😦 Aus persönlichen Gründen muss ich leider kurzfristig auf eine Teilnahme am Dolomitisuperbike 2011 verzichten. Schade, aber es gibt Dinge im Leben die sind nun mal wichtiger als ein MTB-Marathon.
Kategorie: Events
Berner Firmenlauf am 06.07.11 – 7 km 00:38 h – .
Laufen am 06.07.11 – 7 km 00:38 h – Berner Firmenlauf... Nach einer völlig verpatzten Anreise, auf Grund eines Missverständnises meinerseits, stand ich erst 20 Minuten vor Wettkampfbeginn, im Startgelände vom Berner Firmenlauf. Völlig baff stellte ich fest dass da hunderte von Teilnehmern, es waren letztendlich 1’300, bei den Startvorbereitungen waren. Hektisches umziehen im Freien und ab an den Start. Entsprechend „hölzern“ war mein erster km. Auf der Strecke im Süden des Messegeländes Bern gab es bei Hitze eine Runde zu absolvieren. Letztendlich, war ich zufrieden mit der Laufzeit, etwas weniger mit meiner Leistung. Mit dieser Vorbereitung aber auch mit der falschen Einstellung: ich gehe da mal hin, Motto sehen und gesehen werden, kann auch nichts gescheites rauskommen. Ein gutes Training war es trotzdem. Besonders bedanken möchte ich mich bei meinem Management, welches meine Anreise-Fehler „ausbügelte“ und so einen Start beim Rennen überhaupt noch möglich machte!
Laufen am 12.06.11 – 4 km 00:31 h.
Laufen am 12.06.11 – 4 km 00:31 h... Regeneration und Laktat abbauen nach dem heutigen Trainingsrennen über 32 km. Typisches Trainingsrennen, am Anfang kein Rhythmus, dann wurde es besser und das Rennen war vorbei 😉 Das ELSA-Bike verläuft vielfach im Wald, tiefer Boden nach den Regenfällen, und besteht zu rund 45% aus Single-Trails. Es gibt kaum Abschnitte zum wo man richtig „ziehen“ kann und Ecken zum umfahren haben sie auch keine einzige ausgelassen. Alles in allem Ziel erreicht, das 29er Scott-Scale lief hervorragend, und mit dem Rennen kann ich leben. Die iXS-MTB-Marathon-Serie kennt wenig Altersklassen. Ab Jahrgang 1966 aufwärts werden alle in derselben Kategorie gewertet. Irgendwie ist der Abstand einfach zu gross. (in einer Altersklasse z.B. ab 55 Jahren wäre es Rang zwei geworden). Zudem, irgendwie machen solche Ehrungen wie „ältester Teilnehmer“ auch nicht wahnsinnig Spass…
Respekt…
Kürzlich habe ich mir am Kiosk wieder einen dieser wunderschönen, umfangreichen und bunten Firmenprospekte, sprich Radsportmagazin, gekauft. Ein Schweizer-Produkt Namens „Bike Sportguide für den Schweizerbikefreund“. Gekauft habe ich die Zeitschrift nur, weil auf dem Titelblatt ein umfangreicher Bericht und Hinweise zum Cape Epic angepriesen wurde. (Man darf ja wohl noch träumen;). Mein Augenmerk richtete sich beim Inhaltsverzeichnis sofort auf einen weiter unten stehen Hinweis: Die Schweiz das MTB-Paradies! Uii, welch eine Erkenntnis lieber Herr Rolf Fleckenstein, da wäre ich sonst nie drauf gekommen. Hätten Sie es gewusst dass die Schweiz in der Weltrangliste beim Mountainbike auf Rang eins liegt, fragt uns Bikefans der Herr Fleckenstein! (Wohlgemerkt er stellt diese Frage in der Zeitschrift: „Bike Sportguide für den Schweizerbikefreund“ und nicht in einem Fussballmagazin. Ja lieber Herr Fleckenstein wir Bikefans wissen das, und dieses nicht erst seit dem Hinweis in Ihrer Zeitschrift. Wir wissen auch dass wir die Chance haben, diese Position dank einer hervorragenden Nachwuchsförderung, den ausgezeichneten nationalen Rennserien und Persönlichkeiten wie Thomas Frischknecht oder Andi Seeli, zu behalten. Das wichtigste aber erwähnen sie leider nicht. Es ist die Akzeptanz und Toleranz die man vielerorts, nicht überall ich weiss, diesem Sport entgegenbringt. Es sind die dutzenden von engagierten Helfern, Jugendtrainern, Betreuern, Landbesitzern, Eltern, Bikeshop- Inhabern usw. die unseren Nachwuchs unterstützen und fördern. Dazu kommt dass wir in der Schweiz sehr kurze, gut erschlössene (ÖV) Wege haben plus ein riesiges Reservoir an Routen und Strecken zur Verfügung steht. Herr Fleckenstein sie sind sicher mit mir einig: Dieses und verdient vor allem eines RESPEKT!
