Frohe Weihnachten

weihnachtsmannFrohe, besinnliche Weihnachten. Ich wünsche allen viel Frieden, Gesundheit und tonnenweise Geschenke!

„Einschusslöcher“…

2012-11-03 10.02.08Seit mehreren Jahren habe ich Probleme sobald es kühler wird, und ganz besonders wenn sich die Temperaturen längere Zeit im Minusbereich bewegen. (Dafür kenne ich keine Probleme bei hohen Temperaturen). Vorgestern las ich schmunzelnd im Blog eines lieben Kollegen: „ Es ist wie im Krieg, die Einschusslöcher kommen immer näher“. Er schrieb dass im Zusammenhang mit den Gesundheitlichen Gebrechen die einen im zunehmenden Alter einholen oder ab und zu, zu schaffen machen. Persönlich habe ich momentan öfters das Gefühl dass ich den einen oder anderen Schuss bereits als Treffer registrieren müsste. Mein Körper zwickt und zwackt praktisch ununterbrochen. Täglich schmerzt es irgendwo aufs Neue oder immer wieder. In der Zwischenzeit mag ich die Sprüche wie: so merkst Du wenigstens dass Du noch lebst, gar nicht mehr hören. Verrückt am ganzen ist bloss dass wenn ich mich zurücklehne um dem Körper Erholung zu gönnen, alles nur noch schlimmer wird. Ein zwei Tage herumliegen und es geht gar nichts mehr. Was tun? Bis jetzt half mir nur etwas wirklich: In den Keller gehen, das passende Sportgerät rausholen, Zähne zusammenbeissen und loslegen. Nach 15 Minuten in Bewegung geht es meistens besser und wenn ich nach zwei Stunden wieder Zuhause bin sind die meisten Schmerzen, oder „Einschusslöcher“ erst mal weg. Zumindest bis am nächsten Morgen. Fazit: Bewegung ist eine Medizin bei der Nebenwirkungen und Risiken nicht grösser sind als beim Medikamente- schlucken und Extrem- Couching…

L13 macht mir zu schaffen…

Wirbelsaule_AufbauL3 ist die Bezeichnung eines Niveaus bei den Lendenwirbeln oder so. (Hat mir mein Doc so erklärt). Dort entzündet sich bei Rotationsbewegungen regelmässig ein Muskel, dieser drückt dann auf den ab diesem Niveau abgehenden Nerv (2) und schon sind sie da, diese scheusslichen Rückenschmerzen. Lösung? Aktuell noch keine in Sicht, respektive nur der Versuch mittels Medikamente den angeschwollenen Muskel und entzündeten Nerv zu „beruhigen“. Anschliessend Ursachenforschung und dann die passende Therapie. Irgendwie nicht so befriedigend das Ganze!

R.I.P. Erwin Wildhaber

wildhaber_erwin_wm08-mi_03Trauerstimmung liegt über dem Mountainbikesport. Erwin Wildhaber ist am Montag auf einer Bergtour am Chöpfenberg tödlich verunfallt. Der Mechaniker des Scott-Swisspower-Teams war ein wichtiger Faktor für die Erfolge Nino Schurters und einer der sympathischsten Personen auf dem Rennplatz. Auf der Bergtour mit dabei waren auch Thomas Frischknecht und Andreas Seeli, beide erlitten mittelschwere Verletzungen.

Die Tragödie ereignete sich am Montag und wurde als Agenturmeldung auch in den Tagesmedien publiziert. Nun ist öffentlich, dass es sich beim tödlich verunglückten Berggänger um eine der bekannten Figuren im Schweizer Mountainbikesport handelt. Erwin Wildhaber war das technische Rückgrat von Nino Schurter und Florian Vogel und bei der Umsetzung der neuen Rennmaschine auf 27.5-Zoll-Laufräder die treibende Kraft. Seit Jahren ist er auch der Mechaniker der Nationalmannschaft und war an den Olympischen Spielen in London mit dabei. Er war er ein fester Teil der internationalen Rennszene und durch seine fröhliche und umgängliche Art allseits beliebt. Er wird mit seiner Persönlichkeit und seinem Fachwissen im Bikesport eine grosse Lücke hinterlassen.

Wildhaber ist im Abstieg vom Chöpfenberg im Kanton Glarus ausgerutscht. «Beim Abstieg auf einer steilen Wiesenflanke rutschte Erwin aus und blieb so unglücklich an meinem Stock hängen, dass wir gemeinsam und ineinander verhängt die Wiese runter rollten und dabei Andi Seeli mitrissen», erklärt Thomas Frischknecht später. In kurzer Zeit hätten sie so viel Tempo aufgenommen, dass sie ausser Kontrolle gerieten. Seeli und Frischknecht kamen nach über 200 Meter auf der Wiese rutschend zum Stillstand, während Wildhaber scheinbar das Bewusstsein verlor und ohne Gegenwehr über ein Felsband stürzte. Andreas Seeli verletzte sich ebenfalls schwer und musste mit mehreren Knochenbrüchen mit der Rega ins Kantonsspital Chur überführt werden. Thomas Frischknecht brach sich beim Unfall den Fuss, ist aber wieder zu Hause.

Nur zwei Tage nach dem tragischen Vorfall hat Nino Schurter die Ehrung zum Radsportler des Jahres entgegen genommen. Die Zeremonie stand denn auch ganz im Zeichen seines Freundes und langjährigen Wegbegleiters. «Ich widme alle meine Preise und Resultate, die ich in diesem Jahr erreicht habe, meinem ehemaligen Mechaniker und Freund Erwin. Es ist gewaltig, was ich mit ihm erleben durfte», sagte Schurter nach der Ehrung gegenüber der Sportinformation.

(Quelle: Ride-Magazin).

Wetterglück…

Meistens war es zwar kalt, ab und zu sogar neblig, aber in den vergangenen Wochen konnte ich ausgezeichnet trainieren. Meistens war es trocken und die Temperaturen im Plusbereich. Da ich nach wie vor teilweise extreme Rückenschmerzen hatte musste ich mich auf das Radfahren beschränken. Kein Problem da ich momentan meistens an meiner Grundlage „arbeite“. Bei den kurzen Intervallen, die ich stets in das GA- Training einfüge, waren die Schmerzen immer präsent. Wenn auch deutlich weniger als noch vor Wochenfrist. Bewährt hat sich auch dass ich nur eine Minimale Pause eingelegt habe. Aktuell bin ich bereits wieder rund 80% meines maximalen Leistungsvermögen. Heute konnte ich sogar eine Laufeinheit im hinteren Lauterbrunnental absolvieren. Es ging, sagen, wir mal so, so so la la.