Der typische Wintertag 2012. Oben, ab ca. 1’200m ein strahlend blauer Himmel, wolkenlos viel Schnee und angenehme Temperatur. Unten grau in grau, darüber die zähe Hochnebeldecke. Zwischen 900 und 1’100m dichter Nebel. Raus aus dem Nebel und ab auf eine Tour war mein Motto. Das wunderbare Wetter entschädigte einem für den zähen Aufstieg im dichten Nebel. Über 4 Stunden Bergauf und nur wenige Minuten, in teilweise dichtem Nebel, bergab. Skitourengehen halt. Oder effektives und spannendes Grundlagentraining.
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Was ist Sport Mental Training?
In jeder Sportart gibt es unendlich viele Details und Zusammenhänge. Wer sie im Wettkampf gut sortiert vor Augen hat, reagiert schnell und richtig. In der Vorstellung lassen sich Wissen, Empfindung und Erfahrung zu einem rein gedanklichen Training nutzen. Wie im Traum werden vergangene und zukünftige Ereignisse kreativ kombiniert.
Ganz allgemein versteht man unter mentalem Training das sich Vorstellen eines Bewegungsablaufes ohne tatsächliche motorische Ausführung. Dieses „sich vorstellen“ kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen , je nachdem, welchem Medium der Vorstellungsinhalt entnommen wird. Es besteht die Möglichkeit, sowohl eigene Bewegungen oder Erinnerungsbilder eigener Bewegungsausführungen, als auch fremde Vorbilder der anzustrebenden Fertigkeiten zu wählen.
Der Übergang zu Visualisierungstechniken zeigt sich darin, dass alle beeteiligten Sinnes-qualitäten in die Vorstellungsarbeit mit einbezogen werden. Wenn auch beim mentalen Training visuelle Schwerpunkte gesetzt werden, steht es heute ausser Zweifel, dass sowohl der Einbezug von emotionalen Komponenten des Bewegungssinnes die Wirksamkeit des mentalen Trainings wesentlich erhöhen.

Richtige Grundlagenarbeit die auch Spass macht ist für mich momentan das Skitourengehen. Man kann Stundenlang im GA-Bereich den Berg hoch laufen und hat dabei nebst der tollen Aussicht einen ausgezeichneten Trainingseffekt meistens ohne grosse Distanzen. Heute habe ich fast 1400hm in den Beinen aber nur etwas über 15km Distanz und war über drei Stunden unterwegs. Eine kurze Abfahrt, ca.16 Minuten, und ein tolles Training ist absolviert. Was ich momentan regelmässig mache ist 30-40 Minuten auf dem Ergometer das Laktat aus den Beinen fahren, respektive besser verteilen. Die Langlaufeinheiten absolviere ich auf Grund des anspruchsvollen Geländes eher in den höheren Pulsregionen. Gesamthaft besehen bin ich momentan voll auf Kurs. Allerdings benötige ich zwischendurch, in eher unregelmässigen Abständen, immer wieder mal 1-2 Ruhetage im die „Batterien“ aufzuladen. Fazit: man wird nicht jünger ;-)