Zudem, das ist ganz wichtig, haben in der Schweiz, auch Ihnen Herr Fleckenstein gebührt mein Dank, die Medien den Bikesport entdeckt. Sicherlich könnte man noch mehr und intensiver berichten, aber wenn ich sehe dass SF1 regelmässig auch über nationale Rennen berichtet, ist das für eine Randsportart schon ganz ordentlich. Vor allem beschränkt man sich in der Schweiz nicht nur auf die Berichterstattung über Doping oder tragischen Unglücksfälle. Jüngstes Beispiel Deutschland und die Radsport- Berichterstattung vom Giro. Keine Silbe, nicht einmal eine Randnotiz war der Giro d’Italia den Verantwortlichen bei ARD oder ZDF wert. (Lang schaffte es notabene bis ins Bergtrikot). Aber als ein Profi bei einer Abfahrt tödlich verunglückte, war es Thema in der 20:00 Uhr Tagesschau… Österreich liegt im Nationen Klassement hinter den Niederlanden und knapp vor Südafrika auf Rang 8. (Das auch nur Lakata und Osl) Das sagt eigentlich alles über den Zustand des Radsportes in unseren Nachbarländern. Freuen wir uns darüber dass wir die Nummer eins sind. Knapp vor Frankreich wo VTT ein grosses Thema ist. Wenn nur die Sprache nicht wäre… Fazit: Im 2012 wird es für die Schweizer Mountainbiker schwieriger sein einen Platz im Team für Olympia zu ergattern, als dort aufs Podest zu fahren. Aber eines ist schon jetzt sicher: Wir sind auch im 2012 als Bikenation auf dem Podest!
Wunschdenken…
Der Mensch neigt dazu Realitäten nach seinen Wünschen zu formen und nicht umgekehrt. Immer wieder steune ich über Aussagen, (angeblichen) Leistungen und Hinweise auf geplante Höchstleistungen. Da wird von Hobbyfahrern, via Twitter, ganz locker von einer 234km Runde mit einem 42er Schnitt berichtet, (180 Radprofis am Giro müssen grausam „klemmen“ wenn sie das toppen wollen), auf einer 28 km Runde werden 3082 Höhenmeter vernichtet, wohlverstanden mit dem Bike und nicht mit Steigeisen, und kürzlich konnte ich via Facebook von einer flotten 25km Laufrunde in 1:15 lesen. Solche Leistungen verdienen es, dass man gratuliert, finde ich. Von der 234 km Runde war ich so angetan dass ich um die GPS-Daten und Übernachtungsmöglichkeiten angefragt habe, weil ich die Runde unbedingt auch mal fahren wollte. Ging leider nicht das Gerät konnte genau diese Runde nicht aufzeichnen. Schade. Die 28km Runde mit den 3082hm wollte ich zumindest mal, ausgerüstet mit Hochalpinem Equipment, Biwakzelt usw., zu Fuss begehen. Das ganze hat sich als Übertragungs-Fehler von Garmin herausgestellt. Es waren nur 308hm. (Immerhin konnte man so die Führung im Höhenmeter-Wettbewerb übernehmen…). Tja und der Facebookeintrag von der 25km Runde hat sich aufgelöst und der Inhaber ist nicht mehr mein „Freund“. Amüsieren kann ich mich immer wieder über Ankündigungen und Absichtserklärungen. Je weiter weg der Termin, umso grösser die Absichtserklärungen. Zuerst freut man sich aufs Rennen, ein Topten-Platz ist das mindeste. Später werden es die Top 100, anschliessend will man einfach dabei sein und das Rennen geniessen, (Man muss schliesslich niemandem etwas beweisen!) und unmittelbar vor dem Start wird darauf hingewiesen, dass man eigentlich nur wegen dem Bier und dem Plauschen mit Freunden nach dem Rennen da ist. Relativ viel Aufwand für ein Bierchen oder? Es lebe der Sport! 😉
