Nach 1:09:21….

2013-06-09 11.55.11… 21,598km und 673hm war Schluss beim Elsabike in Estavayer-le-Lac. Grund den ersten Platten hatte ich noch im Griff, beim zweiten, (zweimal hinten), war der Ofen, sprich die Kartusche, leer. Einmal war es direkt nach der Verpflegung und einmal nach dem überqueren einer Strasse. Abbruch und Ende des Trainingsrennen’s. Fazit: Tolle Tages-Form aber etwas Pech. Egal es war ein toller Tag und ein perfekter Test. Ich war gut unterwegs und mein Fahrplan für die nächsten Wochen stimmt.  Die technisch an sich schon anspruchsvolle Strecke war durch einen heftigen Regenguss 10 Minuten vor dem Start, noch tiefer, schlammiger als sie es eh schon war und meine Reifenwahl war nicht schlecht aber auch nicht optimal. (Maxxis Aspen). Verrückt gerade wurde in den Nachrichten gemeldet dass genau in dieser Region, Moudon- Payerne, heftige Gewitter niedergegangen sind. Strassen und Bahntrasses würden verschüttet, Keller geflutet usw. Meine Güte was sind da schon zwei platte Reifen…

Programmänderung…

ForpeaksIch bin nicht krank!!, trotzdem habe ich ein gesundheitliches Problem. Intensives testen plus Abklärungen haben bestätigt was ich eigentlich schon länger wusste oder zumindest ahnte. Durch die, nach einem Eingriff, eingeschränkte Funktion eines Organs, produziert mein Körper, zu wenig etc. etc…etc… Der langen (medizinischen) Rede kurzer Sinn, meine körperliche Erholungsfähigkeit plus Stoffwechsel ist momentan nicht optimal. Das äussert sich so: Ich kann ein bis zwei Tage „volles Rohr“ Arbeiten und Sport treiben, dann ist der „Ofen“ aus und ich benötige „ruhigere Tage“ (Intensität) um mich zu erholen usw. Fazit: Vorläufig kein FourPeaks oder Mehrtages- Events. Sicher wäre es möglich das durchzustehen aber nur zum „dabei sein“ tue ich mir das nicht an. (Besonders bei den aktuellen äusseren Bedingungen). Die Teilnahme an Eintages- Events ist problemlos möglich. Ich brauche anschliessend einfach ein paar ruhigere Tage. Es gäbe zwar kurzfristig eine Lösung, die steht aber ganz weit oben auf einer bestimmten Liste, und ist daher für mich absolut kein Thema! Ich würde es lächerlich finden in meinem Alter zu solchen Mitteln zu greifen. Also gibt es nur die langfristige Variante. Die braucht etwas Geduld und Zeit. Hauptsache ich bin „gesund“ und munter. Auf geht’s.

Social Media…

Social-Media-300x300…ist in aller Munde, jede(r) weiss etwas und muss darüber berichten. (Nicht ohne gleichzeitig zu betonen dass er/sie kein Experte ist…). Keiner weiss mit Sicherheit ob Social Media etwas taugt oder nicht, wem es hilft und wem nicht, wo es angebracht ist, wo es Schaden anrichtet oder gar Nutzen bringt. Aus meiner Sicht ist es auch müssig zu diskutieren welches Tool dass mehr Nutzen bringt oder „gefährlicher“ ist. Jeder soll, kann und darf Social Media so nutzen wie es im beliebt. Sogar der Papst hat einen Twitter-Account. Tatsache ist Social Media ist da und wird Millionenfach genutzt. Egal ob es, gut, sinnvoll oder gar schlecht ist. Ob damit Geld verdient wird weiss ich nicht. Zumindest wird Umsatz gemacht. Social Media ist inzwischen auch für Unternehmen und Sportler, oftmals Unternehmer in eigener Sache, nicht mehr wegzudenken. Ihre optimale Wirkung entfalten Social Media, Facebook usw dann, wenn sie eine klar definierte Rolle im Marketing- kommunikations- Mix haben und geschickt mit den übrigen Kommunikations- und Vertriebsaktivitäten verzahnt sind. Und das ist kein Hexenwerk, sondern schlicht Kommunikationsbusiness as usual. Also nutzt es oder lasst es bleiben einfach bedenken was mal im Netz erschienen ist bleibt auch dort. Und ob man in ein paar Jahren mit der vielleicht etwas emotionalen Aussage von heute konfrontiert werden möchte? Ich weiss es nicht….

Einmal Jura und zurück…

2013-05-18 10.59.47Die Gebirgs- bzw. Höhenzugsbezeichnung Jura wird heutzutage vor allem für den nordwestlich des Alpenkammes bzw. des schweizerischen Mittellandes liegenden Französischen Jura (französisch Massif du Jura) und den Schweizer Jura verwendet. (so stehts bei Wikipedia) „Der“ Jura ist auch ein noch Kanton und Jura heisst auch der Hersteller der Kaffeemaschine von Roger Federer… 😉

Unweit des Standortes eben dieser Kaffeemaschinenfabrik, in Boningen, war der Start des Juraderbys. Einem lokalen Event des Radsportclubs Born Boningen und von Swiss-Cycling. Angeboten wurden Strecken für Rennradfahrer und auch eine MTB-Strecke von 66km durch den Jura-Südfuss. Kurzum ein gutes, organisiertes Training in einer anderen Umgebung. Wobei ich bemerken muss dass mir der Jura eigentlich nicht besonders liegt. Das Terassenförmige Gelände hinterlässt bei mir immer den Eindruck es gehe nur rauf aber nie runter. Völliger Quatsch, aber ich empfinde es nun mal so. (Etwa so wie ich den Brünig-Pass nicht mag). Am meisten war ich überrascht wie gut die Strecke befahrbar war. Trotz Dauerregen in den vorangegangenen Tagen kaum Schlamm und die Trails waren erstaunlich gut beieinander. Der Föhn sorgte auch für schönes Wetter und angenehme Temperaturen. Die Strecke war ausgezeichnet angelegt, aber nicht die Streckenmarkierung. Alles andere als optimal, aber mit insgesamt 2x (kurz) verfahren war ich noch gut bedient. Anderen ging es da wesentlich besch.. eidener. Nach 3:16 war ich wieder wohlbehalten zurück in Boningen und am Nachmittag konnte ich so zu Hause meinem Hobby der Landwirtschaft, sprich Gras mähen, fröhnen…

Meteo…

Bemer Kaum etwas anderes gibt momentan so zu Diskussionen Anlass wie das ausbleibende schöne und warme Frühlingswetter. Sich darüber auszulassen oder gar zu ärgern bringt zwar nichts aber es ist irgendwie verständlich. Heute war ich drei Stunden unterwegs und davon habe ich die ersten zwei gefroren wie sonst im März oder November. Zum Glück gab es beim Heimaufstieg dann doch noch etwas Sonne. Wenigstens hatte ich heute die Chance mit dem Training zu warten bis es nicht mehr aus Kübeln goss. Die Durchschnittstemperatur während der drei Trainings- Stunden: +8 Grad. Nicht das was man sich gemeinhin als warmer Frühlingstag vorstellt. Zudem muss ich mir demnächst einen Sponsor für Waschmittel suchen um die Berge von verschmutzen Bike- Klamotten wieder sauber zu bekommen. Morgen erwartet uns ein kleines, Föhnunterstütztes, Zwischenhoch. Ich werde das nutzen und beim Jura-Derby die grosse Runde unter die Reifen zu nehmen um mich anschliessend wieder auf die (Bemer) Matte  zu legen…