Ich hatte vergangene Woche wieder mal die Gelegenheit mit Aldo Sassi im Mapeizentrum über Training und Trainingsmethodik zu diskutieren. Aldo schwört auf Grundlagentraining und nochmals Grundlagentraining. Zusätzlich hat er mir ein paar Details aufgezeigt wie man sein Grundlagentraining noch effizienter gestalten kann. In den vergangenen Tagen habe ich das ausprobiert und teilweise versucht diese Details bei mir selbst mal umzusetzen. Fazit: ich war verblüfft und zugleich erstaunt wie wenig es braucht um aus einem guten Training ein ausgezeichnetes Training zu generieren. PS: Trainingstipps findet man auch hier ->
Gute Besserung…
Momentan kenne ich, und weiss von vielen SportlernInnen, dass sie momentan verletzt oder krank sind. Das geht von Grippalen Infekten, via gebrochene Schlüsselbeine, offenen Wunden und unzähligen Schürfwunden bis hin zu ganz ernsthaften und bösartigen Erkrankungen. Mir, wo es momentan mehr als gut geht, ist es ein Bedürfnis allen rasche Genesung und viel Geduld beim Comeback zu wünschen. Das wird wieder und ich freue mich schon bald wieder positive News von Euch zu hören.
Girofieber…
Was in den vergangenen Tagen und Wochen beim Giro d’Italia an geboten wurde war echt grossartig. Ich kann mich nicht erinnern jemals eine so anspruchsvolle Rundfahrt mitverfolgt zu haben. Auch nicht bei der Tour de France! Auf der heutigen „Königsetappe“ wurden nicht weniger als 6000hm „vernichtet“. Unglaublich. Ausgerechnet heute gibt es einen Schweizer Sieg obendrauf. Johann Tschopp war nach knapp 5 1/2 Stunden Fahrt als erster im Ziel. Ich freue mich für diesen jungen CH-Profi. Unterwegs hat er meinem langjährigen Kumpel aus dem Trentino „Gibo“ noch die Bergwertung auf dem höchsten Punkt des Giro, Gaviapass mit über 2600m, weggeschnappt. „Gibo“ beendet nach dem Giro seine Strassenkarriere und wird nur noch MTB- Rennen bestreiten. Er steht am 11.07.2010 in Niederdorf auch am Start. Ich werde mir also einiges anhören müssen bevor er mich in den Tiefen des Klassements „versenkt“ 🙂
Welch ein Tag…
Vor kurzem habe ich so einen „leeren“ Tag eingezogen. Heute genau das Gegenteil. Trotz misslichen Bedingungen, Regen, Gewitter mit etwas Sonne zwischendurch, habe ich heute die 100km Marke auf dem Bike geknackt. An sich nichts ausserordentliches, nein es war eher die Art und Weise wie das heutige Training im Gurnigel-Gebiet verlaufen ist. Das ich nur ganz knapp den 20er/Schnitt verpasst habe, trotz einer stattlichen Anzahl Höhenmeter abseits der Asphaltierten Strasse, auf den Schotterwegen von Militär und Forstverwaltung, freut mich umso mehr. Genervt hat mich heute meine bisherige Unterkunft in Villabassa (Niederdorf). Nein tut uns leid, keine Einzelzimmer an diesem Weekend….
Planung…
Momentan überlege ich ob ich nicht einen Kurztrip ins Pustertal, Südtirol, machen soll. Zwei drei gute Trainings auf der Originalstrecke würden meinem Selbstvertrauen sicher nicht schaden. Andererseits ist es auch sehr viel Aufwand insgesamt 12 Stunden durch die Pampa zu brettern um die Originalstrecke unter die Lupe zu nehmen. Allerdings wenn ich Teile der Hin und Rückfahrt auf dem Rennrad zurücklegen würde wäre es schon wieder genial. Dazu brauche ich aber wiederum einen Betreuer usw… Meine Probleme möchten manche wohl haben 😉
