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Ich habe Hunger!


foodpornIch sitze da im Büro und habe Kohldampf und noch eine Sitzung und eine Trainingseinheit vor mir. Statt futtern, hat eh nichts da, schreibe ich mir den Hunger von der Seele oder vielleicht ist es auch der Magen…

Zu kaum einem anderen Thema gibt es ähnlich viel Literatur in Form von Sachbüchern, Ratgebern, Rezeptbücher (National, Regional, Saisonal) und zu guter letzt all die Kulinarischen Ausrichtungen oder Glaubensbekenntnissen welche in regelmässigen Abständen neue Favoriten kreieren. (Aktuell z.B. das Überthema: „Vegan“) Das Thema Diät verweigere ich. Da es bestimmt tausende von Büchern und hunderte von Zeitschriften braucht es keine weiteren Input’s und schon gar nicht von mir. Mein Fazit zum Thema Diät: Bringt nichts, kann nichts kostet nur! Witzig und informativ zum Thema Diät, finde ich das Buch von Dr. rer. nat. Anja Dostert: „Die verrückte Geschichte der Diät“ Da wird nichts ausgelassen, bis hin zur Sprengstoffdiät, ich habe mich gekugelt vor lachen, was es an Diäten gab oder gibt. Köstlich und irgendwie auch tragisch.

Persönlich brauche ich keine spezifische Sport- Ernährung. Ich versuche mich generell so ausgewogen und so frisch wie möglich zu ernähren. Das beginnt mit einem Frühstück, konventionell mit Kaffee, Brot Butter, Honig und etwas Käse ohne weitere Besonderheiten, Mittagessen mit Kohlehydraten und einem Abendessen mit möglichst grossem Eiweissanteil und wenig Kohlehydraten. Dazwischen je nach Belastung, gar nichts oder allenfalls ein Stück Brot, eine Banane oder ein Apfel manchmal auch ein Stück Kuchen.. Als Getränk tagsüber eigentlich nur Wasser und (Suchtverhalten;) Kaffee. Ab und zu Apfelschorle (sehr verdünnt) und Alkoholfreies Bier. Selten aber wenn nur der beste vom besten, etwas Rotwein.

Ich bin kein Vegetarier und schon gar nicht Veganer. Fleisch konsumiere ich maximal 1-2x pro Woche und nur von unserer einheimischen Dorfmetzgerei welche fast ausschliesslich Regionale Proudukte anbietet. (US-Beef hat’s auch). Gemüse ist immer ein Thema genau so wie Kartoffeln, Reis und eben Teigwaren. Bevorzugter Kohlehydrate- Lieferant sind eindeutig Kartoffeln. Was ich definitiv weglasse sind Soya-Produkte oder diese ganzen Veganen „Spezialitäten“. Essen muss mir schmecken und solche Lebensmittel finde ich, geschmacklich besehen, gelinde gesagt scheusslich. Lieber keine Wurst, als so ein eine Bohnenmasse in Kunststoff eingehüllt. Ich mag auch keine gemahlenen Nüsse mit Käsearoma als Parmesan- Ersatz auf der Pizza…

Selbstverständlich sündige (Geniesse) ich in regelmässigen Abständen. Ich mag Eis, Kuchen oder auch mal ein Cordon bleu, ganz zu schweigen von einer „Pizza Tonno“ . Bei mir zuhause steht meistens auch ein RedBull rum und mein Weinkeller ist gut assortiert. Für mich spielt es aber immer eine Rolle in welcher Vorbereitungsphase ich mich gerade befinde. Je näher der Event umso leichter fällt der Verzicht auf den Genuss. Bei mehrtägigen Events geht es aus meiner Sicht nicht ohne Plan, wo auch die Vor- während und unmittelbar nach dem Wettkampf- Ernährung mit einbezogen werden muss. (Wäre ein eigens Thema). Manchmal muss ich auch improvisieren da zum kochen keine Zeit ist und ich im Büro sitze mit einer Auswahl zwischen Schinken, Wurst oder Käsebrot. Fazit: Käsebrot und ein Apfelschorle muss auch mal genügen.

Fürs Training nehme ich meistens nur Wasser mit, bei sehr langen Einheiten auch mal etwas Isotonisches, und für alle (Not) Fälle einen Riegel oder Gel. In der Schweiz haben wir das Privileg dass ich meine Wasserflasche praktisch an jedem Dorfbrunnen nachfüllen kann. Wichtige ist dass ich vor dem Training genügend getrunken habe. Nach dem Training ist vor dem Training. Daher sofort und raschmöglichst einen Recovery- Drink/Riegel oder eine Banane oder z.B. Müesli oder wenn bereit, danke ans Betreuerteam, etwas frisch zubereitete Pasta. Was ich nie mache ist diese elendigliche „IchhabeesmirverdientBierSauferei“ nach einer Trainingseinheit. Da wird 5 Stunden trainiert und mit einem, meist zwei grossen Hefe-Weizen oder ähnlichem, der ganze Trainingseffekt im wahrsten Sinne des Wortes weggesoffen. Wenn es denn schon Bier sein muss, ohne Alkohol und erst zum Abendessen!  So jetzt freue ich mich dass es in wenigen Stunden was zu essen gibt 😉

  1. stefanbzdok #

    Wieder sehr schön und ein wenig mit Witz geschrieben. Die besagten Dorfbrunnen gibt es bei uns leider nicht so häufig, da heißt es meist irgendwo Fragen und teils eine dumme Antwort bekommen.
    Vegan ist für mich auch nichts allerdings passe ich mich der Einfachheit für Lisa seit einem halben Jahr an. Lisa lässt ja zu 98% wegen ihrer Gesundheit das Fleisch weg aber groß stört mich das nicht da ich zwischendurch immer mal Fleisch esse. Was dadurch allerdings mehr geworden ist, ist vernünftiger Fisch.
    Über die Ernährung hattest du auch schon mal was im Wadiki-Report geschrieben, das war auch sehr interessant.

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    22. Oktober 2013
    • Meine Frau ist zu fast 100% Vegetarier. Uns stört das ebenfalls nicht. Warum auch jede(r) so wie er es mag. Allerdings gebe ich zu dass es bei mir im Verlauf der Jahre auch weniger geworden ist. Was mir komplett gegen den Strich geht sind diese Militanten Besserwisser-Veganer und ihre (Sorry) beschissenen Theorien. Die können diesen hochgelobten Bohnenkäse (Soja) so lange beschwatzen und lobhudeln wie sie mögen. Es schmeckt definitiv nicht. Oder auch so Kombinationen wie Blumenkohl mit Apfelcurry usw. Blumenkohl ist Blumenkohl Apfel bleibt Apfel ich will das Original. Also dann uns einen guten Appetit 😉

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      22. Oktober 2013

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