Abwechslung…

Die vergangenen Tage verbrachte ich in Graubünden, genauer gesagt in der Surselva (Flims-Laax-Falera). Fazit: Gut trainiert und viele Stunden auf dem Bike und vier Laufeinheiten gab es dazu. Die Möglichkeiten zum Biken in dieser Region sind fast unendlich. Schade ist nur, dass praktisch überall,  bis auf 1‘800m, sämtliche Weg (zu) gut ausgebaut sind. Teilweise führen asphaltierte Strassen und Strässchen auf Höhen von 1‘600m und mehr. Verständlich da Ortschaften wie Siat bereits auf  fast 1‘400m liegen. Weiterlesen „Abwechslung…“

Alltag halt…

Heute werde ich am Vormittag erst mal laufen und am Nachmittag eine Trainingsrunde auf dem Bike einlegen. Die beiden vergangenen Tage waren erstmal mit Büroalltag ausgelastet. Heute gibt es statt lästigen Schreibkram, Trainings mit Kunden. Das macht definitiv mehr Spass. Ab morgen bin ich dann auf den Trainingstrail von Nino Schurter rund um Flims (Graubünden) tätig. Auch beim Wetter ist der April-Alltag zurückgekehrt. Kühl und wieder Schnee bis fast auf 1000m. Wenigsten scheint schon wieder die Sonne. Eigentlich völlig normal für einen April. Die sommerlichen Temperaturen in den vergangenen Tagen haben uns das vergessen lassen. Aus „kurz-kurz“ wird wieder „lang-lang“ und der Natur tun diese Temperaturen sicher gut. Von mir aus dürfte sogar noch eine tüchtige Runde Regen folgen. Vorteil: Ich bin mir sicher dass bei diesem Wetter die Rudel der Schönwetterbiker auf den Trails sofort wieder klein, sehr klein werden…

Paris-Roubaix 2011…

Ich habe mir gestern Abend und heute Vormittag die Aufzeichnung von Paris-Roubaix angesehen. Die letzten 100 km in voller Länge. Ein ganz grosses Kompliment an die 6 Schweizer. (Selbstverständlich auch an den Sieger).  Die Schweizer Radsportler haben das Rennen mit geprägt und sind letztendlich mit in den Rängen 2, 4, 17, 37, 96 und 107  alle in Roubaix angekommen. Kompliment! Nebst der erneuten Galavorstellung von Fabian Cancellara waren es Martin Elmiger und Gregory Rast die aufgefallen sind. Nicht aufgefallen aber bestimmt nicht abgefallen sind die als Helfer gestarteten Michi Schär, Simon Zahner und Michael Baer. Genervt hat mich das Verhalten von Thor Hushovd  und Allessandro Ballan. Stest bereit sich im Lehnstuhl von Cacellara an die Spitze fahren zu lassen, nie selber etwas versuchen oder angreifen, ist einfach die falsche Taktik. So besehen wundert es nicht dass gerade diese beiden Herren eine durchzogene, im Fall von Weltmeister Hushovd, sogar eine verkorkste Frühjahrsbilanz haben. Für Allesandro Ballan könnte auf Grund des drohenden Verfahrens wegen Blutdoping die Saison schon bald zu Ende sein.  Am kommenden Weekend können beide diese Bilanz aufpolieren, es sei denn sie gehen erneut an den Start um nicht zu verlieren…

Weniger Km…

Wenig Radkilometer dafür viele zu Fuss. So das Credo in den vergangenen Tagen. Da der Sommer in diesem Jahr anscheinend bereits im April losgeht, nutzte ich die Gelegenheit zu einigen Touren in den CH-Alpen. Schnee gab es ja auch nicht in rauen Mengen, trotzdem oder gerade deswegen, sind die Schneeprofile ungünstig. Klartext: Lawinengefahr. Also Vorsicht. Ich konnte in der letzten Woche bereits bis zu Mittelstation der Niesenbahn laufen, man nennt das jetzt ja Trailrunning, oder auch bis fast auf Stockhorn. Umkehr kurz nach der Mittelstation wegen der o.e. Schneesituation. Interessanterweise fahre ich, je mehr ich laufe oder „Skitoure“, immer besser Rad. Irgendwie tut es gut, respektive es bringt mir momentan anscheinend mehr, als Km hobeln ohne Ende. Wobei mir bewusst ist dass ich für diese Schnee- und Trailaktivitäten, im Gegensatz zu den meisten anderen, eine ideale Wohnlage habe. Am Vormittag Skifahren und am Nachmittag Rennrad, in kurz/kurz, ist möglich. Fazit: Ich habe es gut und weiss das zu schätzen 😉

Vive la France…

Während sich meine Kollegen an diesem Weekend meistens auf 2 Rädern unterwegs waren, habe ich mich in den Schnee nach Savoyen zurückgezogen,  und dort mal eine andere Herausforderung angenommen. Triathlon! Laufen 7km, Biken 19km und zuletzt Skitourengehen. Dabei wurden  2’550hm „vernichtet“. Meine „Frühform“ übrigens auch. Fazit: Unglaublich hart und ganz speziell war der Skitourenteil. Im Vergleich dazu, wird aus manchem Bike-Marathon ein „Marathönchen“. Intensiv und wahnsinnig schön war auch die Kollegialität unter den TeilnemernInnen. Da wurde geholfen und angefeuert egal ob es Konkurrent oder Freund war. So schön dass ich nächste Woche gleich nochmals auf die Touren-Rennski gehe. So es denn das Wetter zulässt. Heute war erst mal Massge und ein ausgiebiger Bürotag angesagt. Vor allem das Thema Rechnungen schreiben hatte es mir angetan 😉