Giro d’Italia…

Giro 2014

Ich bin ein bekennender Giro d’Italia Fan. Nicht weil das Rennen jetzt irgendwie spektakulärer als andere wäre. Nein, es ist das besondere Ambiente und das darum herum um den Giro. Wenn möglich verfolge ich zumindest das Finale auf RA II und vor allem das anschliessende Magazin TGiro. Da wird ohne Ende analysiert, parliert und spekuliert. Das natürlich immer mit allen Radsportgrössen die Italien in den vergangenen 30 Jahren hatte. Mario Cipollini oder Gianno Bugno versuchen den Verlauf der Etappe oder diese oder jene Situation zu erklären Stefano Garzelli ist zwar, unterstützt von Paolo Bettini, anderer Meinung aber irgendwann ist man sich dann doch einig, mitten drin eine quirlige Moderatorin die ununterbrochen dazwischen quatscht usw. Später kommen selbstverständlich auch noch die Protagonisten (Fahrer) der Etappe vorbei und werden zum xten mal mit den immer gleichen Fragen gelöchert. Auch die sportlichen Leiter sind jeden Tag zu Gast. In dieser illustren Runde wird dann mindestens 30 Minuten weiter palavert. Herrlich. Was mich auch immer wieder beeindruckt sind die tollen Bilder von der Strecke. Liebliche Landschaften mit Dörfern und Städtchen, vorzugsweise immer auf einem Hügel thronend, Olivenhaine, Reben, Wiesen und Wälder wechseln sich in rascher Reihenfolge ab. Zusammen mit dem Live- Kommentar, jedes Hintern heben eines Fahrers wird enthusiastisch als „Attaco“ kommentiert, einfach köstlich. Was mich auch beeindruckt ist der Respekt die beide Kommentatoren jedem, aber wirklich jedem Fahrer entgegen bringen. Schade wer dieses Spektakel nicht mit verfolgen kann, selber schuld wer es könnte und es bleiben lässt.

Dolomitisuperbike 2014…

Dolomiti…der Name ist Programm: Dolomiti Superbike, die Legende unter den Mountainbike-Rennen in den Alpen. 1995 fiel zum ersten Mal der Startschuss zum härtesten Mountainbike-Rennen der Dolomiten, heute ist der Dolomiti Superbike längst eine Legende, ein Must für jeden Mountainbiker, der die ultimative Herausforderung sucht. Satte 119 km unter die Räder nehmen und dabei die schönsten Flecken des Weltnaturerbes der Dolomiten entdecken. Ich hoffe einen der  besten Bike-Tag in diesem Jahr genau dort zu erleben! In 58 Tagen ist es soweit.

„Null Bock“

2013-06-29 12.11.21Eigentlich war der Plan am vergangenen Donnerstag für das erste Rennen 2014, den Riva-Bike-Marathon an den Gardasee zu reisen. Der Wettkampf war fix in meine Vorbereitungen für den Leadville100 – Marathon eingeplant. Nachdem ich bei der Verlosung der Startplätze leer ausgegangen bin habe ich mein Programm umgestellt und Riva zum Trainingswettkampf „degradiert“. Das Bike-Festival in Riva, der Marathon ist ein Teil dieser Veranstaltung, gehört zwar nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Events aber ich wollte es in diesem Jahr einfach mal durchziehen. Tja bis dann das Wetter meine eigentliche „Null Bock auf Riva Bike Festival“ Stimmung aktiv zu unterstützen begann. Am Donnerstag dann der definitive Entscheid: Ich bleibe zu Hause und lasse Riva sausen. Das Wetter hat meinen Entscheid sicher beeinflusst war aber letztendlich nicht entscheidend. Entschieden hat, ohne wenn und aber, mein Kopf. Der hatte zwar Lust auf ein Rennen, aber keine Lust auf eine Reise nach Riva. Obwohl ich Riva del Garda schätze. Einfach nicht am ersten Mai- Weekend…

„Nur Training“

cropped-2013-08-12-15-20-331.jpgNachdem ich die Planung, wegen der „Niete“ bei der Startplatzverlosung für das Leadville100 umgestellt habe, ist der Riva- Bike-Marathon definitiv „nur“ noch ein Wettkampfmässiges Training. Also schnell hin und gleich wieder weg. Zumal die Wetterprognosen bescheiden aussehen. Dazwischen eingequetscht zwei Business Termine. Nach Riva kurze Erholung und anschliessend volle Konzentration auf das Dolomitisuperbike unterbrochen von zwei Events in der Schweiz. In den vergangenen Tagen konnte ich ausgezeichnet trainieren. Hohe, gleichmässiges Wattgesteuertes Training unterbrochen von der einen oder anderen Krafteinheit. Der Fahrplan für Anfang Juli stimmt. Anschliessend sehen wir weiter. Bisher war immer der August „mein“ Monat. Hoffe dass das trotz dem Juli- Peak auch so bleibt.

Programmänderung…

imagesIch hatte bei der Verlosung der Startplätze für das Leadville100 kein Glück und ging leer aus. Es gäbe noch die Möglichkeit sich einen Startplatz, mittels Zahlung an eine „Charity“, zu kaufen. Das lehnte ich ab. Wenn schon „Charity“ dann gibt es in meiner Umgebung genügend Projekte, Personen oder Organisationen zum unterstützen.  Für mich ist das „out“ kein Problem. Ich werde meine Saisonplanung etwas umstellen und anpassen. Vorläufig stehen fest: (I) Riva -> (CH) Estavayer -> (CH) Fribourg -> (I) Toblach. Nebst Leadville habe ich vorerst auch die Vorbereitungswoche inkl. Zillertal- Trophy aus dem Programm gestrichen. Nach dem Dolomitisuperbike werde ich eine kurze Pause einlegen und die 2. Saisonhälfte 2014 vorbereiten. Auf geht’s!