Beim schreiben dieser Zeilen kam die Meldung von einem meiner Mitstreiter bei der Sella Ronda, dass er einen schweren Gesundheitlichen Einbruch, zum Glück alles glimpflich verlaufen, erlitten hat: Er wird die Saison 2012 vernünftigerweise abbrechen und sich vorab auf seine vollständige Genesung konzentriert. Matthias, das wird wieder und Du kommst stärker denn je zurück!
„Sich selbselbsten überwinden ist der allerschwerste Krieg; Sich selbselbsten überwinden ist der allerschönste Sieg.“ (Friedrich von Logau) Ich denke dass jeder ab und zu so seine Probleme mit der Motivation oder eben mit „dem sich überwinden“, hat. Warum auch immer. Genau so, verhält es sich mit den Planungen, respektive den „Ankündigungen“ : Nächste Saison werde ich… Und wenn die Saison vorüber ist bleiben oft nur die Ausreden, pardon Gründe warum es nicht ging und überhaupt…
Diese Woche habe ich arg zu kämpfen. Die Vorbereitung läuft gut, fast zu gut, und schon denke ich daran „die Zügel etwas schleifen“ zu lassen. Geht ja, möchte nicht zu früh in Form sein usw. erzählt mein inneres Schweinchen. Höchste Zeit etwas zu tun um wieder auf den Boden zu kommen. Kurzfristig habe ich mich entschlossen kommende Woche den Rigi- Lauf zu bestreiten. 50km und rund 1700hm sind zu von Bremgarten bis auf die Rigi zu Fuss zu bewältigen. Gemein am ganzen ist dass man rund 40km Anlauf hat bis es richtig, 700hm am Stück auf 4km, rauf geht. Mal schauen wie ich mich da schlage. Speziell ist auch dass man am Abend ab 19:00 Uhr individuell startet. „Nachtarbeit“ ist angesagt.

…zeigt die laufende Uhr auf der Website vom
eiben noch 88 bi
Gut drei Monate vor der Sella Ronda und vier Monate vor dem Dolomitisuperbike läuft es Trainingsmässig ganz ordentlich. Noch fehlen die langen Radeinheiten dafür war ich of, ca 80 Stunden, zu Fuss und auf den Ski unterwegs. Aktuell verbringe ich zusätzlich viel Zeit mit Kraft und Beweglichkeits- Training. Krafttraining: Verbessern meiner Körperstabilität im Rumpf- und Rückenbereich. Ziel: Keine Rückenbeschwerden bei langen Marathons. Beweglichkeit: Vorbeugen, Agil bleiben um nicht hinzufallen wie ein nasser Sack. Vor allem bei den Schultern und Armen gibt es Handlungsbedarf. Beim Skilanglaufen fällt auf, dass man als Lauf- Radsportler schlichtweg Null, Nix, Niente, Nada an „Dampf“ in den Armen und Schultern hat. Ist übrigens nicht nur mir aufgefallen, sondern auch MTB-Profis der Weltklasse, die bei Teilnahmen an LL- Volksläufen schon mal bis Platz 60 durchgereicht wurden 😉 Zudem macht vielseitig trainieren mehr Spass als das sture herunterkurbeln von km!