Zurück auf der Strasse…

wattAls nur 26er Mountainbikes zur Verfügung standen, war es für mich unabdingbar etwa 70-80% meines Trainings auf dem Rennrad zu absolvieren. Grund: Nur auf 26er Mountainbikes zu trainieren brachte mich nicht weiter, im Gegenteil ich wurde „lahm“ kam  überhaupt nicht auf  „Zug“ oder Tempo. Das dauernde Geraffel auf den 26 Zoll-Rädern nervte. Dann kamen die 29er Bikes. Plötzlich konnte ich auch auf einem MTB, passend bereift, Gute Grundlagentrainings usw. absolvieren. Mache ich nach wie vor, vor allem im Winter. Allein nur 29er fahren brachte mir, auf die Dauer auch nicht das gewünschte Ergebnis. Seit geraumer Zeit bin ich regelmässig wieder auf dem Rennrad unterwegs. Zwar nicht so viel wie früher, aber es fühlt sich ausgezeichnet an. Gleichmässige Leistung (Watt) gleichmässiger Druck auf den Pedalen, (wenig „NullWatt- Zeit“) richtige gleichmässiges rollen mit hoher Intensität, lange gleichmässige (Watt gesteuerte) Bergfahrten  usw. Rundum ein gutes Gefühl. Nachteil: Oftmals kreuzt man viel befahrene Strassen. Aber mit ein wenig Planung finden sich, zumindest in meiner Umgebung, durchaus verkehrsarme Routen. Nebeneffekt: Man(n) freut man sich nach den vielen RR- Kilometern wieder richtig auf’s biken im Gelände.

Feier- und Hitzetage…

96bd5a5cb4Pfingsten 2014: Sommerliche Temperaturen und Sonnenschein satt.  Ist das schon der Sommer 2014 oder bloss ein Vorgeschmack dessen was auf uns zukommt? Egal vorerst geniesse ich das warme Wetter und die tollen Trainingsbedingungen. Bei der Umstellung von „Normalen“  zu heissen Temperaturen muss ich immer wieder aufpassen dass ich vor Trainings genügend und regelmässig trinke. Wenn ich damit erst beim trainieren beginne ist es eh zu spät und ich komme kaum auf  Touren. Beim Training vom letzten Samstag musste ich schon unterwegs und vor allem beim Schlussanstieg nach Hause für meine Nachlässigkeit bös bezahlen.  Von Mülenen herkommend fährt man mehr als 2km einer hohen Stützmauer entlang die sich ab Vormittag so richtig aufheizt. Mein Garmin zeigte 36 Grad und das Wasser in der Trinkflasche war nicht viel kühler.  Also kühlen Kopf bewahren und gleichmässig weiterfahren. Immer mit dem Bild vor Augen dass es oben im Dorf einen Brunnen hat. Vis a vis hätte es zudem auch noch ein Hallenbad, Kiosk plus Restaurants usw.  Geht nicht weil kein Geld dabei… Zum Glück waren es nur noch 1,3km bis zum Keller @Home.  Übrigens: Gestern gab es beim ersten Rennen der iXS swiss bike classic für die Top- Marathon- Cracks aus der Region Thunersee, nebst dem Sieg zwei weitere TopTen- Plätze. Gratulation!!! Tja liegt wohl am Klima 😉

Mehr trainieren oder weniger Gewicht?

WaageEindeutig weniger Gewicht. Klar kann man immer mehr (Quantität) trainieren. Für mich hört es bei ca. 15 Wochenstunden auf. Im Jahresdurchschnitt sind es dann gut 12. Was ich aber in den vergangenen 2 Jahren deutlich verbessert habe ist die Qualität. Und mit Qualität meine ich Leistungsorientiertes Training. Leistung lässt sich physikalisch exakt beschreiben und auch messen: Für einen Radfahrer ist dies das Produkt aus Beinkraft und (Bein)Trittgeschwindigkeit und wird in der Einheit Watt ausgedrückt (Watt = Joule/Sekunde = Energie pro Zeit).Ich trainiere konsequent schon länger nach Leistungsvorgaben. Ein ganz (ge)wichtiger Faktor ist das eigene Körpergewicht, sprich Leistungsgewicht Beispiel: Man nimmt die durchschnittliche Wattzahl auf einer bestimmten Bergstrecke und dividiert dieses durch das Körpergewicht. Daraus ergibt sich ein Leistungs-Faktor. (Wer über 6 hat sollte sich eine Profi- Lizenz bestellen 😉

Da ich in den vergangenen Wochen sehr gut trainiert habe und keine Gesundheitlichen Probleme hatte bleibt mir zu Leistungssteigerung eigentlich nur noch mein Gewicht weiter zu reduzieren. Oder im Klartext z.B. an Ruhetagen mit 1‘500 Kalorien auskommen. Die Küchenwaage wird zum täglichen Begleiter. Man freut sich allein schon wegen der Aussicht für’s gut essen auf das nächste Training 😉

Ein Marathon mit Kühlschrank…

Gastartikel von Kristina Hillenbrand:

