Heute ist offizieller, Kalendarischer, Herbstanfang. Für mich eigentlich immer die Jahreszeit fürs lockere Biken und Touren. (So richtig mit Rucksack usw.) Mein bevorzugtes Revier verlege ich dann öfters auf die andere Seite des Lötschbergs ins Wallis. Schon fast Tradition hat die Tour auf den Gornergrat. Also mit der Bahn hoch bis zum Gornergrat und dann einer der perfekten Downhills nach Zermatt nutzen. (Vielleicht auch eine zweite Bergfahrt und eine andere Strecke nutzen). Zum Schluss dann die gemütliche Tour von Zermatt retour nach Visp. Oder das Binntal, oder Obergoms oder… Was für mich im Herbst, wann immer möglich, auch dazu gehört ist eine Tour von Bad Ragaz nach Bad Ragaz. Zwischendrin liegt der Kunkelspass mit einer herrlichen Abfahrt, man kann es richtig krachen lassen, nach Tamins (Gleich nebenan kocht einer der besten Köche der Schweiz;). Anschliessend im Thermalbad entspannen. Erfreulich sind auch die Wetteraussichten. Bei uns hat sich ein richtig stabiles Hoch „eingenistet“. Selbstverständlich wird auch noch trainiert. (Es gibt da noch zwei Events im Oktober). Das aber vorwiegend auf dem Rennrad in den heimischen Gefilden. Wer sich jetzt schon zum „rollen“ und „spinnen“ in den „Keller“ zurückzieht, nur weil es ein paar Grad kühler ist, verpasst echt etwas.
Kategorie: Training
Lauftraining am 15.09.11 – 5 km 00:31 h.
Laufen am 15.09.11 – 5 km 00:31 h. Marker ===== 1. 05:32:55; 0:05:13; 1,02 km 2. 05… Ich habe es einfach gemacht und nicht mehr. Meine Motivation war gering bis nicht vorhanden. Trotzem ist eine valable Zeit dabei herausgekommen. Begleitet wurde ich heute von: „Zufällige Titel“. Jesses was sich da so alles auf meinem iPod angesammelt hat. z.B. Hubert von Goisern….
Lauftraining am 14.09.11 – 6 km 00:30 h.
Laufen am 14.09.11 – 6 km 00:30 h. Marker ===== 1. 05:24:02; 0:05:44; 0,99 km 2. 08… Heute war es hart die „Komfortzone“, Bett, Bad, Küche, Kaffeemaschine zu verlassen. Dwight Yoakam hat mitgelitten ähhh gesungen..
Richtung Saisonabschluss…
Eine lange Saison neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Es stehen zwar noch einige Events in der Agenda, trotzdem ist die Saison für viele, mehr oder weniger erfolgreich, bereits abgehakt. Eine kurze Bilanz und fertig ist’s. Was oftmals gleich anschliessend folgt sind Ankündigungen, Zielsetzungen und Absichtserklärungen für die folgende Saison. Im 2012 soll alles besser werden, länger, konsequenter und besser trainieren usw. Selbstverständlich will man letztendlich auch in den Wettkämpfen schneller und besser sein. (Zumindest besser als „Walter von nebenan“ 😉
Was fast nie gemacht wird ist eine Saisonanalyse: Niemand liebt es Misserfolge nochmals „aufzuwärmen“. Muss man auch nicht unbedingt. Es reicht wenn man sie mit den Erfolgen vergleicht. Was war da besser oder anders, was habe ich da erreicht und was hier nicht? Wie habe ich mich hier vorbereitet, oder was dort unterlassen?
„Beliebteste“ Misserfolgserklärung: ist bei Hobbyfahrern der Materialsektor: Wenn ich hier keinen Platten gehabt hätte, ja dann.., der Kettenklemmer dort hat mich aus dem Rhythmus geworfen sonst wäre ich usw. Häufigste Panne sind platte Reifen. Wundert mich nicht. Man kann, selbst im Rennen, Materialschonend fahren oder eben nicht. Wenn ich konsequent mein Gerät über jeden Stein, Schwelle oder Loch prügle, knallt es irgendwann unweigerlich. Wenn ich bei Abfahrten passiv wie ein Sack, möglichst meiner Vario-Sattelstütze vertrauend auf dem Bike sitze statt aktiv zu fahren, kommt der Speichenbruch oder „Schleicher“ am Hinterrad früher oder später bestimmt… ¨Mein Fazit: Lieber 5 Sekunden langsamer fahren als 3 Minuten Panne beheben, und einige Stunden in die Fahrtechnik investieren.
Bei Stürzen: sind viele nie selbst schuld. „Ja wenn der (Sorry) Arsch das Loch zumacht, da war nichts zu machen, da lag einer vor mir usw..“ Auch da heisst es: Sich selber bei der Nase nehmen, aktiv, aufmerksam, vorausschauend und denkend fahren. Dazu konsequent, regelmässig und das ganze Jahr, an der Fahrtechnik arbeiten. Meine persönliches Fazit: Ich bin immer selber schuld!
Training: Man sollte sein Training immer wieder überprüfen und hinterfragen. Trainiere ich richtig? Wo sind meine Stärken wo muss ich mich verbessern, was muss ich ändern. Was gibt es an neuen Erkenntnissen oder neuen Methodiken? Mein Fazit: Qualität kommt vor Quantität! „Stundenorgien“ auf dem Ergometer sind in etwa so spannend wie Windsurfen in der Badewanne und auch nicht wesentlich effizienter. Krafttraining wird bei den „Zweiradathleten“ noch immer völlig unterschätzt. (z.B. das Thema Rumpfstabilität). Mein persönliches Fazit: Ich habe für die Saison 2012 einen neuen Trainer mit neuen Trainingsmethoden evaluiert.
Planung: Meistens wird erst mal geplant und geträumt, manchmal auch umgekehrt oder nur geträumt, ohne genau abzuklären respektive zu informieren was da auf einen zukommen könnte. Mein Fazit: Zuerst mal eine Ehrliche und unfassende Work-Life-Balance- Analyse machen. Wie viel kann ich der Familie und dem Job an sportlichen Aktivitäten „zumuten“? Gibt es noch andere wichtige Dinge in meinem Leben? Wie hoch ist mein Budget an Zeit und auch Materiell. Wie reagiert mein Umfeld auf meine Ambitionen. Was ist der Plan B…
Eigentlich alles ganz logisch und nachvollziehbar. Man muss es nur noch tun 😉
Lauftraining am 12.09.11 – 5 km 00:31 h.
Laufen am 12.09.11 – 5 km 00:31 h. Marker ===== 1. 05:24:12; 0:06:40; 1,01 km 2. 05… Start bei Vollmond? in einen langen Arbeitstag. Ich habe Delbert Mc Clinton mitgenommen.
