Woche 6 … (Hoch’s und Tief’s)

…prägten diese Woche. Ich hatte sehr gute Tage aber auch einige voller Zweifel und wenig Motivation. Am Montag war ich wie üblich laufen und am Nachmittag wurde ich (wir) kulinarisch so richtig verwöhnt. Salata- Grilladen und vieles mehr.

Der Brienzersee und das Haslital bestimmten meinen Dienstag. Sehr gute Beine und tolles Wetter ergaben insgesamt ein sehr gutes Training. Zum geplanten laufen konnte ich mich jedoch nicht aufraffen 😦 Nichts ging mehr…

Neuer Versuch am Mittwoch. Wiederum ein gutes Ausdauertraining auf dem Gravelbike. Etwas viel Wind. Warum der praktisch nie von hinten kommt wissen die Götter… Wenigstens schaffte ich es heute noch an meiner Beweglichkeit zu arbeiten…. (Auch die ist suboptimal)

Ab jetzt war die Woche praktisch gelaufen. Am Donnerstag Laufen und Athletiktraining, am Freitag ein kurzes aber gutes MTB- Training, Fokus Technik, und tja was ich Samstag und Sonntag trainierte war keum der Rede wert. Müde ausgelaugt und unmotiviert trabte ich vor mich hin…

Fazit: rund 60 Tage vor dem Saisonhöhepunkt nicht gerade das was ich mir vorgestellt habe…

Motivieren durch Wertschätzung: Gelingt es Ihnen nicht, Ihr Team ...

 

 

Weiter gehts …

Es ist schon eine verrückte Zeit und sie wird wohl noch länger andauern. Nicht so krass wie die letzten Wochen mit Lockdown, wir haben es selbst in der Hand, trotzdem mit Einschränkungen und Anpassungen. Kein Grund zum jammern und schon gar nicht wer wie ich gesund und munter ist. Also halte ich mich an die Empfehlungen und passe mich an. Anpassen muss ich, wie alle,  meine Saison 2020. Das nachdem mal alle Termine Juni und Juli abgesagt werden mussten. Für den August gibt es noch viele Fragezeichen aber wenigstens keimt etwas Hoffnung für den Herbst auf. Heute in genau 99 Tagen, am 19. September soll im Unterengadin (Scuol) der Nationalpark- Bikemarathon statt finden. Zwar auf einer Ersatzstrecke was definitiv keine Rolle spielt. Selbstverständlich werde ich, wenn gesund,  auch in diesem Jahr teilnehmen. Ich freue mich jetzt schon und mein Fokus liegt nun erst mal auf eben diesem 19. September. Trainingsplanung steht und mit der Erfahrung von X Jahren Rennsport wird das sicher gelingen 😉

Auf geht’s …

In genau 101 Tagen wird zum 19. Nationalpark-Bike-Marathon gestartet. Zwar nicht auf der Original- Strecke da dieses grenzüberschreitend via Italien verläuft, sondern auf einer Ersatz- Strecke im Engadin. Diese hat es aber auch in sich und ist mit 107km und 2’771hm ein mehr als würdiger Ersatz. Von der eh grossartigen Landschaft im Unterengadin mal abgesehen. Jetzt hoffe ich das die Organisatoren für ihren Einsatz und ihre Anstrengungen auch belohnt werden und das Rennen tatsächlich durchgeführt werden kann. 2020 ist ja wie uns die vergangenen Wochen gezeigt haben irgendwie alles möglich… Vielleicht auch ein toller Bike-Marathon im Engadin. Ich bin, wenn gesund, auf jeden Fall mit dabei! Später mehr…

Abgesagt…

Es war zu erwarten und trotzdem … Meine erste Saisonhälfte ist ist somit erledigt. Ich habe volles Verständnis für diese Entscheidungen und trotzdem stimmt es mich traurig. Auch wenn ich Sport nicht unbedingt nur wegen den Wettkämpfen bestreite, sind diese jedoch für mich Motivation regelmässig konsequent Sport zu treiben und mir macht es zudem Spass meine persönlichen Grenzen immer wieder neu auszuloten. Ein kleine Hoffnung bleibt ja noch für die zweite Saisonhälfte im August und September. Und sonst? Gesund bleiben und abwarten was die Zukunft bringen wird … (Und ich mache jetzt erst mal Pause)

Materialschlacht …

Am vergangenen Weekend herrschte wahrlich Frühlingswetter. Da ich an einer sehr beliebten (Trainings) Route (Steigung) wohne kann ich praktisch vom Wohnzimmer aus eine regelrechte „Materialshow“ (-Schlacht) live mitverfolgen. Jedes Jahr meistens dasselbe Bild, wenn die Weihnachtsgeschenke, Statussymbole und guten Vorsätze die ersten grösseren Runde drehen. Viel Carbon, edle Komponenten, tolle Designs einfach alles was der Markt so zu bieten hat. Uns das ist ja nicht gerade wenig. Neu ist in diesem Jahr dass bei den Rennrädern die Scheibenbremsen die herkömmlichen Felgenbremsen eingeholt wenn nicht gar überholt haben. Wobei da nach wie vor ein „Glaubenskrieg“ tobt. Aus dem ich mich konsequent raus halte! (Ich fahre sowohl als auch und mein Fazit: beide bremsen hervorragend… 😉 Was sich nicht geändert hat ist die Tatsache das bei der Technologie (Sprich Fahrrad) um jedes Gramm gekämpft wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Handelsgütern heisst hier weniger Gewicht gleich höherer Preis. Man blättert für ein paar 100g weniger, gerne mal ein paar 100er mehr auf den Tisch. Etliche könnten zwar einen viel besseren Deal machen. Statt um Gramm’s beim Material zu kämpfen könnten sie ganze Kilos an (Eigen-) Gewicht reduzieren. Und nebenbei, nebst besserer Form, viel Geld sparen. Mal ehrlich Leute, so ein Trek Madone (Beispiel!) mit einem 95-100 kg Brocken drauf, sieht einfach sch.. speziell aus. Materialschlacht ja, aber vielleicht vorab die Schlacht am Buffet abbrechen…