Die Details 02…

Details 2Bei meinem letzten Beitrag habe ich über Details rund um meine Vorbereitungen und beim Material geschrieben. Dazu möchte ich noch nachreichen dass speziell das Thema Material aus meiner Sicht vielfach überbewertet ist/wird. Ich amüsiere mich köstlich wenn über 100g Gewichtsreduktion euphorisch gejubelt wird, während die „Wampe“ mit +5000g über dem Lenker wabbelt… (Das einzige was wirklich leichter wird ist der Geldbeutel)

Ich habe in den vergangenen Monaten meine Ernährung zwar nicht umgestellt aber optimiert. Details eben. Vor allem habe ich die Kohlehydrate reduziert oder teilweise ganz eliminiert. Kohlenhydrate sind ja im Prinzip nichts anderes als “Zucker“ (Saccharide) und unterteilen sich in Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzucker. Der Einfachzucker Glukose ist quasi die Universalwährung des Körpers. Ist der akute Energiebedarf gedeckt, werden die körpereigenen Kohlehydratspeicher (Glykogen) in de verfügbar, wandelt der Körper den Zucker unter Einfluss von Insulin in Fett um! Gleichzeitig ist die Fettverbrennung im gehemmt. Soweit die Theorie. Meine Praxis ist dass ich wann immer möglich am Abend auf Kohlehydrate verzichte und meinen Kohlehydrate Bedarf dem Trainingsplan anpasse. Z.B. braucht es an einem Ruhetag keine Kohlehydrate ausser denen, die sich sowieso (versteckt) in Nahrungsmitteln finden. Usw. und so fort. Man könnte dieses Thema wohl endlos fortsetzen. (Und es wurde/wird auch genügend darüber geschrieben) Schmunzeln muss ich immer wegen den „Bierbilder danach“. Selbstverständlich immer Alkoholfrei und nur eines… 😉 (Selbst 0,5l Alkoholfrei bedeuten ca +0,5 Std Training)

Intensiviert habe ich auch das Krafttraining. 2016 sind es in der Zwischenzeit ca. 90 Trainings, meistens in Form eines Circuit- Trainings von ca 45-60 Minuten, geworden. Fazit: Nur positiv. Keine Rückenschmerzen oder Probleme im Schulter und Nackenbereich. und zudem kann ich auch problemlos grösser Gänge länger in Schwung halten oder „durchdrücken“. Bei der neuen Technik mit einem Kettenblatt vorne nicht ganz unwichtig.

Fazit: Zwar kleine Details aber alles zusammen ergaben beachtliche Vorteile. Wobei ich nicht darauf aus bin meine Leistungen zu steigern. Mir reicht es völlig diese mit 67 Jahren einfach zu halten. Ohne zusätzliche Anstrengungen geht das nicht. Es lohnt sich und macht erst noch Spass!

Der Belohnungsaufschub… (2Peak.com)

2PK_Logo_Pos_HTT_CMYK_small + Ausgangslage: Gesundes Ess- und Bewegungsverhalten ist definitiv anstrengend. Gar keine Frage. Heute auf etwas Leckeres zu verzichten, um erst viel später durch ein verbessertes Gewicht belohnt zu werden, ist mühsam. Aber Verzicht heute alleine reicht nicht. Das Mühsal muss viele Tage wiederholt werden und nachhaltig ist es erst dann, wenn die Lebensgewohnheiten verändert worden sind, also eine einschneidende Sache. Und bei Rückfall droht der Verlust des ganzen „Einsatzes“. Analog verhält es sich mit der Bewegung, welche genauso wichtig für die Fitness ist und entsprechend auch in den neuen nachhaltigen Lifestyle einbezogen werden muss. Sport ist anstrengend, denn es bedingt den berühmt berüchtigten „inneren Schweinehund“ zu überwinden. Auch dies wiederum nicht nur heute sondern regelmässig. Erst wer dies über längere Zeit tut, erntet die Früchte mit einer höheren Fitness.

Weiterlesen „Der Belohnungsaufschub… (2Peak.com)“

Gewichtiges….

