Sie ist weg…

…die Form oder wie man das auch nennen will. In den letzten Wochen war ich eindeutig, für meine Verhältnisse, zu stark unterwegs. Bedingt durch den milden Winter und meistens trockener Witterung konnte ich bereits im März sehr lange und intensive Trainings auf der Strasse und im Gelände absolvieren. Resultat: ich war Form- mässig im April plötzlich da, wo ich eigentlich erst im Juni sein möchte. Da es für mich unmöglich ist so ein Leistungsvermögen, sprich Form, über eine lange Zeit aufrecht zu erhalten nutzte ich jede Gelegenheit am „Abbau“ zu arbeiten. Nach extremen Touren, zu Fuss und Ski plus genussvollem Lebensstil, bin ich nun wieder da wo ich sein will. Einigermassen gut unterwegs und wieder 2.5 Kg mehr an Gewicht. Ab Donnerstag beginne ich mit dem gezielten Formaufbau für den Juli. Selbstverständlich wieder nach Plan. Ich bin einfach zu wenig talentiert dass ich es ohne schaffe. Bei mir ist das „Arbeit“ die mir unheimlich Spass macht. Materialmässig ist auch alles perfekt. Für mich ist klar dass ich sämtliche Rennen auf dem „29er- Scale“ bestreiten werde. Beim Training wird es öfters das „26er- Spark“ sein und bei Touren kommt mir eh nur ein „Genius“ unter den Hintern. Freude herrscht…

Abwechslung…

Die vergangenen Tage verbrachte ich in Graubünden, genauer gesagt in der Surselva (Flims-Laax-Falera). Fazit: Gut trainiert und viele Stunden auf dem Bike und vier Laufeinheiten gab es dazu. Die Möglichkeiten zum Biken in dieser Region sind fast unendlich. Schade ist nur, dass praktisch überall,  bis auf 1‘800m, sämtliche Weg (zu) gut ausgebaut sind. Teilweise führen asphaltierte Strassen und Strässchen auf Höhen von 1‘600m und mehr. Verständlich da Ortschaften wie Siat bereits auf  fast 1‘400m liegen. Weiterlesen „Abwechslung…“

Je länger, je laufen…

…nein ein Läufer werde ich mit Bestimmtheit nicht. Aber seit mir mein Trainer Benoit regelmässige Laufeinheiten verordent hat,  fahre ich dafür z.B. besser bergauf. Ohne wenn und aber, Lauftraining bringt mir viel und vor allem auch Abwechslung. Ganz klar wenn die Zeit beispielsweise mal knapp ist, bringt eine Laufeinheit mehr als statt eine hastige Stunde auf dem Rad oder auf der Rolle. Wettermässige Ausreden gibt es (leider) auch wenige. Was stört ist, dass ich bei mir zuhause praktisch keinen flachen Meter, ausser meinem Laufband, zur Verfügung habe. Entweder rauf oder runter. Meine Lieblingsstrecke, ca. 12 km hat fast 400hm. Da grenzt schon fast an Arbeit. Arbeiten hätte noch nie jemandem geschadet, und zudem hätte ich eine gigantische Aussicht, meint der Benoit. So besehen muss ich dem Kerl schon wieder recht geben. Grrrr….

Vive la France…

Während sich meine Kollegen an diesem Weekend meistens auf 2 Rädern unterwegs waren, habe ich mich in den Schnee nach Savoyen zurückgezogen,  und dort mal eine andere Herausforderung angenommen. Triathlon! Laufen 7km, Biken 19km und zuletzt Skitourengehen. Dabei wurden  2’550hm „vernichtet“. Meine „Frühform“ übrigens auch. Fazit: Unglaublich hart und ganz speziell war der Skitourenteil. Im Vergleich dazu, wird aus manchem Bike-Marathon ein „Marathönchen“. Intensiv und wahnsinnig schön war auch die Kollegialität unter den TeilnemernInnen. Da wurde geholfen und angefeuert egal ob es Konkurrent oder Freund war. So schön dass ich nächste Woche gleich nochmals auf die Touren-Rennski gehe. So es denn das Wetter zulässt. Heute war erst mal Massge und ein ausgiebiger Bürotag angesagt. Vor allem das Thema Rechnungen schreiben hatte es mir angetan 😉

Nur noch 100 Tage…

…bleiben mir für meine Vorbereitungen zum Dolomitisuperbike. Wenn ich den momentanen Trainingsrhytmus beibehalten kann, gesund und unverletzt bleibe, dann wird das eine tolle Sache. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Event im Pustertal. Im Mai werde ich, sobald die Strecke schneefrei ist, ein paar Tage in Villabassa verbringen und die Strecke öfters abfahren. Besonders den Streckenteil rund um Sexten. Den habe ich (bis jetzt) definitiv nicht im Griff. In den letzten Tagen habe ich es mit Training und Ernährung etwas „schleifen“ lassen. Ich war nach den letzten beiden Ausdauerwochen müde und zudem war mir wieder mal nach viel Pizza, Rotwein und Eis. Dafür  „mosert“ jetzt die blöde Waage 😉 Am Wochenende bestreite ich einen Triathlon. Laufen -> biken -> und zum Schluss Skitourengehen bis 2’500m. Besonders aufs Skitoturengehen freue ich mich. Stand ich diesen Winter doch gerade zweimal auf den Tourenbrettern. Zum Glück geht es nur rauf. Am 11. April geht’s mit den Skis, sofern es das Wetter erlaubt, nochmals über die Alpen. Von Zermatt nach Breuil. Um es richtig hart zu machen habe ich mir heute einen absoluten Tourenprofi, in den TopTen der Weltrangliste, als Begleiter zugelegt. Dann dürfte meine Frühform definitiv weg sein 😉