Mehr trainieren oder weniger Gewicht?

WaageEindeutig weniger Gewicht. Klar kann man immer mehr (Quantität) trainieren. Für mich hört es bei ca. 15 Wochenstunden auf. Im Jahresdurchschnitt sind es dann gut 12. Was ich aber in den vergangenen 2 Jahren deutlich verbessert habe ist die Qualität. Und mit Qualität meine ich Leistungsorientiertes Training. Leistung lässt sich physikalisch exakt beschreiben und auch messen: Für einen Radfahrer ist dies das Produkt aus Beinkraft und (Bein)Trittgeschwindigkeit und wird in der Einheit Watt ausgedrückt (Watt = Joule/Sekunde = Energie pro Zeit).Ich trainiere konsequent schon länger nach Leistungsvorgaben. Ein ganz (ge)wichtiger Faktor ist das eigene Körpergewicht, sprich Leistungsgewicht Beispiel: Man nimmt die durchschnittliche Wattzahl auf einer bestimmten Bergstrecke und dividiert dieses durch das Körpergewicht. Daraus ergibt sich ein Leistungs-Faktor. (Wer über 6 hat sollte sich eine Profi- Lizenz bestellen 😉

Da ich in den vergangenen Wochen sehr gut trainiert habe und keine Gesundheitlichen Probleme hatte bleibt mir zu Leistungssteigerung eigentlich nur noch mein Gewicht weiter zu reduzieren. Oder im Klartext z.B. an Ruhetagen mit 1‘500 Kalorien auskommen. Die Küchenwaage wird zum täglichen Begleiter. Man freut sich allein schon wegen der Aussicht für’s gut essen auf das nächste Training 😉

„Nur Training“

cropped-2013-08-12-15-20-331.jpgNachdem ich die Planung, wegen der „Niete“ bei der Startplatzverlosung für das Leadville100 umgestellt habe, ist der Riva- Bike-Marathon definitiv „nur“ noch ein Wettkampfmässiges Training. Also schnell hin und gleich wieder weg. Zumal die Wetterprognosen bescheiden aussehen. Dazwischen eingequetscht zwei Business Termine. Nach Riva kurze Erholung und anschliessend volle Konzentration auf das Dolomitisuperbike unterbrochen von zwei Events in der Schweiz. In den vergangenen Tagen konnte ich ausgezeichnet trainieren. Hohe, gleichmässiges Wattgesteuertes Training unterbrochen von der einen oder anderen Krafteinheit. Der Fahrplan für Anfang Juli stimmt. Anschliessend sehen wir weiter. Bisher war immer der August „mein“ Monat. Hoffe dass das trotz dem Juli- Peak auch so bleibt.

5×50…

50x50Irgendwas ist bei mir immer 😉 Ab dem 30.03.2014 beteilige ich mich an der 5×50 Challenge. Die 5×50-Challenge wurde im Jahr 2012 in Form einer Wohltätigkeitsveranstaltung ins Leben gerufen, bei der Menschen dazu aufgefordert werden, 50 Tage lang täglich 5 Kilometer zu laufen, zu gehen, zu joggen oder Rad zu fahren (oder alternativ 30 Minuten anderen Sport zu treiben), mit dem Ziel ihre Bewegungsgewohnheiten dauerhaft zu ändern. An der Premiere der Challenge beteiligten sich über 5000 Teilnehmer aus 43 Ländern und es wurden über 63.000 £ für verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen gesammelt. In der Absicht, die Sache weiter voranzutreiben, möchte das Team, das hinter der Challenge steht, die Veranstaltung von Jahr zu Jahr noch größer und besser machen. Die Herausforderung liegt bestimmt nicht in den 30 Minuten oder den 5km Sport. Sie liegt darin diese 30 Minuten oder 5km 50 Tag-täglich regelmässig und ohne Unterbruch umzusetzen. Auch wenn Regen, Schnee, Wind oder Sonnenschein die knappe Zeitfenster oder die verlockende Couch einen davon abhalten wollen. Für mich bedeutet die Teilnahme dass ich auch an den an sich „heiligen“ Ruhetagen“, kurz für das #teamhappyswiss unterwegs“ sein darf. (Übrigens man kann sich immer noch anmelden, Das CH Team freut sich auf Dich 😉