SpaghettiRadfahrer und das Gewicht ist wohl eine „never ending Story“. Das Dilemma Essen macht Spass, sollte es zumindest, und Kalorien zählen definitiv nicht. Trotzdem, wer mehr „tankt“ als „verbrennt“ hat als Radfahrer früher oder später ein Problem. Ganz bestimmt bei der nächsten mehrprozentigen Steigung. Dieser Kampf um Kilos kann manchmal frustrierend sein. Ist bei mir auch so. Wenn es nicht Einladungen Feiern, Partys, Familienfeste oder Geschäftsapéros- Essen sind, so erwischt es mich an Feiertagen oder vor allem beim einkaufen im Supermarkt. Überall gibt es feines zum Essen, dutzende von Köstlichkeiten, einladende Buffets –  natürlich auch reichlich Süssigkeiten Backwaren und Alkohol. Wie soll man da auf die Dauer widerstehen. Geht (leider) nicht immer.

Gute Strategien, um die «Fettfallen» bei solchen Gelegenheiten zu umgehen sind gefragt. Sicher hilft ausgedehntes und regelmässiges Training. Wenn ich dazu meine Nahrungszufuhr strikt kontrolliere sprich notiere (Passende Tools/Apps gibt es zuhauf) klappt es eigentlich immer. Bei mir schärft dieses aufschreiben/eintragen unweigerlich das Bewusstsein rund um die Nahrungsaufnahme. Die Tabellen sind so unerbittlich dass es mir leicht fällt einen Kuchen allein deswegen stehen zu lassen um nicht noch 30 Minuten länger im Regen unterwegs zu sein. Anders rum für einen Teller Pommes eine Stunde biken…

Ich mag auch gerne mal ein paar Chips oder Apérogebäck. Blöd ist, mal damit angefangen gibt es kein halten bis die Tüte leer ist. Also am besten keine im Haus. Auch gönne ich mir ab und zu, 1x pro Woche, gerne ein Glas Wein meistens bleibe ich aber bei Wasser. Ganz besonders nach den Trainings. Ich muss immer schmunzeln wenn ich entsprechende Bilder oder Theorien um rund um das „Sportlergetränk“ Bier höre oder lese. Ganz einfache Rechnung: 100ml Hefeweizen alkoholfrei enthalten 50 Kalorien. Mein Kalorienbedarf bei einem Bürotag liegt bei ca. 1‘600 Kalorien. Noch Fragen…

Gesundes Essen ist ganz einfach. Oder auch nicht. Es ist nun mal so dass das zubereiten, inklusive Beschaffung von gesundem Essen Zeit „kostet“. Gemüse oder Salate müssen vor und zubereitet werden, Fisch und Fleisch genau so, und wenn es dazu noch einen frischen Fruchtsalat geben sollte wird es für den Hobbysportler nebst Job und sozialem Leben ab und zu eng aber es macht auch Spass. Zum Glück darf ich den Kochlöffel ab und zu an meinen Schatz weiter geben 🙂

Mein Rezept: Immer wieder mal  Genuss- Tage ohne Kalorien zählen einschalten und mir das eine oder andere gönnen was ich sonst bleiben lasse. (z.B. Pizzeria Paparazzi 😉 Für mich ist es auch hilfreich wenn ich die Esserei mit meinem Terminplan abstimme. Gibt es Termine wo ein Essen mit eingeplant ist trete ich vorher etwas kürzer, lasse das Frühstück weitgehend weg oder ersetze es mit Früchten. Den Apéro weg lassen oder einfach nur Wasser nehmen, nimmt einem heutzutage niemand mehr übel, und den Wein vorwiegend zum Anstossen. Getrunken wird Wasser. Statt Dessert einen Espresso und schon hat man an Kalorien gespart ohne sich wirklich weh zu tun.  Was habe ich am Anfang geschrieben: eine „never ending Story“ 🙂

Ich habe Hunger!

foodpornIch sitze da im Büro und habe Kohldampf und noch eine Sitzung und eine Trainingseinheit vor mir. Statt futtern, hat eh nichts da, schreibe ich mir den Hunger von der Seele oder vielleicht ist es auch der Magen…

Zu kaum einem anderen Thema gibt es ähnlich viel Literatur in Form von Sachbüchern, Ratgebern, Rezeptbücher (National, Regional, Saisonal) und zu guter letzt all die Kulinarischen Ausrichtungen oder Glaubensbekenntnissen welche in regelmässigen Abständen neue Favoriten kreieren. (Aktuell z.B. das Überthema: „Vegan“) Das Thema Diät verweigere ich. Da es bestimmt tausende von Büchern und hunderte von Zeitschriften braucht es keine weiteren Input’s und schon gar nicht von mir. Mein Fazit zum Thema Diät: Bringt nichts, kann nichts kostet nur! Witzig und informativ zum Thema Diät, finde ich das Buch von Dr. rer. nat. Anja Dostert: „Die verrückte Geschichte der Diät“ Da wird nichts ausgelassen, bis hin zur Sprengstoffdiät, ich habe mich gekugelt vor lachen, was es an Diäten gab oder gibt. Köstlich und irgendwie auch tragisch.

