…ist momentan wohl eine der häufigsten Fragen und Gedankengänge. Wie geht es weiter nach der Corona-Krise? Klar ist, Covid-19 hat die Wucht die Welt zu verändern – wie wir arbeiten, kommunizieren, reisen, investieren, essen uns informieren, unterhalten oder auch Sport treiben. Wir stehen vor einem Bruch, der härter und einschneidender sein dürfte als die globale Finanzkrise 2008/09 oder andere einschneidende Krisen wie SARS etc.
Sport ist ein Teil unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Sport spielt bei einer Krise dieses Ausmasses aber eine absolut untergeordnete Rolle. Da bei meinem Blog der Sport im Mittelpunkt steht möchte ich auch nicht zu tief in die Wirtschaft- und Gesellschaftlichen Dinge eingehen. Zurück zum Sport. Ich habe mir, wie (fast) alle ambitionierten Hobby- Sportler, auch für 2020 einen Wettkampf- Plan zurecht gelegt. Festgelegt habe ich mich auf insgesamt 3 A- Wettkämpfe und möglicherweise den einen oder anderen B- Event zur Vorbereitung. Kurzum ich wollte mir nochmals eine tolle Saison mit insgesamt 4 MTB- Marathons der Extraklasse gönnen. Das war im September 2019 und Corona weit, weit weg…
Da meine Wettkampfsaison erst im Juli (in 93 Tagen) so richtig los geht und ich noch keine Absage erhalten habe, Bleibt die Hoffnung dass sich alles zum Guten wendet. . Kritisch wird es zumindest für das erste Highlight trotzdem. Die Veranstalter kämpfen noch… Für die Events im August bin ich zuversichtlicher. Motto: Abwarten und ruhig bleiben. Und nochmals: Es gibt aktuell viel Wichtigeres als meine Wettkampfplanung!! Andere kämpfen um ihr Leben ihre Gesundheit, ihre Existenz oder alles zusammen. Die werden sich (zu recht) sagen meine Güte hast du Probleme…
Selbstverständlich halte ich mich konsequent an die Vorgaben unserer Behörden. Denen ich Vollumfänglich vertraue und die einen ausgezeichneten Job machen. Vielen Dank!

Am vergangenen Weekend herrschte wahrlich Frühlingswetter. Da ich an einer sehr beliebten (Trainings) Route (Steigung) wohne kann ich praktisch vom Wohnzimmer aus eine regelrechte „Materialshow“ (-Schlacht) live mitverfolgen. Jedes Jahr meistens dasselbe Bild, wenn die Weihnachtsgeschenke, Statussymbole und guten Vorsätze die ersten grösseren Runde drehen. Viel Carbon, edle Komponenten, tolle Designs einfach alles was der Markt so zu bieten hat. Uns das ist ja nicht gerade wenig. Neu ist in diesem Jahr dass bei den Rennrädern die Scheibenbremsen die herkömmlichen Felgenbremsen eingeholt wenn nicht gar überholt haben. Wobei da nach wie vor ein „Glaubenskrieg“ tobt. Aus dem ich mich konsequent raus halte! (Ich fahre sowohl als auch und mein Fazit: beide bremsen hervorragend… 😉 Was sich nicht geändert hat ist die Tatsache das bei der Technologie (Sprich Fahrrad) um jedes Gramm gekämpft wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handelsgütern heisst hier weniger Gewicht gleich höherer Preis. Man blättert für ein paar 100g weniger, gerne mal ein paar 100er mehr auf den Tisch. Etliche könnten zwar einen viel besseren Deal machen. Statt um Gramm’s beim Material zu kämpfen könnten sie ganze Kilos an (Eigen-) Gewicht reduzieren. Und nebenbei, nebst besserer Form, viel Geld sparen. Mal ehrlich Leute, so ein Trek Madone (Beispiel!) mit einem 95-100 kg Brocken drauf, sieht einfach
Nach einer etwas „zähen“ zweiten Januarhälfte bin ich deutlich besser in den Februar gestartet. Nochmal kurz zurück zum Januar. Für mich ist der Januar eigentlich (fast) immer DER Wintersport- Monat. Dieses Jahr gab es, abgesehen von ein paar frostigen Morgen einfach keinen Winter. Und das obwohl mein Wohnort auf über 1000m liegt. Anders ausgedrückt es folgte nach November und Dezember ein weiterer Schneesportfreier Monat. Selbstverständlich gab/gibt es die Möglichkeit in höheren Lagen Ski zu fahren oder zum Langlaufen. Bloss das ewige dem Schnee nachrennen ist nicht (mehr) mein Ding. Das habe ich Jahrelang gemacht. 2-3 Stunden um Auto oder ÖV um irgendwie 25-30km zu laufen, nein danke. Das obwohl ich weit davon entfernt bin beim Klima- Hype mitzumachen. Sport ist nicht Klimafreundlich. Punkt. Irgendwann wurde es mir zeitlich einfach zu aufwendig. Und jetzt kam “ #sabine #sturm “ das nicht einfach mal zwei- drei Stunden, nein die Dame blieb gleich zwei Tage… Nix mit Outdoor und ab auf die Rolle und in den Kraftraum. Alles kein Problem zumal es noch dauert bis ich bei 100% sein darf. (Müssen muss ich gar nix)
Aktuell ist ja gerade DIE Zeit wo man es mit Alkohol nicht soooo genau nimmt. Einen Glühwein da, ein Glas Sekt zum anstossen, Wein zum Essen usw… Oder eben nur ein Bier nach dem Sport….
…oder die sogenannte besinnliche Jahreszeit ist voll am laufen. Laufen tun auch Nasen, sprich Erkältungen usw, und das besinnen beschränkt sich im sportlichen Bereich meistens auf Rück- und Ausblicke für die kommende Saison. Bei vielen sind die Vorbereitungen schon angelaufen oder beginnen jetzt. Leider gibt es in meinem Umfeld viel die gerade gesundheitliche Probleme zu bewältigen haben oder an der einen oder anderen Verletzung laborieren. Eigentlich wie immer. Dazu kommt jetzt eben noch diese „besinnliche“ Adventszeit garstiges Wetter, „kurze“ Tage usw. Persönlich empfinde ich diese Jahreszeit, aus sportlicher Sicht, ziemlich mühsam. Wenigstens konnte ich auf Grund der in den letzten Tagen stabilen Wetterlage gut trainieren und bin voll im Plan. Selbstverständlich gab es auch schon die eine oder andere Indoor- Session auf der Rolle oder dem Ergo. Winter halt. Dazu kommt jetzt die Langlaufsaison auf welche ich mich irgendwie freue. Zumindest auf die LL- Ausflüge ins benachbarte Oberwallis. Und das erst noch „Greta“- Konform mit ÖV usw. 😉 Nun denn: Action ist angesagt.