Die erstaunlichste Marathonleistung des Jahres

Wer einen Marathon überstehen möchte, braucht dafür natürlich die gewissen Voraussetzungen: die nötige Fitness, eine gute Vorbereitung und Durchhaltevermögen, denn bekanntermaßen erreichen die Teilnehmer eines Marathons irgendwann einen Punkt, an dem sie glauben, dass es nicht mehr weitergeht. Wer dann nicht aufgibt, wird mit Sicherheit ins Ziel laufen, wenn nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt. Wenn man all diese Punkte beachtet und darauf vorbereitet ist, kann eigentlich nicht mehr viel passieren. Doch wie kommt man auf den Gedanken, einen Marathon nicht nur einmal sondern gleich vier Mal zu laufen? Dies hat sich vor dem London Marathon im April ein Engländer namens Tony Phoenix-Morrison in den Kopf gesetzt. Doch das ist noch nicht einmal das Ende dieser verrückten Geschichte, denn zudem hatte er geplant, dieses Meisterstück mit einem 42 Kilogramm schweren Kühlschrank auf dem Rücken zu vollbringen.

 

 

Ein Marathon mit Kühlschrank

Bei dem Mann handelt es sich in der Marathonwelt um keinen Unbekannten. Tony the Fridge wird er in Insiderkreisen auch genannt, denn seine erfolgreich absolvierten Läufe mit einem Kühlschrank auf dem Rücken sind keine Einzeltat. Er sammelt mit diesen Aktionen Geld für einen guten Zweck, nämlich die Krebsforschung. Sein Plan war es beim diesjährigen London Marathon tatsächlich, diesen ganze vier Mal zu bestreiten. Letztendlich kam er nur auf zwei Durchläufe, doch wer schon einmal einen Marathon hinter sich gebracht hat, wird zugeben, dass es sich dabei um eine wahre Meisterleistung handelt, insbesondere mit einem zusätzlichen Ballast von 42 Kilogramm in der unhandlichen Form eines Kühlschranks.

Der eigentliche Star des Tages

Eigentlich waren es andere Spitzenläufer gewesen, die an diesem Tag im Rampenlicht stehen sollten. Live Wetten und die Medien im Allgemeinen tendierten dazu, auf den Sieg von Stars wie Mo Farah oder Wilson Kipsang zu setzen. Dass man mit einem Kühlschrank auf dem Rücken keinen Marathon gewinnen wird, das war Tony the Fridge wohl schon vor dem Lauf klar und das war auch gar nicht seine Absicht. Wilson Kipsang war es, der letzten Endes den Marathon für sich entscheiden konnte. Dennoch ist nicht zu bestreiten, wer der wahre Star des Laufes war. Immerhin konnte Tony mit seiner Aktion ganze 12 000 Euro einnehmen und spenden. Außerdem vollbrachte er eine körperliche Leistung, an die keiner der anderen Teilnehmer herankam, auch nicht diejenigen, die vor dem Marathon besonders laut über bevorstehende Leistungen getönt hatten.

Tony geht in den Ruhestand

Wer Tony the Fridge, der für zahlreiche Läufe dieser Art bekannt ist, noch einmal in Aktion sehen möchte, muss an dieser Stelle aber leider enttäuscht werden. Der spendable Sportler, der straff auf die 50 zugeht, gab bekannt, dass dieses seine letzte Marathonteilnahme mit Kühlschrank gewesen sein wird. Er behauptet, damit gegenüber anderen Spendern nicht zu hohe Maßstäbe setzen zu wollen. Ob dies wirklich der Grund ist, oder ob Tony langsam der ganzen Sache etwas müde geworden ist, werden wir wohl nie erfahren. Tatsache ist aber, dass man sich an seinen Aktionen und Durchhaltekraft ein gutes Beispiel nehmen kann. Alle Sportfreunde, nicht nur Läufer, sollten sich darüber Gedanken machen, wie leicht es doch ist, mit seinem Sport auch Gutes zu tun.

 

Eigerbike 2014 und…

Eigerbike 2014gleichzeitig die profil EigerbikeSchweizer Meisterschaften im MTB- Marathon.  In diesem Jahr also im Rahmen der Eiger Bike Challenge, am 17. August 2014 in Grindelwald. Mit 88 Kilometern und 3900 Höhenmetern zählt diese Ausdauerprüfung zu den härtesten Marathons der Schweiz. «Die Eiger Bike Challenge kann man durchaus als Marathon-Klassiker betiteln. Daher freut es mich sehr, dass die Titelkämpfe 2014 auf diesem schweren Kurs ausgetragen werden», sagt Florian Peiry, der Disziplinenverantwortliche MTB bei Swiss Cycling C. Peiry ist überzeugt, dass die Strecke den Fahrerinnen und Fahrern nichts schenken wird: «Vor dieser grandiosen Kulisse gewinnt garantiert nur der Stärkste».

Persönlich freue mich riesig darüber das Grindelwald den Zuschlag bekommen hat. Und eines ist ebenfalls gewiss. Einen Zufalls- Sieger gibt es auf dieser Strecke garantiert nicht. Alleine schon das  Streckenprofil ist beeindruckend und dazu kommt das etliche CH- Marathon-Cracks durchaus das Prädikat Weltklasse verdienen. Wehe wenn Sauser’s, Buchli’s und Huber’s , gejagt von den Lokalmatadoren Stauffer und Gerber, so richtig loslegen wird es hart am Fusse des Eiger’s.