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Wechselhaft…


Scott Pro

Mein Motto in diesen Tagen. Damit meine ich nicht (nur) das Wetter. Ich versuche zur Zeit mein Training so vielseitig als möglich zu gestalten und Trainingsformen wie, Intervalle, oder Kraftausdauer- Einheiten am Berg in jedes Training einzubauen. Ausser beim Grundlagentraining welches ich (fast) ausschliesslich auf dem Rennrad absolviere. Im Materialsektor wechsle ich nicht nur zwischen den normalen 26er Scott Hardtail’s und Fully’s, neu kommt auch noch ein 29er Test-Hardtail von Scott dazu. Eine (teilweise) geniale Erfahrung. Für mich ist es schon jetzt klar. In den meisten Marathon-Events im 2011 werde ich auf jeden Fall ein 29er einsetzen. Der Vortrieb, auch in den Steigungen, ist genial, rollen tut das Ding ausgezeichnet, Schläge werden sehr gut absorbiert. Nachteile hat es nur in kniffligen verwinkelten Trail’s. Ich meine damit wirkliche Singletrail’s und nicht die Spazierwege der Friedhofsmauer entlang 😉 Da sind die 26er eindeutig wendiger und agiler. Ein Punkt ist auch das Gewicht. Das 29er Hardtail ist praktisch gleich schwer wie das Scott 26er Fully… Fazit: 29er sind kein „Modeerscheinung“, sie sind eine Alternative! Das zeigen auch die Erfolge im Rennsport. Wobei ich den Verdacht nicht ganz los werde dass die Bike- Anbieter ähnliche Strategien wie die Skiindustrie verfolgen, welche uns davon überzeugen will dass es praktisch für jeden Fahrstil, Pisten oder Schneeverhältnisse, abgesehen von den unterschiedlichen Disziplinen, einen passenden Ski braucht…

  1. rotscher #

    Ich höre immer, dass 29er nur für Menschen ab einer gewissen Körpergrösse sind. Ist das so und wo sind die Grenzen?

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    16. September 2010
    • Das stimmt auch aus meiner Sicht. Ich würde niemandem, unter 1,75m ein 29er empfehlen. Die Grenze liegt so zwischen 1,72 und 1,78. Aber nicht jede(r) ist ja gleich proportioniert. Ausprobieren.

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      16. September 2010
  2. Stimme zu. Der Betreiber eines Sportgerätes ist und bleibt immer ein nicht ganz unwesentlicher Teil des Gesamtpakets. Wenn nicht sogar der Ausschlaggebende. 😉

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    16. September 2010
    • Dem ist so. Trotzdem sind die Geräte, aus Sicht der Betreiber, meisten an allem schuld. Vielleicht sind sie deshalb so teuer?

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      16. September 2010
  3. Ich hatte ja auch schon mit so einem „Hochrad“ geliebäugelt, aber die meisten Erfolge der Teile beziehen sich wirklich nur auf „Forstautobahn-Marathon“ oder vergleichbare Etappenrennen! In Trails stehen Sie dann auch schon mal im Wege 😉
    Und, der letzte Satz gefällt mir richtig gut!! Man braucht nicht 100 verschiedene Bikes, man muss nur fahren können 🙂

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    16. September 2010
    • Also die Bike-Transalp ist eines ganz sicher nicht: eine „Forstautobahn“. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versichern. Genau so wenig wie das Dolomiti-Superbike oder etwa die CC-WM-Strecke von Champery im kommenden Jahr. Bei diesen Rennen waren die 29er, u.a. überall vorne. PS: Im Weg stehen mir immer die Biker, seltener die Bikes 😉

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      16. September 2010

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