Zum Inhalt springen

Ein Jahr leben… (Teil 2)


Nach der doch eher schwierigen Zeit im Winter fand ich im Frühjahr langsam aber sicher wieder meinen Rhythmus. Sowohl im ganz normalen Alltag aber auch im sportlichen Bereich. Der April war geprägt von viel Arbeit rund ums Haus, es war einiges aufzuholen, genau so war es in der ersten Maihälfte. Immerhin fand ich langsam aber sicher wieder die Motivation zum regelmässigen gezielten Training. Im Juni ging es in meine „zweite Heimat“ nach #Toblach im  #Pustertal. Zum ersten mal seit der OP konnte ich im Training „leiden“ und an die Grenzen gehen. Bei den Aufstiegen ins #Fischleintal oder zur #Dreischusterhütte spürte ich meine beiden Beine wieder und war in der Lage den Puls über längere Zeit hoch zu halten. Sprich an der Schwelle oder gar darüber. Im Pustertal begann ich auch wieder zu laufen. Damit konnte ich die Stabilität im rechten Bein verbessern aber auch die Bewegungsabläufe optimieren. Das wichtigste aber war das Vertrauen in mein lädiertes Knie kam zurück. Zudem macht Training im Pustertal generell einfach Freude.

Da muss ich kurz etwas los werden. Immer wieder bin ich beeindruckt von der Mentalität bei den Italienischen Senioren- Radsportlern. Wer in Italien unterwegs ist sieht sie öfters diese Gruppen von älteren Herren, meistens sogar in der Teambekleidung des örtlichen Radsportvereins, angeregt palavernd ihre Runden drehend. Bei jeder Witterung auf allen Strecken. Sie scheuen sich nicht vor Passfahrten oder der Teilnahme bei Radsport- Events. Zahllose „ #Grandfondos “ im ganzen Land, praktisch an jedem Weekend, fördern das. Es erstaunt mich immer wieder welche Teilnehmerzahlen in den Alterskategorien über 60 Jahren zu verzeichnen sind. Es gibt Rennen, da sind bei der Kategorie 65-70+ zwanzig bis dreissig Personen klassiert! Wenn ich das mit unseren CH- Zahlen vergleiche…
Das rührt aber auch von der Tatsache her, dass bei uns ab 50+ alle in ein und derselben Kategorie klassiert werden. In der Praxis fahre ich gegen Jungs die meine Söhne sein könnten… Darum richte ich meine Wettkampf- Planung eher auf Italien aus. Es macht einfach mehr Spass!

Zurück aus den Dolomiten konnte ich meine Trainingsleistungen im Juli halten und leicht verbessern. So richtig zurück in die Spur fand ich dann im August. Letztendlich klappte es auch mit der Teilnahme am Nationalpark Bikemarathon. Pech dass ausgerechnet das einzige versiffte Weekend des ganzen Sommers 2018 genau dann statt fand. Es klappte alles wunderbar ausser dass die Zeit und damit die Rangierung sich so im Bereich „na ja“ bewegte. Aber rückwirkend betrachtet war es ok und verlieh mir Schub weiter zu trainieren. Einen grossen Teil des Septembers verbrachte ich, bei optimalen Bedingungen im Süden der Schweiz.

Fazit: Legt man seine maximale körperliche Fitness auf 100 Punkte aus, was ich nie und nimmer erreiche, begann ich bei 13 Punkten. Aktuell bewege ich mich bei Rund 80 Punkten. Also sehr nahe am Maximum meiner Leistungsgrenze. Damit ist auch klar das, die Sanierung meines Knies, bis jetzt eine Erfolgsgeschichte ist/war.

Fortsetzung folgt.

Bisher keine Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: