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R.I.P. Erwin Wildhaber


wildhaber_erwin_wm08-mi_03Trauerstimmung liegt über dem Mountainbikesport. Erwin Wildhaber ist am Montag auf einer Bergtour am Chöpfenberg tödlich verunfallt. Der Mechaniker des Scott-Swisspower-Teams war ein wichtiger Faktor für die Erfolge Nino Schurters und einer der sympathischsten Personen auf dem Rennplatz. Auf der Bergtour mit dabei waren auch Thomas Frischknecht und Andreas Seeli, beide erlitten mittelschwere Verletzungen.

Die Tragödie ereignete sich am Montag und wurde als Agenturmeldung auch in den Tagesmedien publiziert. Nun ist öffentlich, dass es sich beim tödlich verunglückten Berggänger um eine der bekannten Figuren im Schweizer Mountainbikesport handelt. Erwin Wildhaber war das technische Rückgrat von Nino Schurter und Florian Vogel und bei der Umsetzung der neuen Rennmaschine auf 27.5-Zoll-Laufräder die treibende Kraft. Seit Jahren ist er auch der Mechaniker der Nationalmannschaft und war an den Olympischen Spielen in London mit dabei. Er war er ein fester Teil der internationalen Rennszene und durch seine fröhliche und umgängliche Art allseits beliebt. Er wird mit seiner Persönlichkeit und seinem Fachwissen im Bikesport eine grosse Lücke hinterlassen.

Wildhaber ist im Abstieg vom Chöpfenberg im Kanton Glarus ausgerutscht. «Beim Abstieg auf einer steilen Wiesenflanke rutschte Erwin aus und blieb so unglücklich an meinem Stock hängen, dass wir gemeinsam und ineinander verhängt die Wiese runter rollten und dabei Andi Seeli mitrissen», erklärt Thomas Frischknecht später. In kurzer Zeit hätten sie so viel Tempo aufgenommen, dass sie ausser Kontrolle gerieten. Seeli und Frischknecht kamen nach über 200 Meter auf der Wiese rutschend zum Stillstand, während Wildhaber scheinbar das Bewusstsein verlor und ohne Gegenwehr über ein Felsband stürzte. Andreas Seeli verletzte sich ebenfalls schwer und musste mit mehreren Knochenbrüchen mit der Rega ins Kantonsspital Chur überführt werden. Thomas Frischknecht brach sich beim Unfall den Fuss, ist aber wieder zu Hause.

Nur zwei Tage nach dem tragischen Vorfall hat Nino Schurter die Ehrung zum Radsportler des Jahres entgegen genommen. Die Zeremonie stand denn auch ganz im Zeichen seines Freundes und langjährigen Wegbegleiters. «Ich widme alle meine Preise und Resultate, die ich in diesem Jahr erreicht habe, meinem ehemaligen Mechaniker und Freund Erwin. Es ist gewaltig, was ich mit ihm erleben durfte», sagte Schurter nach der Ehrung gegenüber der Sportinformation.

(Quelle: Ride-Magazin).

  1. Rico De Togni #

    Ich bin erschütert Erwin war ein super lieber Mensch und Freund ♡.

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    18. Dezember 2012
  2. stefanbzdok #

    Das macht ganz schön traurig.

    Gefällt mir

    9. Dezember 2012

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