Zielsetzungen 2013 sind auch keine solchen langen Trainings nötig. Motto ab sofort: Qualität vor Quantität!