Mühsamer Beginn…

15636598-volle-lange-portrat-eines-reifen-mann-mit-einem-knieschmerzen-isoliert-auf-weissem-hintergrund…starker Finish. Am Samstag habe ich mir mein rechtes Knie am Schreibtisch, völlig unnötig und hektisch, fast kaputt gehauen. Mit kühlen und Algivor400 Schmerzen und Schwellung mehr oder weniger erfolgreich bekämpft. Das Sonntägliche Training musste ich nach 40 Minuten abbrechen. Gestern, trotz Schmerzen neuer Versuch. Anfänglich schmerzhaft, mühsam und zäh dahinrollend machte ich mich auf den Weg Richtung Simmental. Immer mit dem Gedanken im Hinterkopf; wenn es zu heftig wird breche ich ab. Nach etwa 15 km verschwanden die Schmerzen, praktisch von einem Meter zum anderen, fast völlig und in Zweisimmen waren sie weg. In den 7km Schlussaufstieg, ich mag diesen Anstieg, nach Saanenmöser hatte ich wieder richtig Druck auf den Pedalen und ich konnte praktisch von km zu km an Tempo zulegen. Das trotz misslichen Wetterbedingungen und kühlen +3 Grad im Durchschnitt. Die Schmerzen kamen, zumindest bis jetzt, auch nicht wieder. Fazit: Schmerzen werden überbewertet. 😉

Frühling im Winter?

2014-02-17 13.30.47Nein es ist noch Winter. Die Tage werden aber schon spürbar länger und wegen dem, zumindest in unserer Region, ausgebliebenen Winterklima, beginnen bereits die Wiesen zu grünen. Beim genauen hinsehen sind auch die erste Knospen sichtbar. Eigentlich ist dieser Winter 2014 für mich ideal. 200hm oberhalb meines Wohnortes hat es genügend Schnee zum Skifahren und die Langlaufloipe ist seit November immer in Betrieb. und weiter unten kann ich bei praktisch perfekten Bedingungen das Mountain Bike durchs Gelände „treten“. Ich bin überzeugt dass uns der Winter auch in diesem Jahr noch den einen oder anderen Besuch abstatten wird. Aber es ist bereits Mitte Februar und wie oben erwähnt die Tage werden länger und die Sonne wärmt immer besser. Ich hatte mir für den Fall dass es wie die letzten Jahren, erneut einen strengen Winter geben sollte, verschiedene Alternativen und Plan B’s zurechtgelegt. U.a. auch Trainingstage in wärmeren südlich gelegenen Gefilden. Bis jetzt war das nicht notwendig. Meine Kollegen sahen das teilweise anders und waren in den vergangenen Wochen in Mallorca, Gran Canaria, Südafrika oder Zypern. Fazit: Fast alle bekundeten nach der Rückkehr enorm Mühe mit der klimatischen Umstellung. Zwei fassten üble Erkältungen und einer erwischte einen Grippevirus. Fazit: Viel Aufwand und ein bescheidener Ertrag. Da ich aktuell, Privat und arbeitsbedingt, über ein knappes Zeit- Budget verfüge schaue ich dass ich möglichst viel Qualität in mein Training packe. Ich bin mir aber bewusst dass ab März auch die Quantität gesteigert werden muss. Im Zweifelsfall bleibt es aber bei der Qualität. Dazu gehören meine Krafttrainings die mir echt viel bringen. Die muskuläre Beschwerden im Hüft und Rückenbereich  sind verschwunden. Zudem bin ich die üblen Kniebeschwerden (Arthrose) fast los geworden. Wie? Das ist eine ganz spezielle Geschichte…