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Scheitern JA, aufgeben NEIN!


postitfailBeim Sport ist es nicht anders als im Alltag. Oftmals muss man sich damit abfinden dass gesteckte Ziele nicht im ersten Anlauf erreicht werden. Sei es wegen besonderen Umständen, fehlender Gesundheit, äusseren Einflüssen oder man klipp und klar am eigenen Unvermögen scheitert. Ich erlebe das im Alltag oder auch bei den sportlichen Herausforderungen. Scheitern mag zwar im Moment frustrierend und enttäuschend sein. Oftmals relativieren sich übrigens solche Enttäuschungen bereits sobald man darüber geschlafen hat. Bei meinem Saisonrückblick 2014 gibt es neben Erfolgen auch Enttäuschungen und gesteckte Ziele die ich nicht erreicht habe. Oder passend zum Thema: ich bin gescheitert. Gründe für das scheitern gibt es selbstverständlich jede Menge aber die meisten, abgesehen von gesundheitlichen Problemen, hängen mit meiner Leistung, Vorbereitung und Einstellung zusammen. Dazu zähle ich auch technische Defekte wie platte Reifen, gerissene Ketten etc. Solche Pannen gibt es und wenn ich besser vorbereitet gewesen wäre, hätte ich nicht 10 Minuten vertrödelt…. Das war eindeutig zu viel und allein mein Fehler. Die gute Nachricht: ich bin bloss gescheitert und habe alle Optionen mich zu verbessern und Fehler auszumerzen.

Viel wichtiger: Ich habe nie aufgegeben! Aufgeben, solange keine Medizinischen Gründe, vorliegen ist unnötig vor allem aber einfach und irgendwie „billig“! Aufgeben wegen platten Reifen, weil es „nicht läuft“ oder weil es irgendwo weh tut, zerstört mehr als es das blosse scheitern je könnte! Ein kleiner aber feiner Unterschied. Ich finde es immer amüsant Argumentationen zum aufgeben zu hören oder zu lesen. Es gibt XX Gründe, Rechtfertigungen und Entschuldigungen für das aufgeben. Je „billiger“ die Aufgabe umso länger die Erklärungen. Persönlich denke ich praktisch bei jedem Event mal so Käse wie: Mist was mache ich hier, ich drehe jetzt um und fahre nach Hause, warum tue ich mir das an, ich höre jetzt auf usw. Und ja ich habe auch schon aufgegeben. Jede dieser Aufgaben habe ich bis heute noch präsent und ärgere mich über jede einzelne, sei sie noch so „begründet“, nach wie vor masslos.

Beim blossen scheitern ist das wesentlich einfacher: „Ja ich habe die Top 10 nicht gepackt, Scheisse, aber nächstes Jahr versuche ich es wieder. Basta und freue mich auf die Ausgabe 2015!

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