Die erste Runde…

Zum ersten mal im 2018 habe ich gestern den Thunersee auf 2 Rädern umrundet. Mehr als einen Monat früher als ich es in meinen kühnsten Träumen erwartet habe. Geplant war das frühestens im März. Vier Monate nachdem ich im rechten Knie alles geflickt/ersetzt habe was es dort zu reparieren galt bin ich Schätzungsweise wieder bei ca. 75% was Beweglichkeit und Kraft anbelangt. Mühe bereiten mir noch hohe (Treppen) Stufen und beim Radfahren das anfahren und gröbere Steigungen. „Aus dem Sattel gehen“ ist aktuell auch noch nicht mein Ding. Fazit: ich bin mehr als zufrieden. Momentan herrschen bei uns trockene, fast Frühlingshafte Bedingungen. Tagsüber herrschen moderate Temperaturen. Entsprechend sind auch die Strassen trocken und Schnee- oder Eisfrei. Zumindest unterhalb 1’200m. Oberhalb gibt es traumhafte Schneeverhältnisse. Aus meiner aktuellen Sicht ideale Bedingungen. Unten grün oben weiss. Ich gebe aber zu dass es mich richtig „juckt“ die Bretter aus dem Keller zu holen. „No Way“ in dieser Saison.

Weg damit…

…meinte mein Arzt, Dr. Stricker, am vergangenen Freitag dem 01.12.2017. Ab sofort bin ich im Alltag ohne jegliche Gehhilfen #unterwegs. Ausnahme: NordicWalking. Nicht gerade meine bevorzugte Sportart aber für den Aufbau und Verbesserung meiner Koordination bestens geeignet. Selbstverständlich sind meine „Ausflüge“ aktuell noch überschaubar. Bis jetzt waren es im Maximum gerade mal 5 km. Langsam zwar aber aber immerhin. Gleichzeitig begann ich mit Krafttraining und etwas Indoor- Cycling. Das letzter noch sehr zaghaft da es auf Grund der Beugung noch mit Schmerzen verbunden ist. Sicher muss ich zu einem späteren Zeitpunkt meine Position auf dem Rad überprüfen. Es ist durchaus möglich dass sich diese etwas verschoben hat. Selbstverständlich gehören auch Regelmässige Besuche der Physiotherapie Frutigen zum fixen Wochen- Programm. Fazit: Ich bin mit dem bisherigen Verlauf dieses doch komplexen Eingriffes mehr als zufrieden. Ich muss mich schon jetzt beim ganzen Betreuer- Team ganz herzlich bedanken. Bei einigen muss ich mich zusätzlich auch noch entschuldigen. Es war/ist nicht immer einfach mit mir. 😦 Dazu später mehr )

Geschafft…

… auf den Tag genau vor 6 Wochen wurde mein rechtes Knie „geflickt“. Das heisst die erste Phase mit OP, REHA und Teilbelastung ist abgeschlossen. Eine schmerzhafte und intensive Zeit. Aber auch ein erfolgreiche. Ich habe mir etwas Vorsprung erarbeitet und gehe bereits seit Tagen ohne Stöcke. Die Beugewinkel Das ultimative GO für die Phase 2 erfolgt, nach eingehender Kontrolle, voraussichtlich morgen. Ich gebe es zu eine gewisse Unruhe ist vorhanden…

Erledigt….

Jetzt habe ich es bereits hinter mir. Am 19.10.2017 wurde mein kaputtes, pardon „komplex beschädigtes“, linkes Knie repariert. Genauer gesagt wurde eine Knie- Prothese eingesetzt. Der Eingriff verlief problemlos und am 20.10.2017 könnte ich mein Knie bereits wieder leicht belasten und biegen. Am 22.10.2017 habe ich mit der REHA begonnen. Ab Morgen bin ich bereits wieder zu Hause. Eine stationäre REHA ist nicht nötig da mein Fitnessstand gut ist und ich diese in meinem vertrauten Umfeld von zu Hause aus absolvieren kann. Der Vorteil einer guten Wohnlage mit allem drum herum…

Mit dem Heilungsverlauf sind alle Beteiligten bis jetzt ausserordentlich zufrieden. (Ich am meisten:) Es liegt jedoch noch eine Menge Arbeit vor mir mit dem Ziel: Ich bin bald zurück: motiviert, besser, stärker und leistungsfähiger als in der vergangenen Saison wo ich durch die Verletzung deutlich eingeschränkt wurde. Gefordert werden auch Geduld und Tatendrang. Gerade jetzt wo ich durchs Fenster schaue und die tollen Bedingungen tut es schon etwas weh. Auf es war es der richtige Entscheid die OP auf den Spätherbst zu verlegen. Wenn ich mir vorstelle ich hätte den Eingriff wie eigentlich erforderlich bereits im Frühling getätigt… ich möchte es gar nicht wissen und mein Umfeld schon gar nicht. Für die kommende #Saison2018 werde ich einiges umstellen und ändern. Dazu folgt später die eine oder andere Information hier in meinem Blog. Generell werde ich wieder vermehrt via diesen Blog berichten, ergänzt via Instagram für schnelle Info’s Twitter  mit etwas mehr Zurückhaltung auchFacebook.  Allen weiterhin einen goldigen Herbst.

Nutze die Zeit…

Die wenige Zeit die ich nicht auf dem Rad, am Esstisch, im Kraftraum bei der Arbeit oder mit sonstigen organisatorischen Dingen verbringe, versuche ich gut zu nützen, um mich möglichst gut zu erholen. Sei es ein Nickerchen am Nachmittag, eine Dehneinheit, Sauna, Massage, Blackroll, oder ein anderes eingespieltes und bewährtes Ritual wie Stabi-Training. Hauptsache die müden Beine tun am nächsten Tag wieder ihren Dienst! Zuhause habe ich früher die Regeneration in der Regel total vernachlässigt.  Heutzutage, auch Altersbedingt, ist es wichtiger, sich während der Woche regelmässig und gezielt zu entspannen und auch mal den Trainings- plus Alltag Revue passieren zu lassen. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung ohne jeden Schnick- Schnack. Ich halte wenig, von etwelchen sogenannten „Leistungsfördernden“ Ernährungs- Theorien. Ebenfalls von grosser Bedeutung sind für mich kurze sportliche Auszeiten. Sei es für ein Konzert oder schlichtweg mal im Garten chillen. Aus all diesen Parametern habe ich ein für mich passendes und erfolgreiches „Paket“ geschnürt das mir erlaubt auch mit meinem Jahrgang ansprechende sportliche Leistungen zu erbringen. Ride one…