
Happy New Year.
Allen ein erfolgreiches, glückliches und gesundes 2020. Nicht zurückschauen, nicht zu weit in die Ferne schweifen und dafür das hier und jetzt umso mehr geniessen.

Happy New Year.
…oder die sogenannte besinnliche Jahreszeit ist voll am laufen. Laufen tun auch Nasen, sprich Erkältungen usw, und das besinnen beschränkt sich im sportlichen Bereich meistens auf Rück- und Ausblicke für die kommende Saison. Bei vielen sind die Vorbereitungen schon angelaufen oder beginnen jetzt. Leider gibt es in meinem Umfeld viel die gerade gesundheitliche Probleme zu bewältigen haben oder an der einen oder anderen Verletzung laborieren. Eigentlich wie immer. Dazu kommt jetzt eben noch diese „besinnliche“ Adventszeit garstiges Wetter, „kurze“ Tage usw. Persönlich empfinde ich diese Jahreszeit, aus sportlicher Sicht, ziemlich mühsam. Wenigstens konnte ich auf Grund der in den letzten Tagen stabilen Wetterlage gut trainieren und bin voll im Plan. Selbstverständlich gab es auch schon die eine oder andere Indoor- Session auf der Rolle oder dem Ergo. Winter halt. Dazu kommt jetzt die Langlaufsaison auf welche ich mich irgendwie freue. Zumindest auf die LL- Ausflüge ins benachbarte Oberwallis. Und das erst noch „Greta“- Konform mit ÖV usw. 😉 Nun denn: Action ist angesagt.
Am 4. November beginnt meine sportliche „Reise“ ins 2020. Das kommende Jahr sollte, insofern ich gesund und munter bleibe, ein spezielles werden. Dazu später mehr.
Jetzt gilt es erst einmal den Herbst und den Übergang in den Winter 19/20 zu bewältigen. Wer mich kennt weiss, Herbst und Winter ist nicht meine bevorzugte Jahreszeit. Nicht das ich etwas gegen den Winter hätte, ganz im Gegenteil aber mit jedem zusätzlichen Lebensjahr habe ich körperlich mehr Mühe mit Kälte/Nässe und stosse immer öfter an Grenzen. Aber nichts tun kommt definitiv auch nicht in Frage. Das wäre für mich, auch für mein Umfeld, kaum zu ertragen. Also vorwärts schauen und sich mit der Situation auseinander setzen und das beste draus machen. Wichtig für mich, immer wieder mal aus dem Alltagstrott ausbrechen und neues zu probieren. Ich werde auch in der neuen Saison auf Trainingslager in südlichen Gefilden verzichten. Ich vertrage die Umstellung jeweils sehr schlecht und wurde nach jeder Rückkehr aus dem Süden, oder von der Wärme in die Kälte regelmässig krank. Seit ich das bleiben lasse nie mehr. (Das Tessin, eine meiner bevorzugten Trainings- Reviere, zähle ich nicht unbedingt zum Süden). Aktuell nutze ich die schönen Herbsttage zum Training „rund ums Haus“. Mein Privileg: Ich darf da wohnen wo andere Urlaub machen…
Seit geraumer Zeit stand eine Teilnahme am grössten MTB-Event der Welt bei mir auf dem Plan. Kurz und knapp. Ich habe es dieses Jahr geschafft. Es war gigantisch und hervorragend organisiert oder Genuss pur. Harte Strecken, tolles Ambiente oder einfach Tage voller Sport und Action rund ums Fahrrad. Seit 1984 und der ersten Ausgabe, die von Stéphane Hauvette mit 7 Teilnehmern organisiert wurde, ist das Roc d’Azur weiter gewachsen und hat 2019 an 5 Tagen mehr als 20 000 Teilnehmer, 300 Aussteller und 150 000 Besucher zusammengebracht!
In der Natur Base – Francois Leotard Fréjus und auf den Pfaden von Roquebrune-sur-Argens, wird das Roc zum grössten Mountainbike – Event der Welt. Jedes Jahr im Oktober pilgern Radfahrer und Mountainbiker aus allen Ecken Frankreichs und 50 verschiedenen Ländern zum Roc… Tja darunter auch wir Schweizer 😉 Das tolle daran ist, das Konzept des Events passt für alle denn das Motto heisst:
Profis, Amateure, Anfänger, Erwachsene, Kinder, Crosseurs, Enduristen … egal in welchem Alter und auf welchem Niveau, der Roc d’Azur ist offen für alle, sowohl für Langzeitbegeisterte als auch für Neugierige in letzter Minute. Mit einer großen Anzahl von Rennen, die angeboten werden, kann jeder das Rennen oder eine Tour finden, die für ihn passt, natürlich im Marathon, aber auch im Triathlon auf dem E-Bike oder als Enduro Crack im Schotter Neben dem Sportprogramm findet im Roc d’Azur jedes Jahr die größte kostenlose Fahrradmesse der Welt für alle statt. Es werden jegliche Produkte rund ums Fahrrad angeboten. Ich sah Dinge von denen ich keine Ahnung hatte, obwohl ich mich einigermassen auskenne .-)
Eines ist bereits jetzt beschlossene Sache: Ich komme wieder!

In den letzten Wochen wurde und werde ich immer wieder gefragt: Und wann gehst Du in die Ferien? Meine, immer gleiche, Antwort: Ich habe immer Ferien. Das ist auch so denn ich empfinde meine verschiedenen Tätigkeiten nicht als Arbeit von der ich mich erholen müsste. Ehrlich gesagt ich empfinde es immer etwas seltsam wenn Rentner von Ferien sprechen. Reisen, erleben, unterwegs sein usw. ja das schon, da bin ich dabei, am liebsten jeden Tag, aber Ferien? Ferien von was? Dem Rentner- Alltagstrott, der täglichen Routine mit einkaufen, Altersturnen oder klönen das es früher besser war? Nein Danke ich brauche keine Ferien im klassischen Sinn. Ich brauche Herausforderungen, Aktivitäten aber auch Ruhige zurückgezogene Momente um zu reflektieren oder auch zum erholen. Aktuell bereite ich mich auf die sportlichen Highlights im Spätsommer und Herbst vor und freue mich jeden Tag aufs neue fit und munter durch die Gegend zu streifen oder freue mich auf die verschiedenen Tätigkeiten denen ich nachgehen darf. Ferien überlasse ich denen die das nötig haben und auch tatsächlich brauchen. Oder wie es bei Wikipedia so schön beschrieben ist: Mit Ferien (vom lateinischen feriae für Festtage) werden Zeiträume bezeichnet, in denen eine Einrichtung vollständig schließt, um ihren Angehörigen andere Tätigkeiten, insbesondere Erholung zu ermöglichen…