
…nein ein Läufer werde ich mit Bestimmtheit nicht. Aber seit mir mein Trainer Benoit regelmässige Laufeinheiten verordent hat, fahre ich dafür z.B. besser bergauf. Ohne wenn und aber, Lauftraining bringt mir viel und vor allem auch Abwechslung. Ganz klar wenn die Zeit beispielsweise mal knapp ist, bringt eine Laufeinheit mehr als statt eine hastige Stunde auf dem Rad oder auf der Rolle. Wettermässige Ausreden gibt es (leider) auch wenige. Was stört ist, dass ich bei mir zuhause praktisch keinen flachen Meter, ausser meinem Laufband, zur Verfügung habe. Entweder rauf oder runter. Meine Lieblingsstrecke, ca. 12 km hat fast 400hm. Da grenzt schon fast an Arbeit. Arbeiten hätte noch nie jemandem geschadet, und zudem hätte ich eine gigantische Aussicht, meint der Benoit. So besehen muss ich dem Kerl schon wieder recht geben. Grrrr….
Kategorie: Training
Vive la France…
Während sich meine Kollegen an diesem Weekend meistens auf 2 Rädern unterwegs waren, habe ich mich in den Schnee nach Savoyen zurückgezogen, und dort mal eine andere Herausforderung angenommen. Triathlon! Laufen 7km, Biken 19km und zuletzt Skitourengehen. Dabei wurden 2’550hm „vernichtet“. Meine „Frühform“ übrigens auch. Fazit: Unglaublich hart und ganz speziell war der Skitourenteil. Im Vergleich dazu, wird aus manchem Bike-Marathon ein „Marathönchen“. Intensiv und wahnsinnig schön war auch die Kollegialität unter den TeilnemernInnen. Da wurde geholfen und angefeuert egal ob es Konkurrent oder Freund war. So schön dass ich nächste Woche gleich nochmals auf die Touren-Rennski gehe. So es denn das Wetter zulässt. Heute war erst mal Massge und ein ausgiebiger Bürotag angesagt. Vor allem das Thema Rechnungen schreiben hatte es mir angetan 😉
Nur noch 100 Tage…
…bleiben mir für meine Vorbereitungen zum Dolomitisuperbike. Wenn ich den momentanen Trainingsrhytmus beibehalten kann, gesund und unverletzt bleibe, dann wird das eine tolle Sache. Ich freue mich schon jetzt auf diesen Event im Pustertal. Im Mai werde ich, sobald die Strecke schneefrei ist, ein paar Tage in Villabassa verbringen und die Strecke öfters abfahren. Besonders den Streckenteil rund um Sexten. Den habe ich (bis jetzt) definitiv nicht im Griff. In den letzten Tagen habe ich es mit Training und Ernährung etwas „schleifen“ lassen. Ich war nach den letzten beiden Ausdauerwochen müde und zudem war mir wieder mal nach viel Pizza, Rotwein und Eis. Dafür „mosert“ jetzt die blöde Waage 😉 Am Wochenende bestreite ich einen Triathlon. Laufen -> biken -> und zum Schluss Skitourengehen bis 2’500m. Besonders aufs Skitoturengehen freue ich mich. Stand ich diesen Winter doch gerade zweimal auf den Tourenbrettern. Zum Glück geht es nur rauf. Am 11. April geht’s mit den Skis, sofern es das Wetter erlaubt, nochmals über die Alpen. Von Zermatt nach Breuil. Um es richtig hart zu machen habe ich mir heute einen absoluten Tourenprofi, in den TopTen der Weltrangliste, als Begleiter zugelegt. Dann dürfte meine Frühform definitiv weg sein 😉
Winterpokal adieu…
Vom November bis gestern konnte man als Team oder als einzelner beim virtuellen Winterpokal für Radsportler mitmachen. Es gab die Möglichkeit seine Trainingseinheiten auf dem Rad, Laufen, Skilanglauf oder bei anderen Sportarten zu erfassen. Die erfasste Zeit wurde in Punkte umgerechnet etc.. Gedacht als Motivationshilfe in den kalten und dunklen Wintermonaten, die eine oder andere halbe Stunde zusätzlich durchzuhalten, oder die eigenen Trainingszeiten mit vielen anderen Teilnehmern zu vergleichen und als Team sich gegenseitig anzustacheln oder zu unterstützen. Ich konnte in dieser Zeit rund 360 Stunden eintragen. Die Punkte, obwohl massgebend für die Rangierung, waren mir eigentlich egal. Mit diesen 360 Stunden schafft man es übrigens nicht unter die Top zu kommen! Für die Top Ten musste man übrigens pro Tag ca. 3 Stunden trainieren. (Ohne Ruhetag). Es gab Teilnehmer, besonders zu Beginn und am Schluss des Winterpokals, die locker mal eine Woche jeden Tag mehr als 10 Stunden unterwegs waren. Oder Skitourengehen und Skifahren wurde selbstverständlich unter Skilanglauf eingetragen. (Gibt mehr Punkte als die Alternative Sportarten). Aber eigentlich ist es vollkommen egal. Wer das braucht soll sich ruhig selbst bescheissen. Unsere „Alpen-Oldie-Junior-Team war unterschiedlich unterwegs. Die einen viel, andere weniger bis hin zu kaum erwähnenswert (eigentlich gar nicht). So oder so, bei mir hinterlässt der Winterpokal einen zwiespältigen Eindruck und ich werde im kommenden Jahr, sprich Wintersaison, höchstens noch „zuschauen“. Motto: Verarschen kann ich mich auch alleine 😉
Der kleine Unterschied…

Am Montag bin ich bei meinem MTB-Training förmlich geflogen. Es ist dieses Gefühl wo alles leicht geht, die Beine drehen locker, die Steigung macht Spass und man könnte „ewig“ weiter fahren. Fazit: man nennt es wohl „in Form sein“. Gestern die (fast) gleiche Strecke aber in den Steigungen musste ich kämpfen, die Beine schmerzten und ich war froh als ich meine Trainingsrunde beenden durfte. In ein Rennen wäre ich froh gewesen einfach ins Ziel zu kommen. Fazit: die Form war zwar da aber… Was machte den Unterschied? Am Montag war ich locker, hatte gut und genug geschlafen, gut und richtig gegessen, kein Stress und Lust aufs biken. Gestern war ich müde, zuwenig Schlaf, viel zu tun und unterwegs (280 Auto-km) wenig Zeit und zu essen gab es auch nur „zwischendurch“ und auf die schnelle. Kleine Dinge eigentlich, aber spürbare Wirkung…
