Saison 2017 …

googleHerbst oder die (Hoch) Zeit der Hobby-Sportler-Planungen. „Ungefähr 14’600 Ergebnisse (in 0.54 Sekunden)“ findet man bei Google für den Suchbegriff: Saisonplanung 2017 🙂 Jetzt müssten all diese Pläne nur noch umgesetzt werden. Erfahrungswert: Je weiter weg das Datum, desto intensiver und „grosszügiger“ die Planung und umso lausiger ist meistens die Umsetzung. Manchmal wären Begriffe wie Wunschdenken oder fern jeglicher Realität wohl treffender. Aber was soll s. Der Plan von gestern ist Geschichte, heute gibt es einen neuen und Morgen fangen wir wieder von vorne an. Gründe finden sich immer 🙂

Training ↓↓ Gewicht ↑↑ …

personenwaage-fehlerDie Saison ist +/- gelaufen, man(n) lässt das Training etwas schleifen plus ein einschneidendes privates Ereignis und schon geht’s aufwärts. Allerdings nur auf der Waage. Da ich keine eigentliche (Trainings) Pause mache, sondern einfach Umfänge und Intensitäten reduziere sind es zwar „nur“ 2 kg aber trotzdem es nervt 😦 Was nun? Kohlehydrate reduzieren und sich gezielt auf die Gurten Classic vorbereiten und das Leben geniessen 🙂

Schwachsinn…

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Beim morgendlichen Zeitunglesen ist mir diese schwachsinnige Meldung aufgefallen. Der Journalist J.L. bezeichnet die Leistung von 2:11:23 eines Athleten beim Chicago- Marathon schlichtweg als schwach! Selbstverständlich werden heutzutage Marathons serienweise unter 2:08 und noch weniger gelaufen. Aber 2:11 als schwach zu bezeichnen finde ich frech, wenig sachlich und vor allem total daneben. In jedem „Revolverblatt“ wird im Normalfall Spitzenleistungen und ganz bestimmt sämtliche Rekordzeiten/Leistungen als verdächtig und Zweifelhaft dargestellt. Man möchte ja im Fall eines Falles bei jedem Skandal von Anfang an dabei gewesen sein. Motto: Wir haben es ja gleich gesagt… Und nun gewinnt ein Kenianer den nicht ganz einfachen Chicago- Marathon in einer „normalen“ Zeit und schon ist es eine schwache Leistung? Leute vom Blick.ch das ist schwach, ganz schwach, verfasst von einem sportlichen Schwachmat…

Krafttraining ja/nein?

KrafttrainingVon mir ein klares JA und zwar ganzjährig. Ich meine damit das Krafttraining im Kraftraum mit Gewichten oder an passenden Maschinen. Vom sogenannten „Krafttraining“ auf dem Rad, mit dicken Gängen an einer Steigung herum murksen, halte ich null und nix! (Meine Knie sind froh über diese Entscheidung;) Mein Credo: Ausdauer- und Krafttraining werden strikt getrennt. Krafttrainings absolviere ich im Winter 3-4x die Woche jeweils 45-60 Minuten. Meist in Form eines Circuit wo möglichst sämtliche Muskelgruppen berücksichtigt werden. Ich absolviere meine Krafttrainings auch ganz bewusst ausser Hause. Erstens habe ich beim Training im Kraftraum alles an Geräten und Möglichkeiten die es braucht, zweitens kann ich so ungestört und konzentriert arbeiten. Motto: Qualität und Kontinuität. Der einzige „Begleiter“ sind meine eigenen Playlists bei Spotify 🙂 Klar habe ich sehr gute Randbedingungen. Bei meinem Partner Selffitness habe ich nicht nur die Möglichkeit zwischen mehreren Standorten zu wählen, alle innerhalb maximal 15 Autominuten entfernt, auch das Equipment ist hervorragen und funktionell. Dazu kommt dass Räumlichkeiten und Garderoben stets sehr gepflegt und sauber sind. (Was eigentlich selbstverständlich wäre aber vielerorts nicht zutrifft!) Einmal mehr ein Standort- Privileg 🙂

Die Details 02…

Details 2Bei meinem letzten Beitrag habe ich über Details rund um meine Vorbereitungen und beim Material geschrieben. Dazu möchte ich noch nachreichen dass speziell das Thema Material aus meiner Sicht vielfach überbewertet ist/wird. Ich amüsiere mich köstlich wenn über 100g Gewichtsreduktion euphorisch gejubelt wird, während die „Wampe“ mit +5000g über dem Lenker wabbelt… (Das einzige was wirklich leichter wird ist der Geldbeutel)

Ich habe in den vergangenen Monaten meine Ernährung zwar nicht umgestellt aber optimiert. Details eben. Vor allem habe ich die Kohlehydrate reduziert oder teilweise ganz eliminiert. Kohlenhydrate sind ja im Prinzip nichts anderes als “Zucker“ (Saccharide) und unterteilen sich in Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker. Der Einfachzucker Glukose ist quasi die Universalwährung des Körpers. Ist der akute Energiebedarf gedeckt, werden die körpereigenen Kohlehydratspeicher (Glykogen) in de verfügbar, wandelt der Körper den Zucker unter Einfluss von Insulin in Fett um! Gleichzeitig ist die Fettverbrennung im gehemmt. Soweit die Theorie. Meine Praxis ist dass ich wann immer möglich am Abend auf Kohlehydrate verzichte und meinen Kohlehydrate Bedarf dem Trainingsplan anpasse. Z.B. braucht es an einem Ruhetag keine Kohlehydrate ausser denen, die sich sowieso (versteckt) in Nahrungsmitteln finden. Usw. und so fort. Man könnte dieses Thema wohl endlos fortsetzen. (Und es wurde/wird auch genügend darüber geschrieben) Schmunzeln muss ich immer wegen den „Bierbilder danach“. Selbstverständlich immer Alkoholfrei und nur eines… 😉 (Selbst 0,5l Alkoholfrei bedeuten ca +0,5 Std Training)

Intensiviert habe ich auch das Krafttraining. 2016 sind es in der Zwischenzeit ca. 90 Trainings, meistens in Form eines Circuit- Trainings von ca 45-60 Minuten, geworden. Fazit: Nur positiv. Keine Rückenschmerzen oder Probleme im Schulter und Nackenbereich. und zudem kann ich auch problemlos grösser Gänge länger in Schwung halten oder „durchdrücken“. Bei der neuen Technik mit einem Kettenblatt vorne nicht ganz unwichtig.

Fazit: Zwar kleine Details aber alles zusammen ergaben beachtliche Vorteile. Wobei ich nicht darauf aus bin meine Leistungen zu steigern. Mir reicht es völlig diese mit 67 Jahren einfach zu halten. Ohne zusätzliche Anstrengungen geht das nicht. Es lohnt sich und macht erst noch Spass!