Persönlich brauche ich keine spezifische Sport- Ernährung. Ich versuche mich generell so ausgewogen und so frisch wie möglich zu ernähren. Das beginnt mit einem Frühstück, konventionell mit Kaffee, Brot Butter, Honig und etwas Käse ohne weitere Besonderheiten, Mittagessen mit Kohlehydraten und einem Abendessen mit möglichst grossem Eiweissanteil und wenig Kohlehydraten. Dazwischen je nach Belastung, gar nichts oder allenfalls ein Stück Brot, eine Banane oder ein Apfel manchmal auch ein Stück Kuchen.. Als Getränk tagsüber eigentlich nur Wasser und (Suchtverhalten;) Kaffee. Ab und zu Apfelschorle (sehr verdünnt) und Alkoholfreies Bier. Selten aber wenn nur der beste vom besten, etwas Rotwein.

Ich bin kein Vegetarier und schon gar nicht Veganer. Fleisch konsumiere ich maximal 1-2x pro Woche und nur von unserer einheimischen Dorfmetzgerei welche fast ausschliesslich Regionale Proudukte anbietet. (US-Beef hat’s auch). Gemüse ist immer ein Thema genau so wie Kartoffeln, Reis und eben Teigwaren. Bevorzugter Kohlehydrate- Lieferant sind eindeutig Kartoffeln. Was ich definitiv weglasse sind Soya-Produkte oder diese ganzen Veganen „Spezialitäten“. Essen muss mir schmecken und solche Lebensmittel finde ich, geschmacklich besehen, gelinde gesagt scheusslich. Lieber keine Wurst, als so ein eine Bohnenmasse in Kunststoff eingehüllt. Ich mag auch keine gemahlenen Nüsse mit Käsearoma als Parmesan- Ersatz auf der Pizza…

Selbstverständlich sündige (Geniesse) ich in regelmässigen Abständen. Ich mag Eis, Kuchen oder auch mal ein Cordon bleu, ganz zu schweigen von einer „Pizza Tonno“ . Bei mir zuhause steht meistens auch ein RedBull rum und mein Weinkeller ist gut assortiert. Für mich spielt es aber immer eine Rolle in welcher Vorbereitungsphase ich mich gerade befinde. Je näher der Event umso leichter fällt der Verzicht auf den Genuss. Bei mehrtägigen Events geht es aus meiner Sicht nicht ohne Plan, wo auch die Vor- während und unmittelbar nach dem Wettkampf- Ernährung mit einbezogen werden muss. (Wäre ein eigens Thema). Manchmal muss ich auch improvisieren da zum kochen keine Zeit ist und ich im Büro sitze mit einer Auswahl zwischen Schinken, Wurst oder Käsebrot. Fazit: Käsebrot und ein Apfelschorle muss auch mal genügen.

Fürs Training nehme ich meistens nur Wasser mit, bei sehr langen Einheiten auch mal etwas Isotonisches, und für alle (Not) Fälle einen Riegel oder Gel. In der Schweiz haben wir das Privileg dass ich meine Wasserflasche praktisch an jedem Dorfbrunnen nachfüllen kann. Wichtige ist dass ich vor dem Training genügend getrunken habe. Nach dem Training ist vor dem Training. Daher sofort und raschmöglichst einen Recovery- Drink/Riegel oder eine Banane oder z.B. Müesli oder wenn bereit, danke ans Betreuerteam, etwas frisch zubereitete Pasta. Was ich nie mache ist diese elendigliche „IchhabeesmirverdientBierSauferei“ nach einer Trainingseinheit. Da wird 5 Stunden trainiert und mit einem, meist zwei grossen Hefe-Weizen oder ähnlichem, der ganze Trainingseffekt im wahrsten Sinne des Wortes weggesoffen. Wenn es denn schon Bier sein muss, ohne Alkohol und erst zum Abendessen!  So jetzt freue ich mich dass es in wenigen Stunden was zu essen gibt 😉

Dynamit-Diät

Unglaublich aber wahr! Leute ich bin so was von gespannt was da noch kommt! Allein der Versuch eine Übersicht über den „Diätwahn“ zu gewinnen ist es wert dran zu bleiben. Obwohl es vermutlich einer Sisyphusarbeit gleichkommt. Respekt und viel Erfolg für den Versuch!